Wer gewinnt die Champions League?

Flugzeug von Air Berlin am Flughafen Berlin tegel in Deutschland.
Der Tag der Abreise ist da! Nun geht es erst einmal auf der ersten Etappe nach Madrid.

Insider Justine berichtet vom Champions League Finale am Flughafen von Madrid:

In Madrid hatte ich nun einen laaaangen Aufenthalt! 9 Stunden. Ich bin die ganze Zeit den Airport hoch und runter gelaufen, bis ich eine Steckdose gefunden habe. Genauso wenig wie es Steckdosen gibt, gibt es auch offene WLAN Netzwerke in Madrid. Ich habe dann noch bei McDonald gegessen und dann fand ich einen… Einen Fernseher mit Fußballübertragung… Real Madrid war ein Tor zurück und ich schaute gebannt der 2. Halbzeit zu. Und auf einmal wurden alle Menschen am Airport auf das Spiel aufmerksam und so bildeten sich 2 Gruppen zwischen den Fernsehern bis 30 Mann drum herum standen. In der Nachspielzeit schoss plötzlich Christiano Ronaldo ein Tor und ein riesiger Freundensausruf erfüllte den geschätzt 2 km langen Flughafen. Dann machte ich mich mit der unterirdischen Bahn auf den Weg zum 2. Terminal. Dort angekommen traf ich im Duty-free eine Horde Menschen (80-100), die gebannt der Verlängerung zuschaute. Ich ließ mich von der gespannten Menschenmasse überreden, mir das Ende anzusehen und schließlich gewann Real Madrid und die Meute jubelte so sehr, dass es mit Sicherheit jeder in diesem riesigen Flughafen gehört hat. 🙂
Um 1 Uhr ging dann mein Flug nach Mexico City. Wir wurden in Kategorien aufgerufen, doch ich habe nix davon verstanden! Das Spanisch war mir viel zu schnell und ihr Englisch durch ihren Akzent so unverständlich, dass ich letztendlich einfach als letztes eingestiegen bin…
Mein Sitznachbar war super freundlich, ein Inder. Er war sehr geduldig mit mir, weil ich ewig gebraucht habe bis ich eine halbwegs komfortable Lage zum schlafen gefunden habe und beim Essen habe ich mich noch ungeschickter angestellt. Da habe ich mich komplett mit meinem Wasser übergossen. Alles aufs Tablett, Hose und Boden. Mein Nachbar hat zum Glück nix abbekommen und mir geholfen alles trocken zu wischen.

Nach 13 Stunden Flug war ich also in Mexico City. Meinen Koffer musste ich abholen, um ihn nachher wieder aufzugeben. Das war ziemlich nervig, denn die Tante in Berlin sagte mir, dass sie mein Gepäck bis nach Puerto Escondido weiterleiten… Ich bin an diesen Flughafen halb verrückt geworden, denn ich habe meinen Schalter zum Check in nicht gefunden. Ein Mann war dann so nett, mir zu erklären, dass ich mit der Airportbahn in einen komplett anderen Terminal muss. Gesagt, getan und dann war alles ganz easy. Der Herr am Check-in hat auch noch mit mir geflirtet, was ich denn für einen schönen Namen habe und wie hübsch ich doch bin… Klar, das kann ich vollkommen verstehen. Mit meinen inzwischen fettigen Haaren und halb nassen Hosen muss ich super sexy ausgeschaut haben. 😀
Kurz bevor ich in den Flieger gestiegen bin, habe ich noch zwei andere Mädchen kennen gelernt. Kathi und Lena. Beide ebenfalls von Praktikawelten und auf dem Weg nach Puerto Escondido.

Mit unserem süßen Flugzeug für ungefähr 30 Personen (das Kleinste, mit dem ich bisher geflogen bin) flogen wir dann 1,5 Stunden nach Puerto Escondido, einer kleinen Stadt mit ungefähr 5000 Einwohner, die gerade damit anfängt für Touristen erschlossen zu werden. Besonders für Surfer. So sieht diese Stadt echt lustig aus. Zwischen kleinen Kaschemmen, fragwürdigen Hotels und Einkaufsläden, stehen neue Autohäuser oder Hotels.
Als wir aus dem Flugzeug ausstiegen, erschlug uns die Hitze. Nachdem wir unsere Koffer aufgegabelt haben, wurden wir von Suzi von der Sprachschule abgeholt.

http://www.praktikawelten.de/freiwilligenarbeit/rette-meeresschildkroeten/rette-meeresschildkroeten-in-mexiko/projektinfo.html