Stipendiatin Maja – die neue Greenpeace Mitarbeiterin

Stipendiatin Maja als Greenpeace Mitarbeiterin in Australien

Die ersten Tage, die Jobsuche und Ausflüge in Australien:

Am Donnerstag hab ich mich allein auf den Weg gemacht, um mir einen Job zu suchen und bin zu Fuß in die Stadt gegangen und bin in jedes Restaurant, jedes Cafe und jeden Laden, um zu fragen. Ich hab extrem viele Nummern und Email Adressen bekommen, wo ich mich hätte bewerben können! (Also wenn jemand sagt, in Sydney gibt es keine Jobs, der hat echt keine Ahnung).
Es hat zwar kurz geregnet, aber das hat mich nicht von meinem Weg abgebracht.
Stipendiatin Maja in AustralienDa ich mich in Hamburg schon informiert habe, wusste ich, dass ein Kunstfestival in Sydney stattfindet, während ich da bin. Da ich mich in der Stadt verirrt habe, war ich umso glücklicher, einem Projekt des Festivals auf meinem Weg zu begegnen. Das Projekt heißt „Us“ von James Dive: “I wanted to create formal photographs of groups where their only relationship or connection is that they just happened to be in the same place at the same time.”
Mega kaputt hab ich mich dann auf den Weg zurück ins Hostel gemacht. Ich lief an Leuten von Greenpeace vorbei und dann kam mir die super Idee, die nach einem Job zu fragen. Ich bekam die Nummer und rief direkt an! Morgen um 10:30: Vorstellungsgespräch! Nice!
Das war echt genial und ich konnte es kaum erwarten.
Am nächsten Morgen wollte ich eigentlich eine Stunde früher los, das hat dann aber nicht hingehauen. 😀 Zum Glück war ich trotzdem pünktlich und befand mich in einem Raum mit 12 anderen Leuten. Es war also ein Gruppenvorstellungsgespräch!
Zwei neue Leute betraten den Raum und das waren die „Chefs“. Sie stellten viele Fragen und jeder musste diese beantworten. Ich musste viel über meine Interessen, Motivation usw. erzählen und die anderen Leute waren alle auch sehr engagiert, sodass ich Angst hatte, nicht genommen zu werden.
Am Ende musste jeder eine kurze „Rede“ halten und über eine Sache reden, die einem besonders wichtig ist. Ich hab über Tierrechte/Tiere/Veganismus geredet. Am Ende des Gesprächs mussten wir alle auf die Straße und direkt Leute ansprechen und nur eine Unterschrift von denen bekommen. Nach 10 Minuten war das dann auch vorbei, sodass das ganze Gespräch ungefähr 3 Stunden dauerte!
Am Nachmittag erhielt ich einen Anruf, dass ich angenommen wurde! JEEEEEEEAH! Sagt Hallo zu der neuen Mitarbeiterin bei Greenpeace! 🙂

Seit diesem Zeitpunkt, muss ich jeden Tag mit Leuten quatschen, mega viele ansprechen und dadurch lernt man total viele Leute kennen UND mein Englisch wird von Tag zu Tag besser! Außerdem sind Stipendiatin Maja mit Freundinnendie Leute, mit denen ich arbeite mega nett und entspannt. Jeden Freitag gehen alle zusammen was trinken, damit das Arbeitsklima noch besser wird!
Da ich jeden Samstag an einem Photography Walk teilnehme, habe ich auch dort sehr viele Leute kennengelernt, mit denen ich mich regelmäßig treffe und samstags Salsa tanzen gehe.
Bis gestern war ich auf einem Travel Trip in Wollongong! Das war so genial!
Wir waren zu 8. und haben in einem Hostel in 2 Zimmern gewohnt. Mit dem Wetter hatten wir leider nicht so ein Glück und ich hab mega gefroren. Aber man kann ja immer was nachkaufen. 😛 Von Montag bis Freitag und von Montag bis Donnerstag haben wir dann gearbeitet und viele neue Greenpeace-Supporter gefunden! Es hat sehr viel Spaß gemacht, da ich mit jedem ungefähr einmal gearbeitet habe und somit jedem noch näher gekommen bin!
Jeden Abend haben wir dann was zusammen unternommen: Wir haben Tabu gespielt, sind in einen Tempel gegangen und am Freitag hatte Ally Geburtstag. Deshalb waren wir in einem veganen Restaurant und danach feiern! Lasst euch eins sagen: Feiern in Australien ist teuer, aber es gibt auch günstige Alternativen. 😉
Ich bin Mega glücklich, dass ich so einen tollen Job gefunden habe und auch die Möglichkeit habe, mit diesem Job zu reisen. Das Beste hier dran ist, dass ich auch in Melbourne, Brisbane, Cairns und Perth für Greenpeace arbeiten kann! 🙂 JUHU!
Der Job ist aber nicht so einfach! Man muss immer 120 % geben und gemeine Kommentare ganz locker wegstecken können!
Es war eine sehr tolle, anstrengende Zeit! Aber ich musste sehr viel Schlaf nachholen. 😀

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