Meine aufregende Zeit in Toronto

Wolkenkratzer Toronto

Es gibt Neuigkeiten von unserem Insider Marie aus Kanada! In ihrem zehnten Bericht erzählt sie uns von den anfänglichen Herausforderungen ihrer Zeit in Toronto und schwärmt detailliert von den unzähligen Facetten, die diese Großstadt zu bieten hat! Einen Überblick über unsere Programme bekommst du unter Work and Travel in Kanada.


Wenn man mich fragen würde, wie lange ich nun schon in Toronto lebe, käme ich nie auf die Idee zu sagen, dass ich nun tatsächlich schon fast über zwei Monate hier bin! Aber es stimmt wirklich.

Toronto Schild

Toronto – mein zweites Zuhause

Auch wenn die Zeit verflogen ist, ohne dass ich es gemerkt habe, so muss ich doch gestehen, wie zuhause ich mich inzwischen hier fühle! Man kennt so viel von dieser riesigen und beeindruckenden Stadt, hat seine Lieblingsplätze gefunden, die tägliche Arbeitsroutine scheint so gewohnt, als würde man ihr schon jahrelang nachgehen und auch das soziale Umfeld – bestehend aus Freunden, Kollegen, Housemates, Couchsurferbekanntschaften etc. – ist mehr als etabliert! 🙂

Park Toronto

Holpriger Start ins Glück

Doch auch wenn alles perfekt klingt, war die Anfangszeit hier nicht leicht. Zwar fand ich zum Glück ziemlich schnell ein gutes und günstiges Zimmer mit perfekter subway-Anbindung und nahe Downtown in einem Haus mit fünf weiteren Internationals, unter denen ich vor allem mit einer Deutschen, einer Russin und einem weiteren Deutschen direkt Freunde gefunden habe, jedoch konnte ich hier erst ab Februar einziehen. Ich lebte also nochmal über zwei Wochen bei Couchsurfern. Das hat mir erneut Freundschaften ermöglicht und es ist tatsächlich eine gute Möglichkeit eine Stadt kennenzulernen, indem man alle paar Tage ganz woanders wohnt. Allerdings machte dies die Jobsuche nicht einfacher und nach meinem vielen Herumreisen freute ich mich wieder auf ein festes eigenes Zimmer!

Toronto Küste

Endlich eine Wohnung!

Nach 1 1/2 Wochen Suche hatte ich schließlich zwei parttime jobs in Downtown gefunden und konnte etwas später auch einziehen! Umso größer war da meine Freude! Seitdem arbeite ich immer unterschiedlich zwischen ca. 35 und 40 Stunden die Woche. Das ist zwar gut zum Geld ansparen, aber kostet auch Zeit. Deshalb habe ich trotz der zwei Monate, die ich nun schon in Toronto bin, noch lange nicht alles gesehen und gemacht, was die Stadt zu bieten hat…

Toronto Stadt

Bisher war ich unter anderem an der Humberbay spazieren und habe von dort die Sicht auf Torontos Skyline genossen. Ich habe die Kunstwerke der AGO (art gallery of Ontario) bestaunt, eine Fahrradtour durch den high park gemacht,  war an der waterfront iceskaten, auf dem Kensington market, der wirklich eine tolle Atmosphäre bietet, und in Chinatown (so groß!) einkaufen. Außerdem habe ich ein tolles Musical im entertainment district gesehen, und war, als mein Victoriatravelbuddy mich übers Wochenende mal besucht hat, im Ripley’s Aquarium.

Das macht Toronto so besonders

Aber es sind gar nicht die einzelnen Sehenswürdigkeiten, die Toronto und das Leben hier so besonders machen. Es sind viel mehr die Plätze und Bauten, denen man jeden Tag aufs Neue begegnet! Selbst auf dem Weg zur Arbeit. Der Nathan Phillips Square mit dem Toronto sign und der Eislaufbahn direkt an der alten und neuen city hall. Der Dundas square, der vor allem im Dunkeln mit seinen riesigen Bildschirmen und Werbetafeln beeindruckt. Das Eaton center, generell die Hochhäuser des financial districts und viele mehr.

Toronto Innenstadt bei Nacht

Auch das pulsierende Nachtleben und zahlreiche Festivals wie z.B. ein icefestival, bei dem man Eisskulpturen jeglicher Art und Größe bei Essen und guter Musik bewundern kann, machen die Großstadt interessant! Dann gibt es da noch das Honest Ed’s Festival oder das Sugar Shack festival am Sugar beach, welcher direkt an der waterfront zwischen Hochhäusern der Stadt und Wasser mit Blick auf die Toronto islands lokalisiert ist!

Vorfreude ist die schönste Freude

Es wird also auch weiterhin nicht langweilig werden, solange ich noch in Toronto bin. Ich freue mich dennoch bereits auf die bevorstehende Weiterreise im April. So langsam könnte es gerne mal ein bisschen wärmer werden und aufhören, alle paar Tage zu schneien. Bis dahin genieße ich meine Zeit in Toronto in vollen Zügen! 🙂
Eure Marie


Du möchtest nichts von Marie’s Abenteuer in Kanada verpassen? Ihre Berichte findest du unter Insider Marie – viel Spaß beim Lesen!