Mit dem Camping Van quer durch Neuseeland

Insider Tami und eine Freundin auf dem Campingvan am Strand
Insider Tami fährt mit dem Camping Van durch Neuseeland

Insider Tami berichtet von ihrem Roadtrip:

Kia Ora vom nördlichsten Punkt am anderen Ende der Welt!
Ich melde mich auch mal wieder, nach etwa 2 Wochen WWoofing bei einem total netten und herzlichen Paar, das einen Surfshop, einen Camingplatz, Schafe und Hühner in Piha, einer kleinen Siedlung an der Westküste Aucklands, besitzt. Dort ist es sehr rau, der Sandstrand ist schwarz und viele Surfer reisen dorthin. Insider Tami und eine Freundin auf dem Campingvan am Strand3 Stunden heißt es: Leichte Arbeit im Garten (eher inmitten des Urwalds), Putzen, Aufräumen und dazu „Morning Tea“ mit vielen lustigen und interessanten Geschichten über Neuseeland. Das Leben dort war total an der Natur orientiert. Es gab kaum fließendes Wasser, was eine echte Erfahrung war. Man lernte immer wieder neue WWoofer aus der ganzen Welt kennen, mit denen wir Bushwalks gemacht oder einfach zusammen gekocht haben.
Es war schön, so eine Art von Zuhause zu haben. Dementsprechend traurig war auch der Abschied.
Doch da wir von dem Paar auch einen Van (inklusive Campingausrüstung und Bett – unser neues Zuhause) gekauft haben und eine kleine Fahrstunde im ungewohnt großen Auto und neuseeländischen Linksverkehr (anfangs total merkwürdig) bekamen, konnte auch schon unserer Roadtrip zunächst „Up North“ beginnen: Eine Fahrt durch unglaubliche und vielfältige Landschaften (wie Kanada, Brasilien und Skandinavien an einem Tag), Zwischenstopps bei den Kai Iwi Lakes (Empfehlung einer Einheimischen – türkisblaues Wasser, weißer Sandstrand à la Rauer schwarzer SandstrandFiji und das inmitten von einer grünen Graslandschaft und Wäldern) und dem Waipoua Kauri Forest (mit dem größten Kauri-Baum Tane Mahuta – beeindruckend!). Dazu eine Fahrt über den Ninety Mile Beach – ein atemberaubendes Gefühl mit dem Auto über einen kilometerlangen Strand zu düsen.
Wir schlafen jeden Tag woanders, erleben jeden Tag immer wieder spannende und ungeplante Sachen, lernen Menschen aus aller Welt kennen und versuchen viel auf die Kiwi-Weise zu erleben, indem wir einheimisches Essen probieren und Kiwis nach ihren Reiseempfehlungen fragen. Ach, und ich hab meinen ersten Sonnenbrand – ja, im November! 😀
Es sind so viele neue Eindrücke, dass man schlecht alles in einen Bericht fassen kann und es passiert so viel Unvorhergesehenes, dass ich selber gespannt bin, was ich euch in meinem nächsten Bericht erzählen werde.

Bis dahin!
Tami

Work & Travel in Neuseeland

Insider Tami mit Freunden beim Springen
Springfoto mit anderen WWoofern aus Piha