Museumsmarathon in Chile

Ausblick von dem Museum

Unser Insider Sieke hat bei der Nacht der offenen Mussen viel über die Nationalgeschichte Chiles gelernt . An einem anderen Wochenende hat sie auf einem Weingut ein paar Weinporben gemacht.

Hola Hola aus dem sonnigen Chile!

Das vergangene Wochenende war vollkommen der Kunst und der Kultur gewidmet. Am Freitag war in Santiago „Nacht der offenen Museen“. Das heißt viele Museen in ganz Santiago hatten von 18-0 Uhr geöffnet und waren kostenlos. Das konnte man sich auf jeden Fall nicht entgehen lassen. Nora und ich haben uns das „Interaktive audiovisuelle Museum El Golf“ angesehen- sehr interessant. Am Samstag ging es weiter mit dem Museumsmarathon. Zu erst waren wir im „Museo National de Bellas Artes“ und haben uns dort eine Ausstellung der modernen Kunst angesehen, danach ging es weiter ins „Museo Histórico National“ am Plaza de Armas. Das ist das Museum zur Nationalgeschichte Chiles- sehr zu empfehlen und, wie jedes Museum hier, kostenlos. Das dritte und letzte (für Samstag) Museum war das „Centro Cultural Palacio de La Moneda“. Dieses ist direkt unter dem Präsidentenpalast La Moneda und dort gab es gerade eine Exhibition über die verbotene Stadt in Peking, welche auch sehr interessant war. Am Ende konnte man dort vor Ort auch noch mit einer Virtual Reality Brille selber durch diese Stadt laufen- das war cool!

Museumsmarathon

Am Sonntag stand dann das letzte Museum von unserem Marathon, das „Museo de la Solidaridad Salvador Allende“, auf dem Programm. Dort sind hauptsächlich Kunstwerke aus der Kunstsammlung von Allende ausgestellt, was mir persönlich sehr gut gefallen hat! Danach war der Kopf wirklich müde und für mich ging es nur noch nach Hause und ins Bett. Die Arbeitswoche verging wieder wie im Flug. Am Freitag dann war der „Día de la Educadora“, also der Tag der Erzieherin. Es gab viele kleine Geschenke von den Eltern an die Tias, die Kinder sind ausnahmsweise mal alle um 12 Uhr abgeholt worden und danach wurde noch ein bisschen gefeiert im Kindergarten. Sowas sollte es auch in  Deutschland für die Erzieherinnen geben, die Tradition gefällt mir hier. Freitag war übrigens auch Black Friday hier in Chile, was hieß, dass es natürlich noch ins Einkaufszentrum ging um ein paar Schnäppchen abzufassen! 😉 Heute am Samstag waren Nora, ein anderer Mitfreiwilliger und ich auf dem Weingut „Viña Cousiño Macul“. Dort haben wir von unserem Guide Matías erfahren wie der gute chilenische Wein entsteht und durften am Ende natürlich noch den ein oder anderen (unteranderem preisgekrönten) Wein probieren. Der typisch chilenische Wein ist die alte Bordeaux-Rebsorte Carménère- sehr lecker und zu empfehlen für alle Weinliebhaber.

Ja, heute Abend treffe ich mich noch mit ein paar Freunden im Barrio Italia. Unter anderem mit Michelle und Patrick, die dieses Wochenende für einen Besuch in Santiago sind.

Bis dahin, ciao y hasta pronto!
Sieke

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