#RABEA’S REISE 5: Neue Herausforderungen auf der Farm 👩‍🌾

pferd-steht-auf-der-weide

Für Rabea geht es nun los auf der Farm. Welchen neuen Herausforderungen sie sich hier stellen muss und wie sie in das Familienleben integriert wird, erfahrt ihr hier. #rabeasreiseMöchtest du auch mal das Farmleben im Ausland kennen lernen? Dann informiere dich über unsere Farmstay Projekte in Neuseeland. 


Mit dem InterCity nach New Plymouth

Am nächsten Tag stieg ich dann endlich in den InterCity (ein Bus für den Fernverkehr – „Züge, was ist das?“), der mich sicher nach New Plymouth (an der Westküste der Nordinsel) brachte, wo ich von Mathew Dickey (Mat) empfangen wurde. Er zeigte mir in Oakura stolz sein Zuhause direkt über dem Pferdestall. Und er stellte mir natürlich seine Freundin Nakeysha vor.

Meine täglichen Aufgaben

Im Laufe der Woche wurde ich dann nach und nach mit meinen täglichen Aufgaben auf der Farm wie ausmisten, Wassertränken säubern und den Stall fegen vertraut gemacht. Außerdem lernte ich Mathews Schwester Tanya, die ebenso Pferde 🐴 trainiert, und seinen Vater Phil kennen, der viele handwerkliche Aufgaben übernimmt. 🔧

Ein guter Eindruck

Jen, Mats Mutter sorgte mit einem regelrechten Festessen für einen guten Eindruck. So wie der gleichen fröhlichen, unbekümmerten Art, die sämtliche Familienmitglieder an den Tag legen – und die ich gerne mit nach Hause bringe.sonnenuntergang

Anfängliche Überforderung

Kleine Hindernisse waren nur meine anfängliche Überforderung, wenn es darum ging, schnelle Wortwechsel zu verfolgen. Oder die Knoten in der Zunge, die die Kiwis sich bei dem Versuch zuzogen, meinen Namen korrekt auszusprechen. Ansonsten wurde vom ersten Tag an viel Wert daraufgelegt, mich in das Familienleben zu integrieren und sicherzustellen, dass ich mich wohlfühle. An die körperliche Arbeit musste ich mich – bzw. meine Muskeln (aua!) – erst einmal gewöhnen, obwohl ich schnell Gefallen daran fand. Der frühe Arbeitsbeginn um 7 Uhr wurde meistens durch einen wunderschönen Sonnenaufgang 🌅 entlohnt und nach einem arbeitsreichen Tag wurde eine warme Dusche zur echten Wohltat – und von Schlafproblemen konnte auch keine Rede sein.katze-liegt-auf-der-wiese

Alles was man braucht

Aufgrund berechtigter Zweifel an meiner Fähigkeit, den Linksverkehr heil zu überstehen, waren meine Fortbewegungsmöglichkeiten begrenzt. Was mich aber nicht weiter störte – frische Luft, Sonnenschein ☀, Pferde, Ruhe und Frieden reichten völlig aus.

Eine kleine Spritztour

Eine Spritztour unternahm ich mit Phil, die schneller wieder vorbei war als sie angefangen hatte, da das Dorf nicht mehr als eine Hand voll Geschäfte und ein Café zu bieten hat – willkommen auf dem Land!

Neue Herausforderungen

Die zweite Woche hielt einige Herausforderungen für mich bereit. So verbrachte ich einen gesamten Vormittag damit, einem monströsen Pferdetruck einen „jolly good clean“ zu verpassen und trainierte meine Armmuskeln 💪 damit, neues Sägemehl in die fünf Boxen im Stall zu schaufeln. Zur Belohnung gab es abends ein Glas Rum (nicht nur beliebt bei Piraten, auch bei Kiwis), was den positiven Nebeneffekt hatte, dass die Gespräche munterer und die Augenlider noch schwerer wurden – gute Nacht! 😴


Möchtest du auch mal das Farmleben im Ausland kennen lernen? Dann informiere dich über unsere Farmstay Projekte in Neuseeland. Den nächsten Reisebericht von Rabea gibt es nächste Woche.