#RABEA’S REISE 7: Die täglichen Aufgaben auf der Farm 👩‍🌾

pferde-stehen-auf-der-weide

Unsere Insiderin Rabea arbeitet auf einer Farm in Neuseeland. Von etwas ungewöhnlichen Aufgaben und den ersten Regentagen lässt sie sich aber nicht ihren Spaß und gute Laune nehmen. #rabeasreise Wenn auch du mal ans andere Ende der Welt reisen möchtest, dann informiere dich über unser Farmstay-Projekt in Neuseeland.


Spaziergang mit Meeresrauschen

Nachdem ich meine Arbeit am folgenden Tag erledigt hatte, machte ich einen kleinen Spaziergang am Strand – mutterseelenallein.  Es war kilometerweit kein Mensch zu sehen. Aber so konnte ich wenigstens ungestört das Meeresrauschen 🌊 und die Sonne ☀ genießen. strand-mit-kleinen-felsen

Etwas ungewöhnlich

Am nächsten Tag fiel mir eine eher ungewöhnliche Aufgabe zu: Ein ambitionierter junger Traktorfan, 🚜 der gerne auf der Farm aushalf, hatte den Pferdemist unter den Bäumen 🌳neben den Koppeln abgeladen. Dabei hat er aber nicht darauf geachtet, Baumzweige und andere Pflanzen zu verschonen. Daher drückte mir Phil eine Schaufel in die Hand und bat mich mit einem „sorry about that“, den Mist etwas großflächiger und naturschonender zu verteilen. „Ach du Scheiße“, dachte ich zunächst, mit etwas Musik auf den Ohren 🎶 und Sonne auf der Haut war es aber halb so schlimm. Ein kleines Bizeps-Training 💪 gab es gratis dazu.

Gute Laune und Spaß

Nachmittags lernte ich weitere offene und freundliche Menschen kennen, als Mathew Reitunterricht für ein Geschwisterpaar und besagten Traktorfan gab. Gute Laune und Spaß am Reiten live und in Farbe. Etwas handwerklicher wurde es beim Aufstellen neuer Zäune auf der Weide, wobei ich Phil tatkräftig unterstützte… indem ich das Werkzeug für ihn hielt. 🔧stall-mit-trainingsbereich

Das Füttern der jungen Pferde

Am nächsten Morgen wurde eine weitere tägliche Aufgabe zu meinem Repertoire hinzugefügt, nämlich das Füttern der jüngeren Pferde, 🐴 die dauerhaft auf den Koppeln standen. Damit war es eine sehr angenehme Art, in den Tag zu starten. Nichtsdestotrotz, aller Anfang ist schwer. Denn wer nicht daran gewöhnt ist, sich mit beiden Armen voll Silage beladen unter einen Stromzaun zu ducken, bekommt schon mal einen „Hallo, wach“-Schock ab. Für müde Nicht-Kaffeetrinker durchaus zu empfehlen, Herzkranke ausgenommen.

Die ersten Regentage

Es folgten die ersten Regentage ☔ und als wären durchnässte Klamotten nicht schon frustrierend genug, gab eines der Pferde auf dem Rückweg zum Stall meinem Schuh den Rest – good times! Glücklicherweise sind Neuseeländer in Sachen Wetter auf fast alles vorbereitet, sodass ich mir ein Paar Gummistiefel leihen konnte. Voll ausgestattet konnten mir sämtliche Tücken wie Match, Pfützen und fehl platzierten Pferdehufen nichts anhaben.

Guter Start ins Wochenende

Den Freitagabend, den ich gedanklich „kein Plan- aber viel gute gute Laune“ betitele, verbrachten wir mit einigen von Nakeyshas Studien-Freunden in einem BYO-China-Restaurant (BYO = Bring your own (alcohol)). Die Flaschen waren schneller leer und einige der Anwesenden schneller voll, als man gedacht hätte. Die verschiedenen quer über den Tisch geführte Gespräche zu verfolgen, war für mich quasi unmöglich. Aber den ein oder anderen Witz konnte ich aufschnappen, sodass ich beim Lachmuskeltraining nicht hinten anstehen musste. Sobald auch das letzte Glas ausgetrunken war, ging es dann weiter von einer Bar zur nächsten, wo viel geredet, gelacht und getanzt wurde.pferdeweide-mit-regenbogen


Wenn auch du mal ans andere Ende der Welt reisen möchtest, dann informiere dich über unser Farmstay-Projekt in Neuseeland. Den nächsten Reisebericht von Rabea gibt es nächste Woche.