Trip ins Outback

Felsen und Wanderweg

Insider Yasmina gibt uns ein exklusives Update aus Australien und berichtet von ihrem aufregenden Trip ins Outback Australiens!
Mehr Informationen zu unserem Programm findest du unter Work and Travel in Australien.


Mit unseren gemieteten Spaceship BRAK begaben wir uns auf den Weg zum Uluru! Wir wagten uns tatsächlich ins Outback – wenn auch in ein viel befahrenes. Trotzdem war die Angst vor platten Reifen oder Unfällen groß, mitten im Nirgendwo! Zehn Liter Wasser und reichlich andere Getränke und einiges an Dosenfutter zierten unseren Vorrat.

Felsen und WanderwegSo und mit Hörbüchern bewaffnet begaben wir uns auf die Road. Hörbücher können wir einfach nur empfehlen! Sie halten wach während der 1023 km langen „Geradeaus-Strecke“ und lassen einen auch nach einer Stunde noch konzentriert Auto fahren. Gut war, dass wir alle drei abwechselnd gefahren sind und so haben wir an einem Tag meist mehr als 500 km zurück gelegt. Dabei waren aus jedem Fenster unendliche Weite zusehen. Am Straßenrand sah man ab und zu Emus, Kühe, Schafe, Echsen und riesige Aßgeier. Die haben überall gesessen und die angefahrenen Tiere aufgegessen. Ziemlich ekelig, aber auch das gehört zu Mothernature!

Navigationssystem eines AutosNach drei Tagen fahren, Restarea einnehmen und dort auf den Feuerstellen kochen und essen, Auto umräumen und zum Bett verwandeln hatten wir den Uluru dann auch wirklich erreicht! Wuhu! Ekel-Trinkwasser (so ziemlich Klostein Geschmack) gab’s an ein paar Stellen und da man jede Stunde pro Person einen Liter trinken sollte, blieb uns nichts anderes übrig. Der Uluru selbst war im Vorbeigehen wirklich beeindruckend groß. Auch, dass es ein einziger roter Steinfels ist, der einfach so entstanden ist. Da wir erst mittags unsere Tour um den Uluru gestartet haben, waren die guten Walkingtracks wegen der heißen Mittagssonne geschlossen. Auch die Fliegen waren unausstehlich und so waren wir erfreut, als ein Gewitter aufzog! Es fing an zu regnen und der Uluru färbte sich grau/silber. So schön!

Echse in GroßaufnahmeNachdem der Regen aufgehört hatte, trocknete der Fels schlagartig und wurde wieder rot. Danach suchten wir uns einen Campingplatz in der Nähe des Nationalparks und verbrachten den Rest des Tages dort. Mit Pool und schöner Outdoor-Küche, die kostenlosen Strom für unseren Laptop bot, ging die Zeit auch schnell um. Am nächsten Tag haben wir uns sehr früh wieder zum Uluru begeben, da wir den Sonnenaufgang sehen wollten. Wir konnten sehen, wie die ersten Sonnenstrahlen auf den Uluru trafen! Wir sind dann direkt weiter zum Kata Tjuta gefahren, der 35 km entfernt liegt und haben dort eine 10 km lange Wanderung hindurch gemacht. Das war definitiv viel spannender als der Track um den Uluru. Klar, die Vorstellung, im vergangenen Wohnzimmer von Aboriginis zu stehen, während man eine Höhle betrat und die Malereien betrachten konnte, war auch cool. Aber hier musste man steile Wege hoch und runter klettern/gehen, während sich die riesige Felsformation über unseren Köpfen erstreckte. Außerdem bot ein Punkt eine unglaublich schöne Aussicht auf das weite Nichts des Outbacks.

Wir hatten eine tolle Zeit auf unserer Reise, denn im Outback ist nichts schöner, als die undurchdringliche Stille und der Nachthimmel! Wir konnten an unserem ersten Abend den Mondaufgang beobachten, wie er sich langsam hinter einem Berg den Weg nach oben bahnt und dann in ganzer Pracht dort bleibt. Wunderschön! Auch die Sterne leuchten so hell und ziehen mit ihrem Funkeln den Blick für lange Zeit auf sich. Weggucken ist wirklich schwer. Auch die Sonnenuntergänge waren besonders, weil man so weit schauen konnte und die Farben so stark waren!
Outback ist also lohnenswert, wenn man es selbst durchfährt 🙂


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