Unter dem Sternenhimmel Ecuadors

09

Hallo ihr Lieben 🙂

Nun bin ich schon fast einen Monat hier in Quito und fühle mich pudelwohl 🙂

Im Krankenhaus bin ich nun nach drei super interessanten Wochen Pathologie in „medicina interna“ gewechselt, wo ich zum ersten Mal richtigen Kontakt mit Patienten habe. Die Schwestern und Ärzte auf der Station erklären mir sehr viel, ich schaue regelmäßig bei der Visite mit anderen Medizinstudenten zu, bekomme viel zu sehen und helfe wo es nur geht, wie zum Beispiel bei Handgriffen wie Infusionswechsel, Blutdruck messen, etc. Auch die Patienten sind alle sehr nett, interessieren sich sehr für die Arbeit als Volontär und man kann gleichzeitig sein Spanisch super aufrecht halten.

Tagsüber nach der Arbeit geht es dann wie gewohnt in die Salsa Kurse oder Freunde treffen, um gemeinsam kochen und so weiter. Oft sind aber auch kleine Ausflüge angesagt wie zum Beispiel das Besichtigen der Altstadt von Quito. Die Altstadt ist wunderschön, man kann viele alte Kirchen besichtigen und natürlich ist auch „la Basilica de Quito“ ein Highlight der Stadt. Auch Eis essen oder Kaffee trinken kann man dort super, nur zu empfehlen! 🙂

Am Wochenende stand ein erster großer Ausflug an: Wir sind mit 4 Leuten in den Dschungel gefahren. Die Busfahrt war zwar lang, aber relativ unkompliziert und schon war man im Ort Lago Agrio, von wo aus es mit dem Kanu weiter Richtung Lodge ging. Allein die vielen Kanu Fahrten im Dschungel waren der Wahnsinn, Natur pur! Am ersten Tag sind wir dann gleich mit dem Kanu weiter zur „Laguna grande“, schwimmen mitten im Dschungel mit dem vielleicht schönsten Sonnenuntergang, den ich je gesehen habe. Auch die weiteren Aktivitäten waren super: Einen Tag haben wir eine „comunidad indígena“ besucht, Yuca Brot selber gemacht und einen Schamanen kennen gelernt. Dann haben wir eine Dschungelwanderung unternommen, viel über die Pflanzen erfahren und über uns konnten wir die verschiedensten Affen beobachten, die durch die Bäume sprangen. Auch immer dabei war das Fernglas, mit dem man die tollsten Vögel, zum Beispiel den Tucan, beobachten konnte. Auch eine Nachtwanderung haben wir gemacht, bei der man jede Menge Insekten, Frösche und leider auch riesige Spinnen zu Gesicht bekommen hat, nach der das Schlafen nicht mehr ganz so leicht gefallen ist :-D. Besonders aufregend war auch das „Kaiman searching“, bei dem wir mit dem Kanu nachts die Ufer abgefahren und lediglich mit Taschenlampenlicht Kaimane und den unglaublichsten Sternenhimmel sehen konnten.

Alles in allem war dies bis jetzt der beste Trip meiner Reise und ich kann ihn nur weiterempfehlen, auch wenn man nach den 4 Tagen wieder froh ist, ohne Moskitos und mit sauberer Wäsche wieder in Quito zu sein, um den nächsten Wochenendausflug zu planen. 😉

Grüße & Küsse,

Luisa

https://www.praktikawelten.de/freiwilligenarbeit-ecuador

09.10.13 Insider Luisa

09.10.13 Luisa Reinhardt1

09.10.13 Luisa Reinhardt2