Elefanten-Projekt: Unsere Kollegin Sandra verrät ihre Highlights

Thailand Elefant Mitarbeiter

Lass dich von unserer Mitarbeiterin Sandra in die Welt der Elefanten in Thailand entführen! Sie war nur für dich beim Elefanten-Projekt in Thailand und durfte die frechen Elefanten hautnah erleben. Du möchtest mehr über dieses Projekt in Thailand erfahren? Dann schau am besten gleich einmal bei unserem Arbeit mit Elefanten in Thailand auf unserer Website vorbei.


Freiwilligenarbeit in Thailand: Von gierigen Rüsseln, großen Tretern, und einem frechen Babyelefanten

Letztes Jahr ging es für mich zum ersten Mal nach Thailand. Natürlich wollte ich mir unser Elefanten-Projekt nicht entgehen lassen und so habe ich mich in den Nordosten Thailands, nach Surin aufgemacht. In einem kleinen Örtchen durfte ich in unserem Freiwilligenarbeitsprojekt unsere Koordinatoren und Elefanten persönlich kennenlernen. Ich bin übrigens Sandra von Praktikawelten, reisebegeistert und immer für ein neues Abenteuer zu haben.

Unser Elefanten-Projekt in Thailands Nordosten

Unser Elefanten-Projekt in Thailand wird von einer Non-Profit-Organisation geleitet. Sie kümmert sich um Elefanten, die früher in Gefangenschaft gehalten wurden. Viele der Elefantenbewohner waren früher in einem Zirkus oder Transporttiere beim Elefantenreiten. Durch einen mehrstufigen Ansatz, welcher die lokale Kommune, Rehabilitationsprogramme und pädagogische Einrichtungen umfasst, sorgen sich die Mitarbeiter vor Ort rund um die Uhr um ihre Dickhäuter. Nachhaltiger „Elefanten-Tourismus“ steht hier an erster Stelle. Die geretteten Elefanten können heute ein glückliches und arbeitsfreies Leben verbringen. Sie können Bambus futtern und Badeausflüge stehen hier ganz weit oben auf der Liste. Aktuell gibt es sechs Elefanten im Projekt, die während meines Aufenthaltes meine gesamte Aufmerksamkeit hatten.

Gemütliche Spaziergänge während der Freiwilligenarbeit in Thailand

Eine der schönsten Beschäftigungen im Elefanten-Projekt war es mit den großen Vierbeinern gemütlich spazieren zu gehen. Ja, ihr habt genau richtig gehört! Mit den grauen Riesen an unserer Seite sind wir gemeinsam durch den Dschungel, Reisfelder und die Ortschaft marschiert. Alleine mit den Elefanten waren wir natürlich nicht unterwegs. Safety first! Jeder Elefant hat seinen eigenen Mahout, seinen „Elefanten-Papa“ sozusagen. Die freundlichen Thailänder standen uns immer zur Seite und erklärten uns, wie wir uns in Gegenwart der Elefanten verhalten sollten. Wusstet ihr zum Beispiel, dass Elefanten Angst vor Hunden haben? Sobald ein felliger Kollege in der Nähe war, wurden die großen Dickhäuter plötzlich ganz schön aufgeregt und haben à la Dumbo wild mit den Ohren geflattert. Wir haben dann einfach gemeinsam mit Dumbo den Rückzug angetreten und die Elefanten-Welt war wieder in Ordnung.Elefant geht spazieren in Thailand

Badezeit in Thailand – Waschtag für die Elefanten

Einmal in der Woche war Bade- und Waschtag, denn auch ein Elefant sollte sich regelmäßig hinter den großen Ohren waschen. Gemeinsam mit den Elefanten sind wir in sengender Hitze durch grüne Reisfelder zum See gewandert. Dort angekommen waren auch wir Teilnehmer sehr froh samt Kleidung und Elefanten ins kühle Nass zu springen. Mit Bürste und einem Sack voll Gurken bewaffnet, wurden die Elefanten gewaschen und gefüttert. Unsere großen Gefährten hatten sichtlich Spaß und konnten sich beim Baden spürbar entspannen. Teilweise konnte ich nur noch einen Rüssel über Wasser sehen und der Rest vom Elefanten war in den Tiefen des Sees verschwunden.

Futterzeit!

Kaum hatte ich die Gurken ausgepackt, kamen von allen Seiten gierige Rüssel. So schnell konnte ich gar nicht reagieren, da wurden mir die Gurken aus den Händen stibitzt und gierig verschlungen. Ganz dem Futterneid verfallen, wurden die Elefanten sehr aufgeregt und etwas unachtsam. Bis ich mich versah, stand auch schon eine der Elefantendamen auf meinem Fuß. Ein Aufschrei meinerseits hat die große Lady aus ihren leidenschaftlichen Gurkenträumen gerissen und sie stieg sofort wieder herunter. Glücklicherweise ist nichts passiert und meine Zehen sind alle heil geblieben.Badende Elefanten in Thailand

Der Star im Elefanten-Projekt: Die kleine Elefantendame Saifon

Die kleine viermonatige Saifon, was so viel wie Regen bedeutet, war der Sonnenschein der Elefantentruppe. Mit ihrem kleinen Rüssel war Saifon immer auf der Suche nach neuen Entdeckungen im Freiwilligenarbeitsprojekt. Immer im Schlepptau war natürlich ihre Mutter. Frech wie Oskar hat die kleine Elefanten-Lady sich an unseren Schuhbändern zu schaffen gemacht und liebevoll ihren Rüssel um Hand und Bein geschlungen. Kaum drehte ihre Mutter ihr kurz den Rücken zu, fiel der Kleinen schon wieder ein neuer Unfug ein. Eines Vormittags wollte uns die kleine Dame beim Abwasch behilflich sein und ist einfach mit ihren Vorderbeinen voran auf die Anrichte geklettert. Fröhlich und gut gelaunt hat sie mit ihrem Rüssel unser (zum Glück noch sauberes) Spülwasser getrunken und um sich gespritzt. Frech wie Oskar(line)!

Freizeit im Elefanten-Projekt in Thailand

Im Elefanten-Projekt gab es natürlich auch noch viel mehr zu tun. Wir haben gemeinsam das Essen für unsere neuen großen Freunde zubereitet, ihre Hütten gesäubert, Bambus geschnitten und sogar in der örtlichen Grundschule ausgeholfen. Immer an unserer Seite waren auch die Mahouts, die nicht nur für ihre adoptierten Elefanten zuständig waren, sondern sich auch gemeinsam mit uns Teilnehmern um das Gelände des Elefanten-Projektes gekümmert haben.

Meine Zeit außerhalb des Projekts

In meiner Freizeit hatte ich noch genügend Zeit das kleine Dorf zu erkunden, in dem das Elefanten-Projekt beheimatet ist. Sehr kurios fand ich die Poo-Paper-Factory, die sich ganz der Nachhaltigkeit verschrieben hat. Hier werden kleine bunte Notizbüchlein aus Elefanten-Dung hergestellt. Natürlich komplett geruchfrei und kunterbunt in vielen verschiedenen Farben.

Bevor wir alle wieder unsere eigenen Wege gingen, wurde am letzten Abend gemeinsam mit den Mahouts gefeiert. Thailändische Tänze und Geschichten haben wir mit europäischen Spielen kombiniert und so einen spaßigen Abend erlebt. Als krönenden Abschluss haben wir vollgestopft mit einem thailändischen „Fondue“ und dem ein oder anderen Törö in unseren Ohren nochmals auf eine schöne Zeit im Freiwilligenarbeitsprojekt und auf unsere Elefantenfreunde angestoßen.


Du hast Lust bekommen und möchtest mehr über unsere Projekte in Thailand erfahren? Dann schau bei unseren Insider Diaries vorbei. Oder melde dich gleich für unser Elefanten-Projekt an.