Was du in Ghana in kurzer Zeit alles erleben kannst

Insider Lisa berichtet aus Ghana

Hallo Weltenbummler,

unglaublich, dass es schon eine Woche her ist, dass ich den letzten Bericht geschrieben habe! Die letzten Tage sind sooo schnell vergangen und jetzt bleiben mir nur noch genau 5 Tage hier in Ghana, in denen ich noch so einiges zu besorgen habe.

Vieles kann ich auf meiner To-do-Liste aber auch schon abhaken: Zuerst einmal hat jetzt beim zweiten Versuch der Besuch im Nationalmuseum geklappt. Zum Glück hat uns ein Mann am Eingang verraten, dass es eine kostenlose Führung gibt :).
Nach nur einer Dreiviertelstunde standen wir mit einem guten Gesamtüberblick über die ghanaische Kultur wieder vor der Tür und machten uns – diesmal lieber zu Fuß – auf den Weg zum Art Center. Als wir dort ankamen, war es leider schon so spät, dass wir kein Red Red sondern nur noch Jollof Rice essen konnten und die Stände schon zusammengeräumt wurden. Meine persönliche Trommel konnte ich aber noch schnell bestellen. Ich bin gespannt, wann sie fertig ist!

Am Wochenende ging es dann wieder auf Reisen – und zwar in den Norden. Ich hätte nie gedacht, dass ich in der kurzen Zeit, die ich hier bin, die Möglichkeit habe, so viel zu reisen und sogar den Norden des Landes zu sehen! Wenn man eine geführte Tour bucht (ist allerdings auch teurer als auf eigene Faust), schafft man innerhalb von nur drei Tagen unglaublich viel. Ich würde jedoch empfehlen, sich mehr Zeit dafür zu nehmen.Von Accra aus sind wir früh morgens ins sieben Stunden entfernte Beyin und von dort aus mit einem Kanu zum Dorf Nzulezu, das auf Stelzen über dem Wasser gebaut ist, gefahren, nur um danach fünf Stunden in die entgegengesetzte Richtung zurückzufahren. Erst danach haben wir uns wirklich auf den Weg nach Norden gemacht.
In einem handgefertigten Kanu, dessen Oberkante nur noch wenige Zentimeter von der Wasseroberfläche entfernt ist, durch den Dschungel zu paddeln, ist schon eine Erfahrung wert. Aber trotzdem hätte ich lieber einen Tag mehr im Norden gehabt. Wir haben zwar im Regenwald gezeltet und sind bis auf ca. 15 Meter an frei lebende Elefanten herangekommen, haben aber auf die Besichtigung des Ashanti-Palastes in Kumasi verzichten müssen und sind ewig Auto gefahren.
Und trotzdem: eine Tour in den Norden lohnt sich auf jeden Fall! Dort sieht es nämlich wirklich so aus, wie man sich Afrika vorstellt: Hütten aus Lehm und Stroh, kleine Dörfer im Nirgendwo und eine Safari mit Elefanten, Antilopen und Warzenschweinen. 🙂

Bis zu meiner Abreise muss ich noch einiges an Mitbringseln und Erinnerungsstücken besorgen. Damit werde ich jetzt auch gleich weiter machen! 😀

Viele Grüße aus Ghana, Lisa