Von der Wohnungssuche

Verschiedenfarbige Dollarscheine aufgefächert

Insider Lisa S. ist vollkommen eingespannt in ihren Reisevorbereitungen und berichtet:

Hallo alle zusammen,

Was diese Woche wieder so passiert ist, hab‘ ich hier für euch zusammengefasst. Viel Spaß beim Lesen!

Großer roter RucksackSeit über einer Woche suchen wir jetzt schon nach einer Wohnung. Es ist sehr anstrengend, eine zu finden in Sydney über Weihnachten und Silvester. Ein paar andere Travelworker von Praktikawelten und ich haben uns zusammen getan, aber selbst durch die Whats-App Gruppe, die wir gegründet haben, sind nicht immer alle gleich auf dem neuesten Stand, da einige noch arbeiten oder einfach unterwegs sind.
Das macht es natürlich nicht einfacher, denn immer, wenn man etwas Potentielles gefunden hat, muss man sofort mit den Vermietern in Kontakt bleiben und die Leute aus der Gruppe informieren. Alle müssen sich einig sein. Ich bin jetzt schon ziemlich angestrengt davon und oft muss ich mich auch selbst ermahnen, nicht genervt zu reagieren. Einig sind wir uns aber zum Glück in einem Punkt: Silvester nicht in Sydney zu verbringen kommt gar nicht in Frage!!!

Nach über zwei Wochen Suche und nahe an der Grenze der Verzweiflung haben wir nun endlich eine Zusage bekommen und sind jetzt alle erleichtert. Ein heikles Thema war noch die Sache mit der Bezahlung, was natürlich gegenseitiges Vertrauen erfordert, obwohl wir uns noch gar nicht persönlich kennen. Schließlich fand ich eine Wohnung und mir wurde nach einigen Scherzen, hier zitiere ich mal wörtlich: „Vergiss nicht, in 2 Wochen sind wir auf dem gleichen Kontinent, wenn du uns vereierst, dann finden wir dich!“, wurde dann die Kohle endlich überwiesen, sodass wir als erste buchen konnten und die Wohnung bekommen haben!  Mit einer Sorge weniger kann ich nun erleichtert weiterplanen.

Trotzdem bin ich manchmal in solchen Phasen, in denen ein paar Unsicherheiten auftreten. „Hoffentlich klappt das alles so mit der Jobsuche“ und „Hoffentlich finde ich immer einen geeigneten Platz zum Schlafen und wohnen“ und, und, und….  Hier ein großes Danke an Oli, der selbst schon in OZ war und mir Mut macht, wenn ich unsicher und nervös bin und mir sehr viele wertvolle Tipps geben konnte.

Auch bei Praktikawelten liefen die Leitungen heiß, wenn ich mal wieder Fragen hatte.

Verschiedenfarbige Dollarscheine aufgefächertDann hatte ich ca. zwei Wochen, bevor ich erneut zur Bank gegangen bin, meine Dollar bestellt. Ich bin dann zum Glück früher zur Bank gegangen als ich eigentlich wollte, um die Dollar abzuholen… Zum Glück! Denn beim Faxen meiner Bestellung ist etwas schiefgegangen und von meinen Dollar wusste niemand mehr.  Fragt mich nicht wie, aber sie haben‘s geschafft, dass am nächsten Tag meine Dollar trotzdem da waren! Stellt euch mal vor, ich wäre später zur Bank, wie ich es eigentlich geplant hatte!!

Jetzt muss ich nur noch alles in meinen Rucksack packen, mache meine letzten Häkchen auf der Packliste von „Reisebiene“ und dann heißt‘s: AUF GEHTS NACH OZ!!

Neuigkeiten gibt’s dann bei mir erst wieder vom anderen Ende der Welt!

Bis bald also …

Work & Travel in Australien