Stipendiatin Joana: Die ersten vier Monate in Ghana😍💕

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Nach vier Monaten ist das Leben hier in Ghana vollkommen zum Alltag geworden. Die Offenheit, Hilfsbereitschaft und Herzlichkeit finde ich aber jeden Tag wieder bewundernswert. Es fängt schon auf meinen Schulweg an. Ich muss ungefähr 20 Minuten laufen und alle paar Meter halte ich an, um mit Menschen zu reden, die mir entgegenkommen😍👫🙈.

Fröhlicher Schulalltag in Ghana

Wenn ich dann in der Schule angekommen bin, rennen mir erstmal alle Kinder entgegen um mich zu begrüßen. Das ist total niedlich und ich freue mich jedes Mal wieder! Aber auch die Kinder freuen sich jedes Mal aufs Neue mich zu sehen, als ob es mein erster Tag im Projekt ist. Ich entscheide dann immer in der Schule, wo ich am meisten gebraucht werde. Oft bin ich in der Nursery Class, also bei den ganz Kleinen und unterstütze dort die Lehrerin. Zum Beispiel zeichne oder schreibe ich Bilder oder Aufgaben in die Hefte der Schüler oder ich bereite den Tafelunterricht vor😍🖌📕🎨.

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Eigeninitiative beim Unterrichten in Ghana

Zurzeit bin ich auch öfter in der vierten Klasse, da diese momentan keinen Lehrer hat. Dort unterrichte ich Mathe, Englisch oder Kunst. Die Eigeninitiative bereitet mir hier am meisten Freude. Vor allem aber auch, weil die Schüler extrem dankbar sind unterrichtet zu werden.🖌📕🎨

Abwechslungsreiche Nachmittage

Nachmittags unternehme ich dann oft was mit den anderen Freiwilligen aus meiner Unterkunft. Wir fahren häufig an den Strand und lassen unseren Tag entspannt ausklingen. Der Strand ist nur 15 Minuten mit dem Taxi entfernt. Manchmal fahren wir auch nach Kaneshie und gehen dort auf den Stoffmarkt und kaufen uns typisch afrikanische Stoffe. Daraus macht uns dann eine Schneiderin Röcke, Kleider oder Jumpsuits, alles was man sich wünscht🌊☀🌴💙.

Manchmal fahren wir aber auch auf den Art Market, dort kann man viele verschiedene Souvenirs wie Trommeln, Bilder oder Schmuck kaufen. Leider ist dieser Markt aber ständig überfüllt und wir haben das Gefühl, dass wir als Weiße oft mehr zahlen müssen als die Einheimischen🥁🎼😍.

Nimm es mit Humor!

Die Kehrseite ist außerdem, dass man dort oft berührt wird und schon recht aufdringlich aufgefordert wird in einen Shop hineinzugehen. Ich habe schnell gelernt damit umzugehen und mich an die Dinge gewöhnt, die ich so aus Europa nicht unbedingt kenne. Zu Beginn war ich komplett überfordert, aber mein wichtigster Ratschlag ist: Nimm es mit Humor, wie sonst jeder hier in Accra!👀🙉💓

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Du liebst Reisen und hast ein Herz für Kinder? 👀🙉💓Dann sollst auch du nach Ghana in das Projekt „Sozialarbeit mit Kindern“:
https://www.praktikawelten.de/freiwilligenarbeit-ghana/sozialarbeit-mit-kindern-ghana