Tolle Erlebnisse im Krüger Nationalpark

Marlen auf einer Straße mit Sonnenuntergang

Unser Insider Marlen berichtet von ihrer Zeit im Krüger Nationalpark, den grandiosen Tierbegegnungen und atemberaubenden Ausblicken.

Kaum zu glauben, dass nun schon zwei Wochen im Nationalpark vergangen sind. Es gibt hier jeden Tag etwas Neues zu entdecken und so viel zu tun, dass die Tage nur so verfliegen. Mittlerweile haben wir bereits zahlreiche Giraffen, Elefanten, Paviane, Nilpferde, Krokodile und sogar die seltenen Wildhunde zu Gesicht bekommen. Wir fahren hier jeden Tag in den Busch, und dennoch wird es nie langweilig.

Zwischen Giraffen, Elefanten und Hyänen

Auch die Ausflüge, die hier einmal die Woche unternommen werden, sorgen für Abwechslung. Vor ein paar Tagen ging es Marlen auf einem Fels mit Ausblick auf Berge ins Moholoholo Rehabilitationscenter, in dem kranke Tiere aus dem Nationalpark aufgenommen und aufgepäppelt werden. Wir waren uns alle jedoch schnell einig, dass es ein sehr komisches Gefühl ist, die Tiere, die wir zuvor in freier Wildbahn gesehen hatten, hier nur hinter Gittern betrachten zu können. 🙁

Gestern sind wir rauf zum Blyde Canyon gefahren. Alle waren begeistert von der wunderschönen Aussicht, die einem die Sprache verschlagen hat. Nach gemeinsamem Pancake-Essen haben sich einige von uns zu einem Bungee-Jump vom Cabyon entschieden. Es war wirklich ein unglaubliches Gefühl! Die Höhe Marlen mit anderen Teilnehmern machen einen Luftsprung und im Hintergrund geht die Sonne unterwar anfangs beängstigend, aber im Nachhinein war ich wirklich stolz auf mich. Definitiv ein Erlebnis, das ich so schnell nicht vergessen werde.

Bei beiden Touren war es wirklich ungewohnt, wieder Strassen, Menschen und Häuser zu sehen, so komisch das auch klingen mag. Auch wenn ich hier nur zwei Wochen im Busch bin, habe ich mich schon total an die Wildnis und die Abgeschiedenheit von der Zivilisation gewoehnt. Es war zwar toll, mal wieder unter Menschen zu kommen, aber dennoch muss ich sagen, dass es auch mal ganz schön ist, ohne viel Luxus, Internet oder andere für uns eigentlich selbstverstaendliche Dinge auszukommen.

Der letzte Tag im Krüger Nationalpark

Marlen auf einer Straße mit SonnenuntergangHeute war mein letzter Tag hier. Unglaublich, wie schenll die Zeit vergangen ist. Aber das ist auch kein Wunder, bei den tollen Menschen, die ich hier getroffen habe, und bei den vielen Abenteurn, die man hier erlebt. Anna hat unseren letzten Tag aber auch wirklich perfekt gemacht: Wir starteten mit einem „Camera Trap“‚ haben also die Kameras eingesammelt, die im Busch verteilt sind und die Tiere filmen. Anschliessend hiess es Kofferpacken. 🙁 Abgeschlossen haben wir den Tag mit einer wunderschönen Fahrt auf dem Truck, bei der wir dem Sonnenuntergang entgegengefahren sind und noch ein letztes Mal die atemberaubende Natur geniessen konnten.

Morgen geht es also wieder in den Flieger und dann heisst es: Hallo Kapstadt! Einerseits freue ich mich total, eine komplett andere Seite von Suedafrika kennenzulernen und mit den Kindern zu arbeiten. Andererseits bin ich jedoch auch wirklich traurig, mich vom Krueger Nationalpark, aber vor allem von Anna und unserer Truppe zu verabschieden! Ich hatte soooo eine schoene Zeit hier und merke schon jetzt, dass das hier die beste Entscheidung meines Lebens war. Jetzt bin ich erstmal gespannt, was mich als naechstes erwartet, und offen fuer alles, was noch kommt. 🙂

Wildlife Projekt im Krüger Nationalpark