Willst auch du Twi lernen?

Hallo liebe Weltenbummler,

das hier ist Premiere: Mein erster Bericht als Praktikawelten-Insider. 🙂 Ich bin schon ziemlich aufgeregt und total gespannt. Zum einen darauf, was ihr von meinen Berichten haltet und ob ich euch damit helfen kann. Zum anderen natürlich auf meine Zeit in Ghana, von der ich inzwischen nur noch knappe 2 Wochen entfernt bin.

Zwischen Abschlussvorbereitungen und Studienwahl versuche ich auch noch, meinen Auslandsaufenthalt vorzubereiten: Visum beantragen, Flug buchen, impfen lassen, Moskitonetz, Schlafsack und dünne Kleidung kaufen, Kontakt zu anderen Mitreisenden aufnehmen… Das kann manchmal ganz schön stressig sein, aber das macht nichts! Schließlich ist es ein positiver Stress, ein Ziel, auf das ich mich freue und auf das ich gerne hinarbeite.
Jetzt warte ich gespannt auf mein Projekt. Die meisten anderen Freiwilligen, die ich über die Facebook-Seite und den Blog von Praktikawelten bereits kennenlernen durfte, wissen schon, wo sie arbeiten werden. Das steigert meine Aufregung natürlich noch einmal enorm und sobald auch ich mein Projekt kenne, werde ich wohl vor Vorfreude nicht mehr zu halten sein.

Danach wird sicherlich alles ganz schnell gehen und ehe ich mich versehe, werde ich meine Koffer packen und im Flugzeug nach Ghana sitzen. Mal sehen, wie viel Twi ich bis dahin gelernt habe und ob ich es schaffe, zumindest einen Teil des Reiseführers zu lesen, bevor es losgeht. 🙂 Ansonsten heißt es wohl: einfach überraschen lassen! Das soll sowieso das Beste sein.

Von Familie und Bekannten bekomme ich oft zu hören: „Das ist aber mutig!“, aber Angst haben muss man, denke ich, wirklich nicht. Schließlich kenne ich viele der anderen Mädchen dank Facebook schon ein bisschen. Wir werden uns schon am Flughafen treffen und größtenteils auch im gleichen Haus wohnen. Einzig die Tatsache, dass ich im Gegensatz zu den meisten anderen noch nicht volljährig bin, macht mir ein bisschen Bedenken – aber nicht, weil ich mich zu jung fühle, sondern eher, weil ich dadurch etwas verpassen könnte. Doch ich hoffe einfach, dass sich das in Ghana nicht bemerkbar macht und ich trotzdem überall mit hin darf.

Zum Programm geht’s hier: Sozialarbeit mit Kindern in Ghana