WWOOFing in Australien- Abenteuer oder Flop?🤔

WWOOFing in Australien

Heute berichtet dir unsere Mitarbeitern Isabel über ihr WWOOFing-Abenteuer in Australien. 😍

„Jetzt stehe ich hier. Mitten in Sydney – Autos hupen, Touristen strömen aus allen Richtungen und das Meer🌊 kann ich nicht rauschen hören, obwohl ich fast davorstehe. Ich hätte nicht gedacht, dass ich das einmal sage aber ich will raus aus der Großstadt. Und so beginnt mein WWOOFing-Abenteuer.“

Was ist WWOOFing?

„Eigentlich war alles ganz anders geplant. Ich wollte mir in Sydney einen Job suchen und dort auch mindestens zwei Monate bleiben. Mir war schnell klar, dass die Metropole aber nichts für mich ist und ich weiterziehen werde. So bin ich auf WWOOF gestoßen.“

„Das steht für Worldwide Opportunities on Organic Farms. Das Konzept ist toll – du registrierst dich auf der länderspezifischen Website und kannst dann auf der Karte alle Farmen in deiner Umgebung sehen. Wenn du kein Auto🚘 hast, wirst du oft auch von einem nahe gelegenen Bahnhof abgeholt. Die Regeln sind einfach: Du arbeitest etwa vier Stunden am Tag und kannst dafür bei deinen Gastgebern wohnen und bekommst alle Mahlzeiten gestellt.“

Das klingt gut? Ja? Ab nach Australien und rein in dein WWOOF! 😍💚

Hunde am Strand - Freizeit während WWOOFing
Hunde am Strand

Willkommen im Tier-Paradies🧡

„Mein erster Stopp führt mich etwa drei Stunden südlich von Sydney. Der nächste Ort ist hier zu Fuß definitiv nicht zu erreichen aber das Meer ist nah. Ich werde gleich von den Farmhunden begrüßt. 🐕 Im ersten Moment habe ich keine Ahnung, wie viele Hunde mich hier gerade in Empfang nehmen. Dann beginne ich zu zählen und höre erst bei fünf wieder auf. Fünf Hunde also, nicht schlecht!“

„Ich gehe weiter zur Eingangstür und dort schleichen noch zwei Katzen herum. 🐈 Wohnen hier auch Menschen? Endlich gefunden, werde ich durch das Haus geführt. Ich habe mein eigenes Zimmer mit Kingsize Bett – so lässt es sich leben. Die Besitzer haben am selben Abend noch Pläne und ich bin allein auf dem Grundstück. Ich wandere durch den Garten und entdecke eine Koppel. Sieht nach Pferden 🐎 aus und damit habe ich mich nicht getäuscht. Insgesamt drei Pferde genießen hier die Abendsonne und in einem ruhigen Moment gesellt sich ein Kangaroo dazu. Mein erstes Kangaroo in Australien! Ich bin begeistert.“

Äpfel - typische Arbeit während WWOOFing
Frische Äpfel

Äpfelschneiden von früh bis spät🍏🍎

„Nach einer Woche im Tier-Paradies habe ich noch ein paar Tage Zeit bis zu meinem Surfcamp. Ich fahre also wieder ein Stück Richtung Norden und komme an meinem zweiten WWOOFing-Ort an. Ich stehe vor dem Eingangstor und rufe meine Gastgeberin an. Sie erklärt mir, wie ich es öffne und ich frage mich noch, warum sie nicht einfach kurz aus dem Haus kommt und es mir persönlich zeigt. Kurz darauf sehe ich einen Weg, der mehr einem Trampelpfad gleicht. Ich fahre ihn hoch und komme nach einiger Zeit am Haus an. Spätestens jetzt wird mir klar, wie groß das Grundstück ist.“

„Auf der Cyder-Farm lerne ich zum ersten Mal körperliche Arbeit kennen. Das ganze Wochenende waschen und schneiden wir Äpfel, bevor sie in den Schredder kommen, der den Saft herauspresst. Ziemlich harte Arbeit aber jeden Abend werde ich mit einem selbstgebrauten Cyder belohnt. Was für eine Erfahrung!“

Mitarbeiterin Isabel mit Alpakas in Australien
Unsere Mitarbeiterin Isabel mit Alpakas

Freunde für’s Leben👫

„Nachdem ich mich für eine Woche bei meinem Surfkurs in die Wellen gestürzt habe, besuche ich eine Freundin an der Gold Coast. Hier gefällt es mir unglaublich gut und ein Job ist auch bereits in Aussicht. Bis der startet habe ich noch etwas Zeit. Ich ziehe also noch ein letztes Mal los und lande bei einer älteren Dame, die mir später noch unglaublich ans Herz wachsen wird. Noch weiß ich nicht, dass ich innerhalb meines Work & Travel Jahres ganze vier Mal bei ihr wohnen werde.“

Dich hat das Fernweh schon gepackt? Dann ab in dein Work & Travel in Australien! 😉

„Das Grundstück ist verglichen mit der Cyder-Farm eher klein. Hier pflanze ich Knoblauch, bringe Schilder an oder helfe im Haushalt. Neben meiner Gastgeberin leben noch drei Alpakas auf dem Grundstück. Jeden Morgen werden sie aus ihrer Koppel gelassen und können sich frei bewegen. Ich fühle mich hier so wohl, oft sitzen wir abends auf dem Sofa und trinken ein Glas Wein zusammen. 🍷Sie erzählt mir von ihrer Familie, nimmt mich mit zum Strand und vertraut mir am Ende meines letzten Aufenthalts bei ihr für ein paar Tage sogar ihr Haus und ihre Alpakas an.“

„Ich bin so froh, dass ich mich aus der Stadt raus gewagt habe. In kurzer Zeit habe ich viel erlebt und bin nun reich an Erinnerungen. Ob sich WWOOFing lohnt? Für mich hat es das auf jeden Fall!“