Noch elf Tage bis zum Abflug nach Neuseeland

Robert freut sich auf Neuseeland

Unser Insider Robert steckt mitten in den Vorbereitungen für seinen Neuseelandautenthalt. Er freut sich sehr auf das Naturparadies Neuseelands und gibt Tipps was man auf den Flug besser nicht mitnehmen sollte… .

Noch elf Tage bis zum Abflug: So langsam wird es ernst. Wenn ich in diesen Tagen einen Blick aus dem Fenster werfe und ich sehe, wie der Herbst allmählich Einzug in unser Land hält, dann wird mir im selben Augenblick bewusst, dass ich in diesem Jahr das erste Mal in meinem bisherigen Leben die Herbstzeit nicht in Deutschland verbringen werde. Nein, noch vielmehr: Dass ich in diesem Jahr wahrscheinlich überhaupt keinen Herbst erleben werde, denn in Neuseeland ist bekanntermaßen so gut wie alles andersherum als in Deutschland und das bezieht sich eben nicht nur auf Linksverkehr, Zeitumstellung und rechtsdrehende Drehtüren, sondern auch auf die Jahreszeiten. Bedeutet: Statt Laubfärbung und Blätterfall wie sonst, heißt es für mich in diesem Jahr eben exotische Frühjahrsblütenpracht und glasklare Wasserfälle. Auch nicht so sehr schlecht.
Doch wenn Neuseeland in irgendeiner Hinsicht unberechenbar ist, dann beim Wetter: vom schneereichen Frost- bis hin zum schwülen Tropenklima scheint dort auch im Frühling alles möglich zu sein. Und das macht mir das Kofferpacken nicht wesentlich leichter.Also was am besten einpacken?

18000 zurückzulegende Kilometer

Nur eine von zahlreichen Fragen, die mir nun, elf Tage vor Reisebeginn, durch den Kopf geistern. Kaum habe ich mich durch behördliche Angelegenheiten wie Versicherungszahlungen, Kreditkarten-und Visumsbeantragung sowie Familienkassenbescheide durchgekämpft, da wartet auch schon der nächste Abschnitt: Die (bekanntlich nicht ganz so kurzweilige) Anreise.
Für jemanden wie mich, der seit zehn Jahren nicht mehr geflogen ist (als Zehnjähriger im Schoße von Mutti) und der sich am liebsten auf alles minutiös vorbereitet, ist so ein 26-stündiger Flug mit 18000 zurückzulegenden Kilometern eine nicht zu unterschätzende Herausforderung. Zumal ich, in der an Komfort nicht zu überbietenden Economy-Class Robert freut sich auf Neuseelandplatziert, auch noch auf mich allein gestellt bin. Doch glücklicherweise bin ich von einer Vielzahl an gutmütigen, mir wohl gesinnten Menschen umgeben, die mich stets darauf hinweisen, dass eigentlich ja nichts schiefgehen kann, höchstens vielleicht, dass ich vor lauter Aufregung einen Apfel mit nach Neuseeland bringen könnte, aber auch das würde mich, weil der neuseeländische Zoll gegenüber Touristen sehr wohlwollend eingestellt ist, lediglich minimal 200$ kosten.
Falls ich es noch nicht erwähnt haben sollte, ich freue mich wahnsinnig auf den Flug. So gilt es für mich in den nächsten Tagen, Vokabeln zu pauken, Mentalitätsstudien über Neuseeländer zu eruieren, Flugrichtlinien und Zollbestimmungen gewissenhaft zu rezipieren und, um die Spannung hochzuhalten und die Vorfreude auf ein Maximum ansteigen zu lassen, romantische Liebesfilme und hinreißende Dokumentationen über das idyllische unberührte Naturparadies Neuseeland zu verschlingen. Ein Naturparadies, in dem sich jedes Individuum frei entfalten darf (solange es keine Äpfel mitbringt) und von seinen stets gutwilligen Mitmenschen so geliebt wird, wie es ist.
Na, wenn das der Flug nicht allemal wert ist, dann weiß ich auch nicht!
So wünsche ich Euch, werte Rezipienten, eine Woche der Wonnetrunkenheit und Glückseligkeit!
Euer Robert

Farmstay in Neuseeland