RWR: National College Colors Day

Im heutigen ReiseWochenRückblick präsentieren wir euch den National College Colors Day, verraten, welcher berühmte Berg in Alaska umbenannt wurde und warum die Australier plötzlich 42 Kilo Wolle übrig haben.

National College Colors Day

Mädchen in Cheerleader-UniformenIn den USA zelebriert man heute, am 04.09.2015, den sogenannten „National College Colors Day“. Was es damit auf sich hat? Jede Schule hat seine eigenen, repräsentativen Farben und Logos. Jeden ersten Freitag zu Schulbeginn tragen Tausende von Schülern, Eltern, Familien und Fans den ganzen Tag das T-Shirt „ihrer“ Schule und veranschaulichen damit ihren Stolz, ihre Leidenschaft und ihre Unterstützung für ihre Colleges. Gegründet wurde dieser Tag im Jahr 2004. Auf den Seiten der Sozialen Netzwerke entsteht ein regelrechter Hype, da jedes College von möglichst vielen Leuten unterstützt werden möchte. Auch Football Teams nutzen diesen Tag, um den Start ihrer neuen Saison zu feiern. Dieses Jahr neu ist, dass die Amerikaner aus dem Tag eine „College Colors Challenge“ gemacht haben. Diese besteht darin, Fotos von sich in den 3 Kategorien #SQUADPIC (große Gruppe), #FAMPHOTO (Familienfoto) und #SELFIE (individuell) zu posten. Hier kann jeder seiner Kreativität freien Lauf lassen – die einfallreichste Einsendung gewinnt. Zu gewinnen gibt es eine Reise mit zwei Tickets für das Football Playoff sowie Geschenkgutscheinkarten.

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Barack Obama tauft Mount McKinley um

Mount McKinleyUnd dann haben wir noch eine Traveller-News aus den USA: US-Präsident Barack Obama hat den Mount McKinley in Alaska in seinen ursprünglichen Namen – Denali – umgetauft. Denali bedeutet so viel wie „Der Große“ und ist der größte Berg Nordamerikas. Für viele Ureinwohner Alaskas ist der Berg heilig, weshalb sie die Umbenennung in „Mount McKinley“ nie akzeptierten und ihn weiterhin mit „Denali“ betitelten. Offiziell trug er jedoch 100 Jahre den Namen „McKinley“. Warum das Ganze? Im Jahre 1896 wollten Vermesser des Berges ihre Unterstützung zur damaligen Präsidentschaftswahl bekunden und nannten den Berg kurzerhand um – das scheint gewirkt zu haben, damals gewann McKinley nämlich die Wahl.

Chris das Schaf bricht den Wolle-Rekord

42 Kilogramm Wolle – wie viele Socken und Pullover könnte man daraus stricken? Ziemlich viele, das ist sicher. Das Scheren eines Schafes erbringt im Schnitt fünf Kilogramm Wolle. Knapp acht Mal so viel musste das Schaf „Chris“ mit sich herum schleppen, bis es endlich von der Last befreit werden konnte. Chris – ein Merino-Schaf – war in der Nähe von Canberra in Australien gefunden worden, kaum mehr in der Lage, sich vorwärts zu bewegen. Von fünf Männern und Frauen wurde das Tier eingefangen und in einer dreiviertelstündigen Prozedur geschoren. Zum Vergleich: Im Normalfall dauert das Scheren pro Tier um die drei Minuten. Mit seinen 42 Kilogramm Wolle brach Chris den Rekord.

► Chris, dem Schaf, haben die Australier das Leben gerettet. Wenn auch du dich in Australien engagieren möchtest, kannst du mit uns Freiwilligenarbeit in Australien leisten, z.B. im Bereich Umweltschutz