Outback-Tour

Lisa wird vom Känguru geküsst

Insider Lisa S. berichtet von ihren Eindrücken der Outback-Tour:

Hallo alle zusammen. Wie ihr sicher gemerkt habt, haben alle guten Vorsätze nichts gebracht und ich habe lange wieder nichts von mir hören lassen. Beim letzten Mal habe ich von meinen Touren erzählt und auch von den leider nicht so guten Erlebnissen. Dieses Mal kann ich nur schwärmen. Nach meinem MoJo Surf Kurs beim Spot X, habe ich eine Tour ins Outback gemacht, Adelaide gesehen, die Great Ocean Road und jetzt bin ich seit Weihnachten und natürlich für New Years Eve in Sydney.

Zu allererst erzähle ich etwas von meinem Surf Kurs! Fünf Tage beim Spot X können einen ganz schön auslaugen. Surfen ist viel anstrengender als ich dachte. 🙂 Zudem hat es leider viel geregnet, aber das hat dem Spaß keinen Abbruch getan. Das Camp wurde wie zu einer Art Familie, surfen, essen, trinken… und viel Spaß haben. Auf jeden Fall eine Zeit, die ich nicht so schnell vergessen werde.

Meine Outback-Tour war ein voller Erfolg, auch wenn ich anfangs etwas Bedenken hatte; da die letzten Touren nicht ganz meinen Erwartungen entsprochen haben, hat mich diese Tour in allen Punkten positiv überrascht. Ich hatte eine super Gruppe, einen tollen Guide, ich habe meiner Ansicht nach, die schönste und beeindruckendste Seite Australiens kennengelernt und viele schöne Momente gehabt.

Aufgrund der großen Hitze mussten wir jeden Morgen schon um ca. 3 Uhr aufstehen, da wir unsere 2-3 h Hikes nicht in unerträglicher Hitze hätten durchstehen können. Wir waren jedes Mal so froh, als die Sonne rauskam und wir schon fertig waren mit den Hike. Zwar trotzdem fix und fertig von der Anstrengung, aber wenigstens in einigermaßen angenehmen Klima.

Uluru-Ayers Rock das Wahrzeichen AustraliensNatürlich Stand der Uluru auf dem Plan, sowie die Kata Tjutas. Aber am meisten beeindruckt vom Red Centre hat mich der Kings Canyon, leider mit Abstand auch der anstrengendste Hike, aber einer, der sich wirklich gelohnt hat. Ich kam aus dem Staunen gar nicht mehr raus. Diese roten Steinschichten, vor einem blauen fast wolkenlosen Himmel, die Sonne, die gemächlich dahinter aufgeht und alles rot in ein warmes Rost-Orange taucht.

Vor diesem Hike habe ich eine Nacht in einem Swag geschlafen, eine Art Schlafsack mit Unterlage und zusätzlicher wetterfesten Schicht, die einen vor Kälte, Nässe oder vor allem Tieren schützt.  Das Tolle war, dass es wirklich bequem war und ich den sternenreichen Himmel im Outback bewundern konnte, und sogar die Milchstraße habe ich gesehen.

Auf ging‘s danach nach Alice Springs. Diese Stadt ist so ganz anders als ich erwartet hätte. Warm, schwül und kleiner als ich dachte. Für einen detaillierteren Eindruck fehlte mir dir Zeit, weil ich nur einen Tag da war.

Landschaft AustralienAm nächsten Tag wartete wieder eine lange Fahrt nach Coober Pedy auf mich, die größte Opal Miene Australiens. Aufgrund der großen Hitze leben die Menschen bzw. die Miener dort unterirdisch in einer Art Bunker. Und auch ich habe eine Nacht so verbracht, was sehr gruselig war aufgrund der absoluten Abgeschiedenheit, aber auch entspannend wegen den angenehmen Temperaturen ohne Aircon.

Im Coober Pedy haben wir außerdem ein Känguru Krankenhaus besucht, und ich habe Shamous, ein kleines Baby Känguru kennengelernt, der mir sogar einen Kuss gegeben hat.

Die nächsten zwei Tage, bevor ich zum Schluss meiner Tour in Adelaide angekommen bin, habe ich in Quorn verbracht. Eine mini Stadt bzw. ein Dorf im Nichts, ohne Internet und Empfang. Von dort aus haben wir eine Wanderung durch die Flinders Ranges, ein Gebirge, gemacht. Und dabei ganz viele wilde Kängurus gesehen. Unter anderem auch ein Männliches Känguru, das ca. doppelt so groß war wie ich.

Ja und das war die Outback Tour, mit einer Weinprobe im Clare Valley beendet. Anstrengend, aber wunderbar. Es hat sich auf jeden Fall gelohnt. Ich habe viel gesehen, bin mit einer tollen Gruppe gereist und hatte einen super Guide.

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