Meine Zeit in Sydney

Australien Strand Sydney

Unser Insider Coco ist gerade für Work and Travel in Australien. Sydney hat sie leider nicht überzeugt – in ihrem Bericht liest du warum. Weitere Informationen zu unserem Programm findest du unter Work and Travel in Australien.


Hey Leute, ich war leider nicht so begeistert von Sydney und habe am ersten Tag schon für mich entschieden, dass ich nicht lange hier bleiben möchte.

Ich wollte im Grunde sowieso nicht so gern in der Stadt sein und ich finde Sydney, also zumindest das Zentrum, ist sehr laut. Denn auch nachts wird auf den unzählbar vielen Baustellen gearbeitet, was ich so zuvor noch nicht erlebt habe, obwohl ich ja auch aus einer Großstadt (Berlin) komme. Egal wohin man geht: Es riecht fast immer nach den üblichen Baustellengerüchen, nach den Abgasen der Autos oder nach einem Mix von überwiegend asiatischem Essen.

Für Leute, die gerne feiern gehen, ist Sydney wahrscheinlich ein Traum am Samstagabend. Überall auf den Straßen hörte man Musik aus den Clubs und Restaurants und sah die Menschen lachen, tanzen und trinken. Allerdings muss ich auch sagen, dass ich noch nie so viel Erbrochenes auf den Straßen gesehen habe…

Positive Überraschungen in Sydney

Das einzig Gute im Zentrum war für mich, dass man alles zu Fuß erreichen kann. Aber auch die Verkehersvernetzung ist sehr gut! Man kann mit allen möglichen Verkehrsmitteln fahren. In den ersten Tagen bin ich einfach planlos durch die Gegend gelaufen und habe trotzdem alles gesehen, was Sydney zu bieten hat. Die Menschen sind auch super freundlich und helfen gerne, wenn du nicht weißt wo du gerade bist und wie du schnellstmöglichst zu deinem Ziel kommst.

Sydney bei Nacht

Das schönste an Sydney war für mich der Hydepark und der Bondi Beach. Positiv überrascht hat mich auch das „Wild Life„, zu dem ich durch meine Company freien Eintritt hatte. Von außen sieht es ziemlich klein aus und, da es auch noch mit dem „Sea Life“ und „Madame Tussauds“ verknüpft war, hab ich nicht viel erwartet. Aber es war ein sehr artenreiches Erlebnis.

Das Sydney Opera House

Im Gegensatz dazu hat mich die Oper von Sydney total enttäuscht. Es kann sein, dass das schlechte Wetter meinen Eindruck auch beeinflusst hat, aber sie sah nicht ansatzweise so weiß aus wie auf den Fotos im Internet. Natürlich ist mir klar, dass im Internet meist alles besser dargestellt wird, als es ist, aber ich hätte erwartet, dass das „Wahrzeichen von Sydney“ besser gepflegt wird und nicht total vergilbt. Was mich auch total überrascht hat, waren die Shopping Zentren. Also entweder ich war in keinem vernünftigen drinnen oder sie sind im Verhältnis zu Berlin sehr schwach ausgeprägt. Ich wollte mir einen Bikini und ein Handtuch für den Strand holen. Ich habe trotz Nachfragen nichts gefunden und musste mir einen teuren direkt am Strand holen.

Das Wichtigste für mich war eigentlich, dass ich zwei weitere deutsche Backpacker getroffen habe, die ich schon von der Mitreisendenliste kannte (By the way: Egal wo du hingehst – du findest garantiert immer irgendwo deutsche Backpacker). Mit ihnen habe ich doch so Einiges an Komplikationen mit der Bank, der Telefonkarte und weiteren organisatorischen Notwendigkeiten zusammen überwunden. Nach 7 Tagen ging es für 3 weitere nach Melbourne.

Fortsetzung folgt …

~ Coco


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