Stipendiatin Sofie: Die Suche nach einem neuen Job

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Sofies Reise an der Ostküste ist vorbei. Wie es ihr danach bei der Suche nach einem neuen Job erging und was ihre weiteren Pläne sind, kannst du hier nachlesen.
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Der Abschied von meinem Freund

Die Reise an der Ostküste entlang ist zu Ende und mein Besuch aus Deutschland wieder zurück im eigenen Land. Ich muss sagen, ich war ein bisschen deprimiert, als mein Freund gegangen ist. Denn ich war wieder ganz auf mich alleine gestellt, ohne Plan, Geld oder irgendwelche Freunde. Vielleicht hätte ich meinen Besuch doch erst gegen Ende der Reise kommen lassen sollen. So ein Abschied ist ja doch immer sehr schwer, vor allem für denjenigen der bleibt (also so im Allgemeinem auch). Zusammen zurück reisen wäre vermutlich viel schöner gewesen, also überlegt es euch gut, was für ein Typ Mensch ihr seid und wann euer Besuch denn kommen soll.

Meine großen Pläne

Jedenfalls hatte ich, wie oben bereits erwähnt, gar kein Geld mehr übrig und gleichzeitig riesen große Pläne. Ich wollte unbedingt noch die Westküste sehen, noch einmal nach Byron Bay und auf die Fiji-Inseln gehen bevor ich wieder zurück nach Deutschland fliegen würde.

Zwei Jobangebote

Glücklicherweise hatte ich dann auch bald zwei Jobangebote gefunden. Zum einem das Arbeiten auf einer Farm und zum anderem die Arbeit in einem Fischerbusiness an der Westküste von Queensland (sprich gaaanz weit weg, abgegrenzt von jeglicher Großstadt). Nach Googlen der Arbeitgeber des Fischbusiness, der Gegend und nach Fragen von einigen Leuten nach deren Meinungen, hat sich herausgestellt, dass das Jobangebot in dem Fischerbusiness wohl nicht ganz sicher sei. Und da geht mein Rat an euch: Besonders wenn ihr alleine am Reisen seid, kein Auto habt und nur mit öffentlichen Verkehrsmitteln reist, dann stellt sicher, dass euer Job „safe“ ist. Seht zu, dass ihr immer eine Möglichkeit habt, zu entkommen, falls euch die Arbeitsbedingungen doch nicht sonderlich gefallen. Fragt am besten bei der Polizei oder bei irgendwelchen Locals nach, ob die Gegend sicher ist oder nicht. Stellt einfach klar, dass ihr nicht ausgebeutet werdet oder sonst irgendwas Negatives mit euch passiert.

Es gibt viele Farmen in den Tablelands

Durch mein neu gewonnenes Wissen, über das Fischerbusiness, habe ich mich dann letztendlich dazu entschieden auf der Farm und zusätzlich einer anderen Farm zu arbeiten. Und habe verteilt einige Wochen auf diesen Farmen gearbeitet. Beide Farmen sind Privatfarmen, also eigentlich keine Stellen, die gezielt Backpacker einstellen. Aber es gibt viele Farmen in den Tablelands, die das machen (vor allem um Weihnachten rum). Fragt einfach mal andere Backpacker oder Locals danach.farm-und-landschaft

Pferdefarm

Die eine Farm, auf der ich gearbeitet habe, ist eine Pferdefarm. Meine Host-Eltern, Terry & Julia besitzen mittlerweile neun Pferde und drei Hunde. Hauptsächlich habe ich bei ihnen Gartenarbeit erledigt, aber auch mal die Pferde gefüttert oder Housekeeping gemacht. Versorgt wurde ich mit Lohn, Essen und Unterkunft.hunde-hinter-dem-zaun

Cattle Farm

Die andere Farm ist eine Cattle-Farm. Das heißt, sie ziehen Ochsen groß, sodass diese schön dick und dann letztendlich gutes Fleisch werden. Auf dieser Farm haben wir einmal die Woche (mittlerweile schon zweimal die Woche, da die Mineralien im Gras knapp werden) die Tiere mit Melasse (Nebenstoff von der Produktion von Zuckerrohr) und Mineralien versorgt. Ansonsten ebenfalls viel Gartenarbeit erledigt, den Cattle-Yard gestrichen (und somit vor Rost beschützt) und Zäune der Farm repariert.
Für mich war das eine wirklich tolle Erfahrung, dieses Farm hop on hop off.rinder-auf-der-weide

Ein richtiger Country-Lifestyle

Ich habe so viel aus verschiedenen Bereichen gelernt und konnte gleichzeitig das Tableland genießen. Man kann sich an der Natur wirklich nicht satt sehen. Und verglichen zu Cairns beziehungsweise zur Stadt ist es viel ruhiger und man bekommt den richtigen Country-Lifestyle vor Augen geführt.

Nächster Stop: Byron Bay

Und somit sind wir schon zum Ende des Berichtes angelangt. Meine Pläne zu der Westküste musste ich leider verschieben (denn: ich komme wieder!), dafür war der Zeitmangel einfach zu groß. Nach Byron Bay und Fiji gehe ich allerdings doch noch. Momentan befinde ich mich auf den Weg nach Byron Bay und kann auch noch gar nicht fassen, wie schnell die Zeit doch umgegangen ist!
Also macht‘s gut, ihr Lieben!
Wir hören uns.
Eure Sofie


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