RWR: Die Fußball-WM 2034, ein versunkenes Schiff und ganz viel Pizza

Unsere Teilnhemer vo dem Himalaya in Nepal.
Unsere Teilnehmer vor der beindruckenden Kulisse des Himalaya.

Alle Nicht-Fußball-Fans dürfen sich freuen, am Sonntag steht das Finale der WM 2014 in Brasilien an und danach ist erst einmal Ruhe… bis die Bundesliga wieder beginnt. 😉
Ein Fußball-Wochenende steht an, es ist Freitag und damit wieder Zeit für den ReiseWochenRückblick. Viel Spaß beim Lesen. 🙂

Die WM 2034 in Nepal?

Wahrscheinlich müssten die meisten erst einmal nachschauen, wo genau Nepal liegt. Der asiatische Staat befindet sich mitten im Himalaya-Gebirge und ist vor allem durch den Mount Everest bekannt. Und dort soll eine Fußball-Weltmeisterschaft stattfinden?
Noch ist man dazu in Nepal nicht bereit. Die Region ist sehr gebirgig und auch wenn man flächenmäßig größer als Katar ist – wo die WM 2022 angeblich stattfinden soll –, so hat man doch räumliche und infrastrukturelle Nachteile. Die Stadien sind eher klein, die Straßen nicht für den Massentourismus geeignet und natürlich stellt sich die Frage nach der Finanzierbarkeit. Aber wer weiß, die Regierung will mehr Geld für Infrastruktur und Sport ausgeben und die Stadien ausbauen und vielleicht ist es in 20 Jahren so weit, dass Nepal als Co-Ausrichter neben China oder Indien die Fußball-WM teilweise veranstalten kann. Dann käme es auch zu einer Premiere. Bisher hat sich die nepalesische Nationalmannschaft noch nie für eine Fußball-WM qualifizieren können, doch als Ausrichter wäre man automatisch dabei.
Jedoch haben die Proteste in Brasilien eines gezeigt. Die Menschen sind nicht bereit die Kosten für solche Großveranstaltungen einfach hinzunehmen, wenn es viele andere Baustellen im Land gibt, wo nun Geld fehlt. Die Frage ist, ob sich die nepalesische Regierung das leisten kann oder überhaupt leisten will. (Quelle)

Die „Santa Maria“ muss warten

Wie bereits vor einigen Wochen im RWR berichtet, liegt angeblich vor der Küste Haitis das Wrack der „Santa Maria“, eines der Schiffe mit denen Christopher Kolumbus 1492 eine Reiseroute nach Ostasien suchte. Der US-Amerikaner Barry Clifford wollte nun eben dieses Wrack genauer untersuchen um den letzten Beweis für die Entdeckung der „Santa Maria“ zu finden. Die haitianische Regierung hatte sich an die UNESCO gewandt, da man sich fachliche Unterstützung erbat, um das Unterwasser Kulturerbe bei einer solchen Aktion zu schützen. Die UNESCO will nun selbst im Augustr ein Expertenteam schicken, um nach Spuren zu suchen. Barry Clifford darf dagegen keine weiteren Untersuchungen mehr vornehmen. Die haitianische Regierung hat ihm dies untersagt, da die UNESCO sein Team nicht als qualifiziert genug ansieht. (Quelle)

Pizza für ein Flugzeug

Das ist mal ein Service. Ein Flugzeug der amerikanischen Frontier Airlines sollte eigentlich von Washington D.C. nach Denver fliegen, doch schlechtes Wetter führte dazu, dass die Maschine in Wyoming landen und schließlich auch längere Zeit auf der Startbahn verbleiben musste.
Nach etwa einer Stunde, wurden die Passagiere unruhig, bis eine Durchsage des Piloten, Gerhard Bradner, kam, der für alle Passagiere Pizza bestellt hatte. Wenige Minuten später kamen etwa 50 Pizzen! Wenn man den Aussagen glauben darf, waren trotz fünfstündiger Verspätung alle Passagiere einigermaßen ruhig geblieben. Dazu der Pilot:
„If the need arises you need to take care of your family; you need to take care of your passengers. They are my responsibility the moment they step on the aircraft until they get off the aircraft.“ (Quelle)

Hier noch ein Tipp, für alle die sich schon auf eine fußballfreie Zeit freuen: Südafrika 🙂