Salsa tanzen und eine Karaoke Bar

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Unser Insider Sieke hat viel Spaß in Chile. Sie hat mit ihren Freunden einen Salsa Kurs belegt und in einer Karaoke Bar bis zum frühen Morgen gefeiert.

Hola aus dem frühsommerlichen Santiago de Chile! Die vergangene Woche habe ich in Santiago verbracht ohne größere Ausflüge.

Am Dienstag hab ich mit ein paar Freunden meine Salsa Kenntnisse geübt und weiter ausgebaut. Hier gibt es nämlich jeden Dienstag in einer Bar/Club Salsa Tanzstunden, wo jeder hineinschnuppern kann. Das Gute zu dem ist noch, dass der Spaß nichts kostet und man viele Leute (Einheimische sowie Ausländer) kennenlernt. Mittwoch beglückte uns dann endlich die Sonne und brachte Himmel sei Dank auch die Wärme wieder mit sich. Um das schöne Wetter auch gleich zu nutzen sind wir am späten Nachmittag auf den Cerro San Cristóbal gewandert und haben dort einen unglaublichen Sonnenuntergang bewundern können, da es die Tage davor immer mal wieder geregnet hat und somit der Smog nicht so stark war. Am Donnerstag bin ich mit ein paar Freunden hier zu dem riesigen Obstmarkt gefahren und anschließend zu einem ebenso riesigen Kleidungsmarkt, der gleich dort in der Nähe war. Dieser nennt sich Patronato und dort gibt es alles was das Billig-Kleidung-Ergattern-Herz höher schlagen lässt.Abends haben wir uns alle wieder einmal in Bellavista getroffen, erzählt, neue Bekanntschaften geschlossen und Chilenen gezeigt, dass man bei uns in Deutschland Bier mit Sprite trinkt und nicht wie hier mit Fanta (hier „Fanshop“ genannt).

Vorfreude auf das Sozialarbeitprojekt

Freitag ist dann auch schon mein letzter Tag in der Sprachschule angebrochen. Ich habe das Gefühl, dass hier die Zeit wirklich schneller vergeht als anderswo auf der Welt. Um das kommende Wochenende einzuläuten, haben wir uns alle abends mit noch ein paar Bekannten aus dem Hostel getroffen und sind in die Karaoke Bar Santo Secreto gegangen. Dort wurde bis früh morgens lauthals mitgesungen, gelacht, getanzt und erzählt. Ich muss immer noch lächeln, wenn ich daran denke wie gefühlvoll die Chilenen ihre Lieder gesungen haben und im Kontrastprogramm dazu die „Nicht-Einheimischen“ einen Partyhit nach dem anderen ins Mikrofon gegrölt haben.

Wie schon zu erwarten wurde es mit dem lange Ausschlafen am Samstag nichts. Patrick und Michelle, die beiden die vor 2 Wochen zu ihrem Farmstay aufgebrochen sind, haben sich spontan entschieden nach Santiago zu kommen und somit war Action vorprogrammiert. Mittags haben wir uns alle zum „Katerfrühstück“ getroffen und anschließend ging es, um das schöne Wetter zu nutzen, in den Parque Los Reyes. Nachdem wir dort die letzten Sonnenstrahlen erhascht hatten haben wir uns nur noch nett im Hostel zusammengesetzt und mal eine ruhige „Fiesta“ veranstaltet- muss auch mal sein. Heute, also Sonntag, haben Judith, Nora und ich einen aktiven Wander-Sonntag absolviert. Wir sind noch ein Mal den Cerro San Cristóbal hochgewandert und von da aus 6 Stunden lang die Bergkette entlang. Man hatte eine unglaubliche Aussicht auf die Stadt, die Sonne hat geschienen (ich glaube ich habe einen leichten Sonnenbrand im Gesicht) und es tat gut sich den ganzen Tag an der frischen Luft zu bewegen. Ja, jetzt liege ich im Bett und schreibe noch die letzten Zeilen, ehe mir die Augen zufallen. So ein Wandertag ist doch ganz schön anstrengend und morgen geht es für mich das erste Mal zu meinem Projekt in den Kindergarten, da muss ich ausgeschlafen sein. Ich bin schon ganz gespannt was mich da ab morgen erwartet.

Bis dahin erstmal adios y buenas noches
Sieke

Freiwilligenarbeit