Reisen, Spanischunterricht und Salsa in Argentinien

Gebirge spiegelt sich in einem See in Argentinien.
Die Landschaft Argentiniens hat so viel zu bieten.

Insider Larissa berichtet über ihre erste Zeit in Argentinien:

Hallo, alle zusammen!
Nach den ersten paar Wochen in Córdoba bin ich nun auch gefühlsmäßig „angekommen“. Ich kenne meine Wege und habe einen bestimmten Ablauf, der in der Woche so viel wie „Schule, Essen, Freunde“ und am Wochenende „Freunde, Essen, Reisen“ ist.
Zusammen mit meinen Klassenkameraden büffele ich jetzt schon seit knapp drei Wochen ununterbrochen 5x die Woche Spanisch bei José, der seine Geduld mit uns wundersamer Weise noch nicht verloren hat.

Am Wochenende jedoch war ich bis jetzt immer unterwegs – allerdings hatte ich ja auch erst zwei Wochenenden hier. In meiner ersten Woche bin ich mit sechs anderen aus der Spanischschule (darunter zwei Brasilianer, zwei Amis, eine Engländerin und eine Österreicherin) nach Mendoza gefahren. Mendoza ist eine Stadt, die für ihre Lage in der Nähe der Anden, sowie auch für den deshalb hervorragenden Wein sehr bekannt ist.
An unserem ersten Tag (Samstag) sind wir daher auf eine kleine Tour durch zwei Weingüter und eine Olivenplantage gegangen. Der zweite Tag (Sonntag) war allerdings das Highlight des Trips: Eine Tour durch die Anden. Insgesamt hat die Tour 12h gedauert, aber sie war wirklich jede Sekunde wert. Solche Bilder, die sich einem dort bieten, sieht man einfach nicht alle Tage.

An meinem zweiten Wochenende bin ich mit sieben Brasilianern und Rhian (der Engländerin) für einen Tag nach La Cumbrecita gefahren. Dort sind wir bei strahlendem Sonnenschein gewandert, um schließlich zu einem kleinen Wasserfall zu gelangen. Es ist einfach unglaublich, was die Landschaft hier in Argentinien zu bieten hat.

Ansonsten gehe ich jetzt immer jeden Mittwoch Salsa tanzen. Neben ein paar „Dauerbrennern“ sind jede Woche mal andere Leute dabei, sodass wir immer auf ca. 10 Personen kommen. Unser Tanzlehrer ist das argentinische Feuer in Person, spricht aber leider kein Wort Englisch. Allerdings habe ich hier in meinen kurzen drei Wochen sehr wohl gelernt, mich – wenn nötig auch mit Händen und Füßen – irgendwie verständlich zu machen.

Ich halte euch auf dem Laufenden,
Larissa

http://www.praktikawelten.de/freiwilligenarbeit/humanmedizin/humanmedizin-in-argentinien/projektinfo.html