Tipps für die Reise nach Afrika

Ingas türkisfarbener Rucksack

Insider Inga fliegt im Januar mit Praktikawelten nach Südafrika und hat einige Tipps für euch parat!

76 Tage und der Rest von heute…

…und dann sitze ich im Flieger nach Kapstadt. Uuunglaublich! 🙂

Ab Januar werde ich also ein halbes Jahr in Afrika sein. Eine Woche Addo – Tour, acht Wochen Kapstadt (Freiwilligenarbeit mit Kindern) und 13 Wochen Ghana (Praktikum Journalismus). Ich freue mich sehr auf viele neue Erfahrungen und eine unvergessliche Zeit.

Aber erstmal kurz zu mir:
Ich heiße Inga und komme aus der Nähe von Frankfurt. Dieses Jahr war für mich besonders aufregend, da ich nach bestandenen Abiprüfungen dann im Juni endlich mein Abizeugnis in den Händen halten konnte. Nebenbei bin ich 18 geworden, habe mein Praktikum bei der Commerzbank begonnen und mich für die Reise nach Afrika entschieden. Und seit die Entscheidung gefallen ist und die Bestätigung von Praktikawelten endlich im Briefkasten lag, ist „Reisevorbereitung“ DAS Stichwort der letzten Wochen. Termine beim Tropenmediziner, bei der Hausärztin, bei der Bank, beim Rathaus und bei Globetrotter stehen auf dem Plan.

Hier ein paar Tipps, für angehende Weltenbummler:

Das findest du alles auf dieser Seite:

Das Buch "Fettnäpchenführer"Büchertipp

Der „Fettnäpfchenführer Südafrika“ von Elena Beis!

Meine Vorfreude kompensiere ich gerade durch lesen, lesen, lesen… und auf meiner Büchersuche ist mir der Fettnäpfchenführer sofort ins Auge gesprungen – nicht nur wegen dem lustigen Afrikaner auf dem Cover! 😉 Das Buch ist außergewöhnlich geschrieben und greift in einer Geschichte einige Fettnäpfchen auf, in die man als Europäer und Weltenbummler treten könnte. Simon und Silvie, die Hauptfiguren der Geschichte, reisen nach Südafrika und bringen sich immer wieder in seltsame, lustige und verwirrende Situationen, die dann durch Infoboxen zu Land und Leuten aufgeklärt werden.

Finde ich super! Solche Informationen findet man so in keinem Reiseführer. Fettnäpfchenführer gibt es übrigens auch für andere Länder wie z.B. die USA, Indien oder Frankreich…

Ingas türkisfarbener RucksackRucksack

Anprobieren geht über studieren!

Nur Koffer? Nur Rucksack? Koffer und Handtasche? Ich habe mich für einen Koffer und einen handgespäcktauglichen Rucksack entscheiden, den man alleine auch zu Ausflügen mitnehmen kann – zumindest sagen das die Experten…

Mein Tipp: Um einen Rucksack zu kaufen, sollte man nicht im Internet bestellen, sondern ins Geschäft gehen. Online vorher informieren kann man sich trotzdem gut. Beim Anprobieren der Rucksäcke im Geschäft wird allerdings schnell klar, welcher Rucksack am besten sitzt, zudem haben die Rucksackexperten vor Ort hilfreiche Tipps und Tricks auf Lager. 😉

Reiseunterlagen

Sammelt alle möglichen Unterlagen, die für eure Reise später relevant sind, an einer Stelle!

Impfpass, Reisepass, Rechnungen, Flugbestätigung… das alles braucht man immer wieder. Außerdem bekommt ihr vieles bescheinigt und ausgehändigt. Ansonsten könnte euch das Gleiche passieren wie mir: Kurz vor einem Besuch beim Tropenmediziner – ich natürlich wie immer zu spät und in Eile – habe ich meinen Impfpass nicht gefunden. Den ganzen Tag habe ich mir darüber Gedanken gemacht, wo dieses blöde Ding liegen könnte. Immerhin ist da der Nachweis für die wichtigen Impfungen drin. Gefunden habe ich den Pass nach stundenlangem Grübeln dann aber doch. Er war im Regal zwischen andere Unterlagen gerutscht. Glück gehabt!

Wer also nicht auf sorgenvolle Tage und Unordnung steht, der sollte sich einen Ordner anlegen.

Malaria – Prophylaxe

Keine Angst vor diesem Beipackzettel!

Durch verschiedene Schauergeschichten aus der Vergangenheit anderer Reiselustiger war ich erst sehr unsicher, ob ich meinem Körper eine dauerhafte Prophylaxe antun soll. Mein Tropenmediziner riet mir zur dauerhaften Prophylaxe während des Aufenthalts in Ghana. In Kapstadt reicht eine „Stand-by“-Prophylaxe aus. Gerade nehme ich Tabletten zwei Wochen „auf Probe“, um zu testen, ob ich die Tabletten vertrage (Tropenarzt sagt: „Zwei mal vertragen, immer vertragen.“). Ich muss sagen: Bei mir ist glücklicherweise alles halb so schlimm. Anfangs ein bisschen Schwindel und zwischendurch leichte Übelkeit war das Einzige, was sich getan hat.

Also: Lieber Schwindel als Malaria. Ich nehme Lariam mit!

Das Abflugdatum rückt immer näher und ich freue mich sehr darauf, euch hier mehr über meine Zeit in und vor Afrika zu erzählen.

Ganz liebe Grüße aus dem kalten Frankfurt!

Eure Inga

Blog geschrieben am: 26.10.2015

►Mehr Infos zu Sozialarbeit mit Kindern in Südafrika und Journalismus-Praktikum in Ghana