Un fin de semana en Madrid

Gebäude Madrid

Insider Melissa startet von Valencia aus ihren ersten Trip nach Madrid. Zusammen mit einer Freundin reist sie in die spanische Hauptstadt und ist überrascht, was die Stadt im Landesinneren alles zu bieten hat.Mehr Informationen zu unserem Programm findest du unter Auslandspraktikum in Spanien.


Hallo Ihr Lieben!
Nach einer kurzen Pause melde ich mich zurück um euch von meiner 1. Reise während meines Valencia-Aufenthaltes zu berichten. Weil wir ja keine halben Sachen machen, ging es gleich in die Hauptstadt. Madrid war angesagt!

Seit Anfang Januar planten Eva, eine Freundin aus der Sprachschule, und ich unser 1. gemeinsames Abenteuer. Weil ich auf der Arbeit mit bestem Internet, einem Computer und vergleichsmäßig viel Freizeit ausgestattet war, übernahm ich die Planung und suchte uns auf Airbnb ein schönes Zimmer in Madrid und die passenden Zugverbindungen. Nachdem wir einige Buchungshürden überwunden haben, war es sicher. Vom 26. – 29.01. würden wir drei schöne Tage in Madrid verbringen.

Gasse Madrid

Auf in die Hauptstadt

Am 26.01. ging es morgens bereits um 6:45 Uhr mit dem AVE (spanischer ICE) los und innerhalb von weniger als zwei Stunden empfing uns die Hauptstadt. Leider mit einer grauen Wolkendecke und Nieselregen. Aber davon wollten wir uns nicht abschrecken lassen! Innerhalb von 10 Minuten waren wir bei der Wohnung, die von zwei Amerikanerinnen und ihren südamerikanischen Freunden bewohnt wurde, angekommen und wurden herzlich empfangen. Die Wohnung lag sehr zentral in der Nähe des bekannten Retiro-Park und glücklicherweise auch des Bahnhofs.

Nachdem wir ausgepackt und uns etwas aufgefrischt haben, machten wir uns zu Fuß auf den Weg zum Palacio Real. Wir mussten feststellen: Madrid ist eine Hügellandschaft! Ganz im Gegensatz zu Valencia! 30 Minuten später kamen wir am Königspalast an. Allerdings fand wohl ein offizielles Event statt, denn der Platz davor war abgesperrt und man konnte ihn nicht wie üblich besuchen. Stattdessen schossen wir ein paar Fotos von dem beeindruckenden Gebäude, besuchten die Kathedrale und schlenderten durch den Park mit dem Plaza del Oriente, der in der Nähe des Palasts und des royalen Theaters liegt. Natürlich ließen wir uns auch den Plaza Mayor, den ehemaligen Marktplatz, auf dem man viele merkwürdige Gestalten wie Minions und kopflose Reiter herumlaufen sah, und den Tempel von Debod nicht entgehen. Vom Tempel von Debod aus hat man übrigens einen tollen Blick über die ganze Stadt und den Palast!

Stärkung nach der Tour

10 Kilometer und einige Stunden später entschieden wir uns gegen 4-5 Uhr zu einem Restaurant in der Calle Atocha essen zu gehen, das wir auf unserem Weg ins Zentrum entdeckt hatten. Etwas durchgefroren, aber glücklich ließen wir uns im “El Campesino” nieder und verspeisten für nur 10€ ein Menü mit Getränk, Vor- und Hauptspeise. In der gleichen Straße gönnten wir uns einen Brownie für 2€ und fuhren anschließend mit der Metro nach Hause. An diesem Abend machten wir nicht mehr viel, außer uns mit Holly und ihren Mitbewohnern zu unterhalten, die uns einige Tipps für die nächsten zwei Tage gaben.Shoppen in Madrid

Shopaholic-Traum in Madrid

Am nächsten Morgen begannen wir um 11 Uhr unseren Tag mit dem Traum jedes Mädchens. Dem 5-stöckigen Primark in Madrid, der nun wirklich keine Wünsche offen lässt. Schlappe drei Stunden verbrachten wir in dem Geschäft! Und das war okay, denn den verregneten Freitag hatten wir uns als Shoppingtag ausgesucht. Die Shoppingstraße Gran Vía in Madrid kam mir dreimal so groß vor wie die Calle Colón in Valencia. Ich war begeistert von der großen und auch billigen Auswahl an Kleidern aller Art. Für Shopaholics wie mich also genau das Richtige! Allerdings erschöpft so ein Shoppingtag natürlich auch. Nachdem wir an der Metrostation Callao die oberste Etage des Corte Inglés, von dem man eine tolle Aussicht auf den Schweppesturm hat, besucht haben, erinnerte uns unser Magen daran, wie hungrig wir eigentlich waren.

Strandbar Madrid

Strand-Oase in der Hauptstadt

Aufgrund der Empfehlung Hollys machten wir uns auf den Weg zum Restaurant/Bar “Ojala” in der Calle San Andrés. Denn: dort sollte man in Madrid am Strand essen können! Was? Ja, das haben wir uns auch gedacht! Im Restaurant selbst mussten wir in der oberen Etage noch kurz warten, bis im Keller Plätze frei waren. Aber ich sage euch: Es hat sich gelohnt! Im Keller war der Boden mit Sand bedeckt und man saß fast auf dem Boden, eben wie am Strand. Der Raum war mit sanften Neonleuchten ausgestattet, die dem ganzen eine fast traumartige Atmosphäre verschafften, die wirklich einzigartig war. Da auch das Essen super lecker und billig war, empfehlen wir dieses Restaurant auf jeden Fall weiter!

Der letzte große Stopp

Am nächsten Morgen krochen wir um neun Uhr aus dem Bett. Weil wir am Abend vorher doch nicht wie geplant feiern waren, ging das auch ganz gut. Wir machten uns auf den Weg zu unserem letzten großen Stopp. Dem Retiro-Park mit dem Palacio de Cristal und der dahintergelegenen Puerta de Alcala. Da es samstags schön sonnig war, verbrachten wir gemütliche Stunden in dem Park und ließen uns von der pompösen Glasbaute beeindrucken. Wir nutzten die einzigartige Location, um ein paar Fotos zu schießen und setzten nach einem Sandwich unsere Sightseeing-Tour mit dem großen Tor hinter dem Park und dem Plaza de las Cibeles fort. Dieses Gebäude mit der großen Aufschrift “Refugees welcome” war wirklich atemberaubend und man konnte in das Stadtzentrum hinaufsehen. Großstadtfeeling sag’ ich euch!

Platz Madrid

Der letzte Abend

Im Zentrum gönnten wir uns eine Foccacia für 4 Euro im Mercado San Miguel, ein wahrer Traum für Feinschmecker! Um noch genug Energie für den Sonnenuntergang am Tempel von Debod zu haben, ruhten wir uns in einem Café mit ein paar Churros aus.

Leider war die Sonne an diesem Abend eher hinter den Wolken versteckt, aber trotzdem genossen wir nochmal die Atmosphäre am Tempel, bevor wir uns auf zur Puerta del Sol und der Gran Vía machten, um die Stadt auch im Dunkeln zu erfahren. Das Lichterspiel, besonders am Schweppesturm, ist wirklich beeindruckend und ich kann es euch nur empfehlen.

Unser letzter Stopp an diesem Tag war das Museum Reina Sofia, das ab 19 – 21 Uhr kostenlos ist. Ich wollte die Guernica von Pablo Picasso sehen. Viel mehr Zeit verbrachten wir dort auch gar nicht, weil wir so müde waren. Wir gönnten uns einen Burger im “Steakhouse” in der Calle Atocha (sehr empfehlenswert!) und machten uns danach auf den Weg nach Hause.

Am nächsten Tag waren wir bereits um 11 Uhr wieder in VLC. Ich kann ehrlich sagen: Me encanta Madrid! Die Stadt besitzt ein wunderbares spanisches und edles Flair und es ist eigentlich schade, dass sie im Vergleich zu Strandurlauben oft untergeht. Wir haben beide weniger als 100€ für Unterkunft und Zug (über www.goeuro.de gebucht) bezahlt und ich hoffe, eines Tages im Frühjahr nochmal in diese Stadt zurückzukehren!

Museum Madrid


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