Meine Hostel-Family und die ersten Weihnachtsplanungen in Neuseeland

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Stipendiatin Rieke ist begeistert von den lieben Menschen und der Vielfältigkeit Aucklands:

In der Zeit, in der man in einem Hostel lebt, hat man zwar so gut wie keine Privatsphäre, aber dafür wird es auch nie langweilig. Es ist immer jemand da, um etwas zu unternehmen oder sich zu unterhalten und man lernt Unmengen an Leuten kennen. Leider sind die meisten nur auf der Durchreise und so muss man sich von lieb gewonnenen Menschen oft schnell wieder verabschieden. Aber es gibt ja noch die Hostel Familiy. K800_Neuseeland-Praktikum-Rieke-Stipendium-7 Dazu gehören alle Longtermer, die meisten sind schon 4 Monate oder länger im Hostel und viele der „Work for Accommodation“-People. Und natürlich meine tollen Kollegen. Das ergibt eine riesige Familie und man hat echt ein Gefühl von Zuhause. Wir sitzen zusammen auf dem Rooftop und spielen Karten, schauen Filme, gehen Kaffee trinken, sitzen im Park, gehen feiern und noch viel mehr.
Im Moment ist Weihnachten in Planung, was für die meisten von uns die schwerste Zeit weg von daheim ist, weil an Weihnachten immer die ganze Familie zusammenkommt. Bei mir ist das auch so, wir feiern sehr traditionell und das wird schon sehr fehlen.
Aber ich bin mir 100 % sicher, dass wir hier was Geniales auf die Beine stellen werden. Wahrscheinlich werden wir Wichteln und ein Internationales Christmas Dinner veranstalten, bei dem jeder etwas aus seinem eigenen Land kocht.
Es wird wohl überwiegend english, deutsch und niederländisch ausfallen, mit ein paar italienischen Häppchen zwischendurch. Und Kanada und Mexiko natürlich nicht zu vergessen.K800_Neuseeland-Praktikum-Rieke-Stipendium-6
Davon wird es bestimmt viele Bilder geben und einen schönen Bericht. 🙂
Das sind auch die Nationalitäten meiner engsten Freunde hier und natürlich zählen dazu auch ein paar Kiwis und meine lieben Insel-Menschen. Ein guter Freund, Nigel, kommt aus Samoa und einige andere aus Tonga. Ich treffe immer wieder andere Nationalitäten, aber das sind dann leider meistens die, die schnell wieder weiterfahren.
Dass so viele Nationalitäten aufeinander treffen, finde ich so genial am Reisen. Man lernt so viel über andere Kulturen und Länder und die Bucketlist mit den zu bereisenden Ländern wird immer länger.
Wenn ich dann doch mal alleine sein will, geh ich in den Park zum Laufen. Dort ist auch das Auckland Museum und ein Wintergarten mit vielen Pflanzen und es ist einfach nur wunderschön zum Entspannen und runterkommen. Und ich gehe ins Fitnessstudio, nachdem ich ja in Australien mit den ganzen Sausage Rolls ein wenig auseinander gegangen bin. Das hält fit für unsere 7 Stockwerke im Hostel. Da wir einen extrem langsamen Lift haben und ich oft nicht die Geduld zu warten, werden die gelaufen.
K800_Neuseeland-Praktikum-Rieke-Stipendium-15Wenn wir genug von Auckland haben geht’s mit der Fähre auf eine der Inseln vor Auckland, mit dem Bus an einen der Strände oder mit dem Auto ein bisschen weiter weg. Da in Neuseeland alles sehr nah beieinander liegt, ist man sehr schnell an wunderschönen Plätzen.
Was ich sehr vermisse, sind mein Hund, den natürlich nichts ersetzen kann und die Pferde. Ich werde wahrscheinlich nächste Woche einen Tagestrip mit Pferden machen und meinen langersehnten Wunsch, am Strand zu galoppieren, erfüllen.
Wie man sehen kann ist Langeweile die geringste Sorge und ich kann mir gar nicht vorstellen, dass ich in 8 Wochen schon wieder nach Hause fliege, um in mein nächstes Abenteuer zu starten.
Ich bin jeden Tag aufs Neue dankbar, dass mir so eine Erfahrung ermöglicht wird.
Danke!!
Rieke

Praktikum in Neuseeland