Meine letzten Vorbereitungen für die große Reise

Stipendiat Lukas vor einer Stadt

Unser Stipendiat Lukas erzählt von seinen Reisevorbereitungen und erklärt warum er auf der anderen Seite des Teichs nur gewinnen kann:

Schon bald ist es soweit, in wenigen Tagen werde ich nach Cordoba, Argentinien fliegen.
Bevor ich die letzten Vorbereitungen in Angriff nehme, noch ein kleiner Bericht über meine letzten Wochen in Deutschland.

Stipendiat Lukas vor einer StadtNatürlich hat sich seit meinem letzten Blog-Beitrag auch einiges konkretisiert. Mein Wunsch, in einer Gastfamilie untergebracht zu werden, um die Sprache und Kultur besser kennenzulernen, wurde mir erfüllt. Von meiner Unterkunft im Herzen Cordobas sind es laut Google-Maps zu Fuß nur ca. 15 Minuten zur Sprachschule, zu der ich einen Monat lang gehen werde, um Spanisch zu lernen. Zum Krankenhaus für mein anschließendes, zweimonatiges Pflegpraktikum sind es zu Fuß nur zehn weitere Minuten, in gleicher Richtung.

Neben der Teilnahme an einigen Stadtrundfahrten des Reiseunternehmens „Google-Streetview“ gingen die Reisevorbereitungen in den letzten Tagen weiter. Die längerfristigen Reisevorbereitungen, wie die Beantragung eines Reisepasses und die Durchführung von Reiseimpfungen, hatte ich schon rechtzeitig begonnen. Dennoch mussten auch letzte Impfungen durchgeführt werden. Eine größere Anschaffung war nun ein Rucksack, der nach einer Bequemlichkeitsprüfung gekauft und jetzt vorerst zur Seite gestellt wurde, da noch andere Besorgungen und Vorbereitungen anstanden. Reisedokumente wurden kopiert oder ausgedruckt, ein Steckdosenadapter erstanden, alles eher kleine Erledigungen. Sie gehören zwar genauso zur Reisevorbereitung, sind aber mehr ihre Resultate. Eigentlich habe ich vor allem viel mit Freunden und Familie gesprochen, die schon einmal auf Reisen oder sogar in Südamerika waren. Außer diesen Gesprächen gab es auch viel Infomaterial zu lesen, zum Beispiel das Reise-1×1 von Praktikawelten. Beides verhalf zur praktischen Reisevorbereitung und aus den Gesprächen konnte ich mir Ratschläge für Reiserouten durch Südamerika, eventuelle Kontaktadressen und spezielle Links beziehen, die ich für die Zeit nach meinem Projekt brauchen könnte, wenn ich durch den Kontinent reisen werde.

Ein Rucksack auf dem ein Reisepass und ein Impfausweis liegtDie letzten Wochen hier in Deutschland, habe ich sehr bewusst mit meiner Familie und meinen Freunden erlebt. Und die Gespräche die dabei geführt wurden, halfen in zweierlei Hinsicht bei den Reisevorbereitungen. Zum einen eben bei den praktischen Vorbereitungen, zum anderen zur mentalen Einstellung auf die Reise. So wurde mir der Wert, den dieses Abenteuer für mich darstellt, noch einmal bewusster, um ein Beispiel zu nennen. Die familiäre und freundschaftliche Unterstützung zeigte mir aber auch, dass ich dort drüben, auf der anderen Seite des kleinen Teichs, nur gewinnen kann.

Mut zu Neuem und Wertschätzung des Bekannten macht das Abschied nehmen für mich leichter!
Ich freue mich schon auf die Zeit in Argentinien und bin sehr gespannt, was ich alles erleben werde.

Lukas

Humanmedizin in Argentinien