Macht euch selbst ein Bild von Ghana

Jessica steht inmitten von Ghanaern, mit einem Obstkorb auf dem Kopf.
Gastfreundschaft wird hier großgeschrieben.

Insider Jessica berichtet über ihre erste Woche in Ghana:

Halli hallo, ihr Lieben,

wow – nach einer Woche Ghana kann ich behaupten, dass ich definitiv nicht alle Eindrücke und Erlebnisse in einer Mail wiedergeben kann… In einem kurzen Überblick bleibt trotzdem so einiges zu sagen: Diese Momente, welche ich allein in einer Woche erlebte, sind wohl die bewegendsten meines Lebens. Man sieht beide Seiten auf Ghana auf einen Blick – einerseits sieht man das einfache Leben, ohne Luxus oder annähernd den deutschen Standard, andererseits ist dieses Land wunderschön und hat so viel zu bieten. Die Menschen sind anders – sie sind höflich und aufgeschlossen, fast jeder Passierende grüßt mit den Worten „How are you?“ oder gibt Komplimente für Kleider, Schmuck und Accessoires. Mit dem Taxi oder dem Trotro kommt man von jedem Fleck überall hin – trotz der für mich schwer zu verstehenden Struktur von Abfahrt, Reiseziel usw. würde ich wegen des Preises eine Fahrt mit dem Trotro empfehlen, jedoch habe ich auch das Sharing Taxi für mich entdeckt. Damit kommt man sehr billig von A nach B und man teilt sich das Taxi mit anderen Gästen und kann sich so auch auf der Fahrt unterhalten. 🙂 Falls es doch mal das normale Taxi sein muss, darf es auf keinen Fall an Verhandlungsgeschick fehlen. 😉

Das Arbeitsleben in einem ghanaischen Büro unterscheidet sich nicht allzu viel von dem eines deutschen. Es wird viel gelacht, gesungen, getanzt, aber auch diskutiert, Entwürfe besprochen und gemeinsam optimiert. Ein Brainstorming darf natürlich auch nicht fehlen! Die Klimaanlage ermöglicht es allen in Business-Kleidung zu erscheinen. Gegen 11 Uhr wird meistens gemeinsam „gefrühstückt“ – das jedoch wird meist nicht mit Brötchen und Marmelade getan, nein, dort gibt es Watschie! 😉 Was das ist? Lasst euch überraschen, mir hat es gut geschmeckt (aber eher als Lunch… :-))

Am Wochenende war ich auf einer Insel in Ada. Dort mündet der Volta in den Ozean. Mit der Kamera in der Hand war ein Gespräch mit den anderen Gästen leicht zu generieren. „Obruni, Obruni – picture, let me take a picture“ habe ich nicht selten gehört. 🙂 Alle waren total aufgeschlossen und haben mich zum Feiern und Mitessen eingeladen Gastfreundschaft wird hier großgeschrieben.

Alle Eindrücke sind kaum in Worte zu fassen und die Fotos können nur in gewissem Maße wiedergeben, was man hier erlebt.

Macht euch euer eigenes Bild und enjoy Ghana!

http://www.praktikawelten.de/auslandspraktikum/marketing/marketing-in-ghana/projektinfo.html