Surfen, Wwoofing und ein komplettes anderes Leben

Janine beim Surfen

Insider Janine B. berichtet vom Surfen und ihrer Arbeit auf der Farm in Neuseeland:

Nun bin ich schon fast zweieinhalb Monate am anderen Ende der Welt. Nachdem ich allein losgeflogen bin, bin ich die vergangenen Wochen nicht eine Sekunde allein gewesen. In einem Hostel traf ich ein nettes Mädchen, mit welchem ich dann für ein paar Tage auf einer Blaubeerplantage arbeitete. Durch sie lernte ich noch vier andere tolle Menschen kennen. Für ein paar Wochen reisten wir entweder zu sechst durch das Land oder splitteten uns ein wenig. Allein war ich jedoch nie.

In Gisborne nahmen wir alle zusammen Surfstunden. In meinem zweiten Versuch schaffte ich es schon zu stehen. Das ist sooo ein schönes Gefühl. Nachdem ich vor ein paar Tagen auf der Südinsel angekommen bin, wwoofe ich jetzt mit einer Freundin bei einer Frau, welche zwei Pferde, zwei Katzen und einen Hund hat. Wir müssen zwar um 6 Uhr aufstehen und zur Koppel fahren, um die Pferde zu versorgen, aber das ist okay. Ansonsten erledigen wir die Arbeit, die gerade anfällt, wie Unkraut jähten, Bretter sägen, Abwaschen, etc.

Ansonsten habe ich mich in der Zeit hier super eingelebt. Das Leben in Neuseeland ist ein komplett anderes als in Deutschland. Hier herrscht überhaupt kein Stress, die Leute sind mehr als freundlich und der ganze Lebensstil ist hier einfach anders. Besser irgendwie. Man lernt hier, Probleme allein zu bewältigen und wird wirklich selbständiger. Es ist klar, dass auf solch einer Reise nicht alles glatt laufen kann, doch man merkt, dass das Schicksal seine Finger sehr oft im Spiel hat und früher oder später wird klar, dass das Ein oder Andere schief laufen musste, damit man das, was jetzt so schön ist, erleben kann.

Work & Travel in Neuseeland