Wer findet Nemo?

Heyy Leute! Es gibt wieder ein paar Neuigkeiten! Ich habe zwei ganz tolle Ausflüge gemacht! Lest selbst! 🙂 Magnetic Island & Whitsundays & Fraser Island

Townsville /Magnetic Island

Die absolut tollste Sehenswürdigkeit in der Umgebung Townville ist Magnetic Island, eine Insel voll mit traumhaften Stränden und Tieren. In der Koala Sanctuary durften wir einige Tiere bewundern und sogar anfassen. 🙂 Ein toller Tag und auf jeden Fall zu empfehlen! Man kann dort eine Rundfahrt mit dem Bus, gemieteten Autos oder Rollern machen, es macht wahnsinnig viel Spaß!

Airlie Beach: Whitsundays

Auf der Waltzing Matilda, einem recht kleinen, süßen und charakteristischen Segelschiff mit Platz für 14 Man(n), segelten wir los zum Great Barrier Reef. Die meiste Zeit chillten wir oben am Deck und genossen den Ausblick, sahen sogar einen kleinen Hai im Wasser, den Fahrtwind in den Haaren, einen ruckigen Seegang. Aber die Fahrt war wunderschön und entspannend! 🙂 Nach einer ganzen Weile erreichten wir den legendären Whitehaven Beach. Selbst jeder Profi-Fotograf hätte hier leichtes Spiel gehabt das perfekte Foto zu schießen, denn genau das ist er: PERFEKT! Sand so weiß und so weich wie die Wolken am Himmel und Wasser in so vielen Blautönen, wie man es mit keinen Farbkasten malen könnte. Ich brauchte eine Weile um das fassen zu können, was ich sah, wunderschön ist definitiv untertrieben! Wir schlenderten durch den himmlischen Sand und das seichte, erfrischende Wasser. Den Tag verbrachten wir nur mit Staunen, kühlten uns im angenehm kühlen Wasser ab und segelten im Sonnenuntergang in eine Bucht, wo wir auf dem Schiff BBQ hatten und die letzte Abendsonne einfingen, bevor der liegende Mond und die tausenden Sterne anfingen zu leuchten. Das mit dem liegenden Mond ist übrigens kein Witz, hier in Down Under liegt er wirklich! Im Nachtmeer fingen plötzlich seltsame Dinge an zu leuchten, unser Guide erklärte uns, dass das Plankton sei, welches anfängt zu leuchten, wenn es sich bedroht fühlt. Verrückt, der Himmel glänzt voll mit Sternen, das Meer glänzt von Plankton und „Klein Lisa“ mittendrin auf einem kleinen Segler irgendwo dort draußen im Great Barrier Reef! Den Abend saßen wir in der Gruppe zusammen und quatschten, bevor wir uns nach und nach in unsere winzigen Kabinen zurückzogen. In der Nacht regnete es mittelstark, es war ziemlich windig, die Wellen schaukelten uns irgendwann in den Schlaf. Am nächsten Morgen ging es wieder sehr früh raus zum Schnorcheln. Wir sahen wieder riesengroße Fische in allen Formen und Farben, tauchten runter zu den Korallen. Unser Guide meinte wir sehen aus wie richtige Australier, wenn wir das machen! 🙂 Zu guter Letzt sahen wir noch eine überdimensionalgroße Meeresschildkröte, die einfach eben mal so an uns vorbeipaddelte und uns verdutzt anschaute. Sachen gibt’s! 🙂 Nun haben wir fast alle Tiere aus „Findet Nemo“ gesehen und einen unsagbaren Drang diesen Walt-Disney-Klassiker noch einmal unter ganz anderen Absichten anzusehen! 😀 Die Rückfahrt nach Airlie Beach war mega entspannt, Sonnenschein, ein paar vereinzelte Gespräche, jeder war glücklich und zufrieden. Den Motor brauchten wir nicht, wir legten die gesamte Strecke segelnd zurück. Ich durfte sogar einmal das Steuer übernehmen! Zwar hatte ich keine Peilung von dem was ich tat, aber das Schiff segelte! 🙂 Mit etwas wackeligen Beinen gingen wir an Land und waren überglücklich diesen tollen und einzigartigen Ausflug gemacht zu haben! Wir waren tatsächlich da, am Whithaven Beach! 🙂

Rainbow Beach/Fraser Island

Am Tag unserer Ankunft hatten wir erst unsere safety lesson für den 3-tägigen Trip nach Fraser Island, am Abend gingen wir auf einer Sanddüne, die direkt ins Wasser verlief und wir hatten einen superschönen Sonnenuntergang. Der nächste Morgen begann sehr früh für uns, wir packten allen Proviant in unsere Jeeps und starteten mit 20 jungen Leuten und unserem Guide auf zur Ferry nach Fraser. Auf der Insel angekommen fuhren wir in einer Kolonne durch den feinen Sand, mal halb durch’s Meer, dann wieder hoher Sand, danach Offroad. Immer wieder blieben Autos stecken und wir halfen alle zusammen wieder aus den Sandlöchern herauszukommen. Anstrengend aber es machte eine Menge Spaß! Über Walky Talkys blieben wir 3 Gruppen ständig in Kontakt und mit dem Fahren wechselten wir uns alle ab, sodass jeder mal den unglaublichen Fahrspaß erleben konnte. Gar nicht so einfach sich mit einem so schweren Auto durch den feinen Sand zu kämpfen! Am Strand sahen wir hunderte tote Zugvögel, die den „Winter“ hier verbringen, die 1000 Meilen jedoch nicht ohne weiteres überlebt haben. Umso mehr beeindruckten mich die paar Tierchen, die es doch geschafft haben! Nach kurzer Eingewöhnungszeit mit den Autos ging es dann richtig ab in den Sand, einen Parcours entlang, dass uns im wahrsten Sinne des Wortes die Ohren schlackerten. Hinweg durch den australischen Dschungel, bei dem es mich nicht gewundert hätte, wenn uns gleich Mogli, Balu oder King Louis den Weg gekreuzt hätten. 🙂 Wir heizten durch die engen Sandstraßen, die so uneben waren, das wir dauerhaft durchs Auto flogen. Gut dass wir bald den McKanzie Lake erreichten und uns abkühlen konnten, bevor wir die 2. Runde starteten.

Am Abend trafen wir in unserem Camp ein, bezogen unsere Zelte und kochten alle zusammen. Die folgenden 2 Tage fuhren wir mit den Autos quer über die Insel, schauten einige wunderschöne Aussichtspunkte an, schwammen in einem Rock Pool und in Süßwasserseen, die direkt an’s salzige Meer angrenzten und erkundeten ein altes Schiffswrack. Abends machten wir einen Nachtspaziergang am Strand. Es gab zwar eine Warnung vor Dingos, uns begegneten jedoch keine, nur tagsüber. Da wir aber eine Sicherheitsbelehrung bekommen hatten, gerieten wir keineswegs in Panik und verhielten wir uns ganz normal und bewunderten die Tiere.

Alles in allem eine tolle Zeit!

Liebe Grüße,

eure Lisa

WorkandTravel in Australien

02.12.2013 Insider Lisa Mades

02.12.2013 Lisa Mades.1

02.12.2013 Lisa Mades.3

02.12.2013 Lisa Mades.4

02.12.2013 Lisa Mades.9

02.12.2013 Lisa Mades.11

02.12.2013 Lisa Mades.15

02.12.2013 Lisa Mades.6