Norddeutsche Kälte statt südamerikanischer Sonne

Stipendiatin Pia mit Freundin Argentinien

Unsere Stipendiatin Pia vermisst nach ihrer Freiwilligenarbeit im Bereich Humanmedizin in Argentinien, zurück in ihrer Heimat, bereits die Sonne und zieht ein persönliches Fazit.  Mehr Informationen zu unseren spannenden Programmen findest du unter Freiwilligenarbeit in Argentinien.


Stellt euch vor, ihr wacht in einem Hostel in Uruguay auf und geht auf der Terrasse frühstücken. Ihr fühlt die ersten Sonnenstrahlen eines bevorstehenden heißen Tages auf eurer Haut und genießt den Meerblick zusammen mit euren Freunden. Klingt wie ein Traum, oder?

Bis vor Kurzem war das noch Realität für mich. Denn meine Freunde und ich haben die Feiertage genutzt, um mal eben ein paar Tage Auszeit in Uruguay zu nehmen, bevor es dann weitergehen sollte mit unseren Freiwilligenarbeiten in Cordoba, Argentinien.

Frühstück Meerblick Uruguay

Zurück aus Argentinien

Doch leider ist für mich sowohl die Zeit in Uruguay als auch die Zeit in Argentinien bereits abgelaufen. Ich bin wieder zurück im Norden Deutschlands. Dort haben mich zwar glücklicherweise meine Familie und Freunde erwartet, aber leider auch statt der zuvor erwähnten Sonnenstrahlen eine arktische Kälte. Letztens erst hat es mal wieder geschneit…

So bin ich nun also 2 Wochen wieder zu Hause und gefühlt gerade erst dabei, mich wieder einzuleben. Auch wenn ich mich super doll auf alle meine Leute hier im Norden gefreut habe, ist es mir tatsächlich sehr schwer gefallen, in Cordoba in den Flieger zu steigen und mit diesem kleinen und wunderbaren Abenteuer abzuschließen. Auch hat es seine Zeit gebraucht, bis ich mir hier in Deutschland wieder richtig vorkam und nicht das Gefühl hatte, am falschen Ort zu sein. Mit einiger Ablenkung und etwas Zeit, hat sich das jetzt aber nach und nach wieder gelegt.

Stipendiatin Pia mit Freunden

Mein Fazit zu meiner Zeit in Argentinien

Argentinien ist logischerweise durchaus anders als Deutschland, Südamerika anders als Europa. Es gab Dinge, an die ich mich erst gewöhnen musste.Dinge, die mir bis zum Schluss suspekt vorkamen. Aber auch viele Dinge, die ich – wie man so schön sagt – kennen und lieben lernen durfte.

Von meiner Zeit habe ich viel mitgenommen. Ich have viele Erinnerungen und Erfahrungen gesammelt, die auch mein Leben in Deutschland prägen werden. Dafür bin ich sehr dankbar. Ich habe viele neue Freunde kennenlernen dürfen und mit einigen ist bereits das erste Wiedersehen geplant!

Alles in allem: Ich würde mich immer wieder dazu entschließen – und kann dies auch nur weiterempfehlen – sich in ein Abenteuer auf einem anderen Fleckchen der Welt zu stürzen. Alle Vorstellungen und Erwartungen fallen zu lassen und sich voll und ganz auf das Neue einzulassen…


Du möchtest nachlesen, was Pia Aufregendes in Argentinien erlebt hat? Ihre Berichte findest du unter Stipendiatin Pia – viel Spaß beim Lesen!