Als veganer Weltenbummler auf Reisen

Eine offene Kokosnuss mit einen Strohhalm in einer Hand

Vegan. Immer mehr Menschen entscheiden sich für die besondere Lebensweise und verzichten auf tierische Produkte. Doch der Lebensstil wirkt sich nicht nur auf die Ernährung aus. Vegan bedeutet auch, auf Kleidung aus Leder, Seide oder Wolle zu verzichten.


Klar, einfach ist die Lebensweise nicht. In vielen Lebensmitteln und Kosmetika befinden sich tierische Inhaltsstoffe. Ein genauer Blick ist gefordert. In Deutschland entstehen immer mehr Restaurants und Lebensmittelgeschäfte für Veganer. Doch wie lässt sich der vegane Lebensstil für Weltenbummler umsetzten?

Heute wollen wir dir Tipps und Tricks zeigen, wie du auf Reisen dem Veganismus treu bleiben kannst.

1. Informiere dich über die Esskultur in deinem Zielland!

Nicht alle Länder eignen sich unbedingt für Veganer. In Ländern in denen die Einwohner viel Fleisch essen, könnte es schwierig werden vegane Lebensmittel zu bekommen. Argentinien ist weltbekannt für seine guten Rindersteaks auch Brasilianer sind leidenschaftlicher Grillmeister oder in Afrika ist das „Braai“ nicht wegzudenken. Indien oder Thailand dagegen haben eine gute Auswahl an veganem Essen. Vor allem Thailand ist ein beliebtes Reiseziel für vegane Weltenbummler. Denn im Land des Lächelns sind Milchprodukte nicht weit verbreitet. Auch die Auswahl an verschieden Früchten in fernen Ländern ist oft gigantisch. Nutze das Angebot der Vielfalt und probiere dich durch alle Sorten. Falls alle Stricke reißen gibt es in wohl jedem Land noch eine Notlösung: Pommes!

2. Lerne Einheimische kennen, die den gleichen Lebensstil leben!

Du sollst Länder mit einer fleischhaltigen Esskultur natürlich nicht meiden, wenn dich das Land inspiriert. Über diverse Online Plattformen kannst du schon vor deiner Reise Kontakt zu veganen Einheimischen aufnehmen. Locals kennen sich einfach am besten aus. Knüpfe Freundschaften und lass dir von ihnen Tipps geben. Vielleicht könnt ihr euch vor Ort auch treffen und gemeinsam kochen und euch austauschen. So lernst du schnell neue Leute kennen und sparst dir Zeit und Mühe.

3. Recherchiere nach veganen Unterkünften!

Auch Unterkünfte müssen auf Veganer zugeschnitten sein. Die Einrichtung sollte nicht aus Ledermöbeln bestehen und die Bettdecke ohne Daunenfedern sein. Hier gilt ebenfalls: Nutze das Web als deine Informationsquelle. Es gibt bereits einige Seiten, die dir für Veganer geeignete Hotels anzeigen. Es gibt aber auch Foren, auf denen du dich mit Veganern austauschen kannst und dir Tipps für geeignete Unterkünfte holen kannst. Auf diesem Blog bekommst du zum Beispiel nützliche Reise-Tipps und viele leckere Rezeptideen. Übrigens: Zelten eignet sich ganz hervorragend! In deinem Zelt ist nur das, was DU willst. Und du weißt wo die Sachen herkommen.

4. Achte auf deine Souvenir-Auswahl!

Klar, deine Freunde und Familie wollen mit Souvenirs überrascht werden. Viele Souvenirs bestehen aus tierischen Elementen. Kaufe dann am besten keinen Pullover aus Schafswolle in Neuseeland, bringe keine Cowboy-Stiefel aus Amerika mit und keine Elfenbein-Ohrringe aus China. Bei manchen Souvenirs ist es ersichtlich. Bei anderen nicht. Am besten du fragst dich einfach beim Verkäufer durch, wenn du dir nicht ganz sicher bist.

Strand in Thailand mit türkisblauem Wasser und grünen Palmen
Thailand: Ein kulinarisches Paradies für Veganer

Fazit

Reise dorthin, wo es dich hinzieht! In manchen Ländern hast du es als Veganer leicht, in anderen eher schwerer. In Ländern, in denen Fleisch, Ei- und Milchprodukte weit verbreitet sind, musst du dich im Vorhinein eben ausführlicher informieren.

Du lebst vegan und interessierst dich für einen Auslands-Aufenthalt? Dann schau doch mal bei unseren verschiedenen Freiwilligenarbeitsprojekten vorbei und lasse dich inspirieren.