Wenig Glück bei der Weiterreise

Sandstrand, Meer und Palmen

Insider Lisa S. hat bei der Wahl ihres nächsten Reiseziels eher weniger Glück gehabt:

Nachdem ich nun in Cairns genügend Zeit hatte, um meine Weiterreise gut vorzubereiten, landete ich mit vielen Erwartungen in Mission Beach. „Endlich geht’s weiter und es ist wieder mehr los“, dachte ich, als ich in den Greyhound Bus eingestiegen bin, der mich dorthin brachte.

Aber das Gegenteil trat ein.

Sandstrand, Meer und PalmenMission Beach ist so winzig, dass sich die drei Ortschaften Mission Beach, Wongaling und South Mission Beach nur einen Woolworth teilen, und es außer einem bezaubernden Strand und vielleicht ein zwei mini Lokalen nichts gibt, nicht mal Netz und leider nur extrem lahmes Internet! „Gut“, dachte ich, „dann halt nochmal drei Tage Entspannung!“

Aber es war so langweilig, dass ich mich dazu entschieden habe, den Bicton Hill Walk zu gehen, der in einer kleinen Broschüre beschrieben wurde, und den der Busfahrer vom Public Transport so angepriesen hatte. 4 km sollte es auf so einen Hügel hochgehen, immer rund herum mit tollen Aussichten über die Strände.  Also gut! Nichts wie hin… Aber als ich den dann tatsächlich gelaufen bin, hat sich herausgestellt, dass es eigentlich ein Bushwalk war, zu dem ich mich habe hinreißen lassen. Nur durch den Regenwald, auch nur zwei kleine Lookouts, bei denen man einen kleinen Ausblick hatte.

Feldweg mit Blick auf den HügelVergessen werde ich das aber trotzdem nicht, denn durch eine Warntafel am Anfang des Weges war ich so beunruhigt. Ich war nicht passend angezogen, wie beschrieben und hatte Angst vor Tieren, sodass ich diesen Hügel förmlich raufgerannt bin, und immer wenn ich ein Geräusch gehört habe oder mal wieder in ein Spinnennetz gelaufen bin, hat das mein Tempo nochmal beschleunigt. Oben angekommen habe ich nur schnell ein zwei Bilder gemacht, und bin sofort wieder zurück. Schweißgebadet habe ich dann unten auf den Shuttle gewartet, der mich und meine Begleitung eigentlich wieder aufsammeln wollte.

Doch es wurde dunkel und es kam und kam kein Shuttle. Im Nachhinein richtig beängstigend, aber wir hatten Glück, denn ein Australier aus unserem Hostel hat zufällig mit seinem Auto ein Ausflug zum gleichen Strand gemacht, an dem wir gewartet haben, und der konnte uns mit zurück nehmen. Somit hatte der Abend noch was Gutes, denn ich habe meine ersten australischen Schlangen gesehen, die in der Dunkelheit immer auf die Straßen kriechen, um sich dort am Asphalt zu wärmen, und das erste wilde Känguru, fast direkt vor unserem Hostel.

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