Stipendiat Jonathan: Meine ersten Eindrücke in Valencia

Stipendiat Jonathan absolviert für 6 Monate ein Auslandspraktikum in Spanien. Welche Gefühle er kurz vor vor Abflug hatte und wie es ihm in den ersten paar Tagen erging erfahrt ihr hier.

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Ein Gefühl von Aufregung und Neugierde

Wie jedes Mal, wenn ich meine Komfortzone verlasse, um etwas Neues auszuprobieren, kommt in mir ein Gefühl auf, welches ich nur schwer definieren kann. Unruhe und Nervosität mischt sich mit einem kribbelnden Gefühl von Aufregung und Neugierde. Es ist für mich nicht das erste Mal, dass ich mein Zuhause verlasse, um für einen längeren Zeitraum im Ausland zu leben und Fernweh zieht mich immer wieder in die Welt hinaus.

Ins Ungewisse aufbrechen

Als ich am 05.01. endlich im Flugzeug saß, ließen die schlechten Gefühle allmählich nach und ich war erfüllt mit Vorfreude. Für mich ist dies das beste am Reisen: ins Ungewisse aufzubrechen, sich der Herausforderung zu stellen und ein neues Leben von Grund auf neu aufzubauen. Und ich muss ehrlich zugeben, dass ist nicht immer einfach. In meinen ersten Tagen hier in Valencia war ich körperlich leider ein wenig angeschlagen und musste mich erstmal auskurieren. Nach 2 Tagen Erholung war ich wieder fit und es ging los.

Früher oder später überwindet man die Sprachblockade

An meinem ersten Tag in der Sprachschule habe ich schon einige sehr sympathische Leute kennengelernt, mit denen ich mich mir dann auch direkt im Anschluss an den Unterricht mal die Stadt angeschaut habe. Es ist in jedem Fall von Vorteil, wenn man die Landessprache spricht und sich mit jedem gut unterhalten kann. Ich kenne aber auch die gegenteilige Situation. Als ich 2017 im Rahmen eines FSJ nach Argentinien geflogen bin, konnte ich gerade mal vier Wörter auf Spanisch. Aber ihr könnt mir glauben, früher oder später überwindet man die Sprachblockade.

Man muss sich ins Geschehen stürzen

In jedem Fall gilt jedoch die gleiche Regel: Man muss sich direkt in das Geschehen stürzen. Also habe ich mir für die folgenden Wochentage einige Tanzschulen gesucht, um die Stadt und neue Leute kennen zu lernen. Damit habe ich meinen ersten Meilenstein erreicht.

Auf der Suche nach einer neuen WG

Der zweite Meilenstein ist die Suche nach einer neuen Wohnung. Zurzeit lebe ich in einer Wohnung, die mir von meiner Sprachschule vor Ort organisiert wurde. Das Stadtviertel, in dem ich zurzeit lebe heißt Benimaclet. Es ist der Kontaktpunkt zwischen gemütlichen Parks und einer ausgeprägten Bar-Szene. Leider muss ich aus Kostengründen bereits Anfang Februar umziehen. Deshalb bin ich nun auf der Suche nach einer neuen WG, was sich als komplizierter herausstellte, als ich angenommen hatte. Nächstes Mal werde ich euch ein paar nützliche Tipps zur Wohnungssuche geben und euch meine Liste an Kriterien vorstellen.

Bis dahin,
euer Jonathan