Stipendiatin Joana: Die letzten Tage vor meinem Ghana-Abenteuer

Für unsere Stipendiatin Joana startet schon bald ihr Ghana-Abenteuer. Wie sie ihre letzten Tage vor dem Abflug verbringt erzählt sie euch hier.

Möchtest auch du ins Abenteuer Ausland starrten? Dann informiere dich hier über unsere Projekte in Ghana.

Die letzten Tage vergingen wie im Flug

„Bist du schon nervös?“, wie oft ich diesen Satz in den letzten Wochen gehört habe, denn in drei Tagen ist es soweit und ich werde endlich für ein halbes Jahr nach Accra, in die Hauptstadt von Ghana, gehen. Die letzten Tage vergingen wie im Flug und von daher kann ich alles noch gar nicht so wirklich realisieren.

Ich packe meinen Koffer…

Mein Zimmer besteht nur noch aus verschiedenen Türmen voller Klamotten, Medikamenten, Hygieneartikel oder Dokumenten, was alles irgendwie bald in meinen Koffer passen muss.

Der Abschied von meinen Verwandten

Gestern hatte mein Bruder Geburtstag und diese Feier konnte ich gut nutzen, um mich von all meinen Verwandten zu verabschieden. Ich wurde von den Freundinnen meiner Cousins überredet, mir endlich einen Instagram-Account zuzulegen, damit ich viele schöne Bilder von meinem Aufenthalt posten kann. Der Abend lief darauf hinaus, dass sogar meine Oma sich Instagram und Snapchat machen lassen hat, damit sie auch ja nichts verpasst.

Die anderen sind viel aufgeregter

In der letzten Zeit habe ich mich nach und nach von meinen Freunden verabschiedet. Wir haben zum Beispiel Pubs besucht oder einfach einen schönen gemeinsamen Spiele-Abend veranstaltet. Und um die Anfangsfrage aufzugreifen: Dabei habe ich wahrgenommen, dass die Menschen um mich herum viel aufgeregter sind als ich selbst.

Ich freue mich, die anderen persönlich zu treffen

Ich bin froh, dass man von Praktikawelten eine Mitreisendenliste bekommen hat, denn dadurch habe ich schon seit längerem mit zwei richtig lieben Mädchen Kontakt. Es ist auch praktisch, um sich untereinander austauschen zu können. Unsere WhatsApp Gruppe ist ständig voller Fragen: „Was für ein Moskitonetz braucht man? Habt ihr schon Twi gelernt? Wie viel Bettwäsche nehmt ihr mit oder was für Spenden bringt ihr den Kindern aus eurem Projekt mit?“ Über all das tauschen wir uns dann erst erstmal gründlich aus. Ich freue mich sehr, die beiden endlich persönlich zu treffen, weil wir uns so gut verstehen.

Mir steht eine spannende Erfahrung in Ghana vor.

Während den ganzen Vorbereitungen für Ghana musste ich mich auch um mein Studium kümmern, was ich im Anschluss beginnen werde. Das hat nochmal viel Zeit in Anspruch genommen, weil ich Vorstellungsgespräche in anderen Städten hatte oder ein Praktikum bei meinem zukünftigen Unternehmen in Darmstadt, also ziemlich weit entfernt von meiner Heimatstadt Bremen, machen musste. Auch wenn es manchmal echt stressig war, da ich auch nebenbei gejobbt habe, hat es sich im Endeffekt nur gelohnt. Es ist sehr beruhigend und schön zu wissen, dass man nach Ghana schon einen festen Studienplatz in einem sympathischen Unternehmen hat. Mein zukünftiger Chef hat mich mit den Worten „Sei vorsichtig in Ghana, sonst müssen wir uns eine neue Studentin suchen“ verabschiedet.

Sicher ist, dass mir eine spannende Erfahrung in Ghana bevorsteht, trotzdem werde ich meinen Hund Jussi am meisten vermissen.