Pflegepraktikum in Argentinien – Die Vorfreude steigt

Landschaft in Argentinien.
Die Landschaft Argentiniens ist einfach wunderschön und unvergeslich.

Insider Larissa berichtet über die letzten Vorbereitungen und ihre Vorfreude auf WG, Pflegepraktikum und Córdoba:

Hallo, alle zusammen!

Schon wieder bin ich Argentinien eine Woche näher – und das nun auch gewappnet mit allen nötigen Impfungen und einer langsam an Form und Länge gewinnenden Packliste.

Größer wird vor allem auch mit jedem Tag die Spannung. Vor ein paar Wochen ist die schon lang erwartete Mitreisendenliste in meinem Postfach gelandet. Kurze Zeit später schrieb mich eine Mit-Weltenbummlerin an, die mit mir am selben Tag und – wie es der Zufall will – sogar mit derselben Maschine von Frankfurt aus ins große Abenteuer starten wird. Das kam uns beiden natürlich sehr gelegen. Ist es nicht witzig, wie beruhigend allein die Tatsache sein kann, dass man im selben Boot mit jemand anderem sitzt? – selbst, wenn dieser andere eine Fremde ist?

Der letzte große Schwapp an Infos zum Projekt erreichte mich am vergangenen Wochenende. Die erste Welle brachte Details zu meiner Unterkunft (einer WG für maximal acht Leute), die zweite Einzelheiten zum Krankenhaus, in dem ich mein Pflegepraktikum absolvieren werde. Die „Nachhut“ bildete eine weitere Begrüßung mit vielen hilfreichen Tipps zum Leben in Argentinien und auch Córdoba im Speziellen.

Die erste Erleichterung ließ nicht lange auf sich warten: Krankenhaus und Wohnung sind 500 m voneinander entfernt. Das ist ein Luxus, der mir nur zu willkommen ist. Einen anderen muss ich mir allerdings abgewöhnen. Es ist schon witzig, dass ich mich selbst jetzt noch so kurz vor der Abreise dabei ertappe, manchmal mit etwas zu deutschen, verwöhnten Augen auf die kommenden Monate zu blicken. So war ich zuerst überrascht, als ich über die fehlende Waschmaschine in der WG gestolpert bin, die ansonsten (auch nach deutschem Standard) super ausgestattet ist.

Schmutzige Wäsche muss selbstverständlich trotzdem gewaschen werden (in dem Fall rede ich allerdings nur von der Kleidung). Alternativ gibt es somit die Möglichkeit, sprichwörtlich selbst Hand anzulegen oder in einem Salon fremde Maschinen waschen zu lassen. Darüber werde ich dann in kommenden Beiträgen berichten – ich bin jedenfalls gespannt.

Für heute verabschiede mich auch schon wieder.

Ich hoffe, ihr könnt alle die Sonne genießen, die sich bei mir in den letzten Tagen eher hinter den Wolken versteckt gehalten hat,

Larissa

http://www.praktikawelten.de/freiwilligenarbeit/humanmedizin/humanmedizin-in-argentinien/projektinfo.html