Kofferpacken für Ecuador

Landschaft Vulkan Ecuador

Unser Insider Lena K. beginnt in Ecuador das Projekt „Freiwilligenarbeit – Humanmedizin“ und berichtet von ihren Vorbereitungen:

Noch 4 Tage bis zu meinem Abflug nach Ecuador. Die Vorbereitungen laufen eher schlecht als recht, was vielleicht auch daran liegen könnte, dass ich eher chaotisch bin und generell eher spontan – und wer hätte gedacht, dass mit einem Auslandsaufenthalt so viel Vorbereitung verbunden ist?

Landschaft Vulkan EcuadorLetzte Woche war ich noch auf einem Festival und dementsprechend sind die meisten meiner Kleidungsstücke auch noch nicht gewaschen, was das Kofferpacken erschwert. Hinzu kommt, dass ich einfach viel zu viel mit nehmen möchte, weil ich für jede Situation gut gewappnet sein möchte. Aber ich muss mich beschränken. Und das radikal. Es ist einfach die Hölle, wenn ich mir überlege, mit wie wenig Kleidung ich dort auskommen muss. Immerhin habe ich es jetzt schon geschafft, alle Medikamente für meine Reiseapotheke zusammen zu suchen. So viele Tabletten, Cremes und Salben auf einem Haufen… die würde ich normal nicht einmal in 10 Jahren verbrauchen. Der Blick auf die Medizin macht mir bewusst, wie exotisch Ecuador doch ist, und auf welches Wagnis ich mich einlasse, aber ich bleibe erstaunlich relaxed, was Krankheiten betrifft, da ich auch nie nur erkältet bin.

Gar nicht aus der Ruhe bringen mich auch die Nachrichten. Von einer Aschewolke eines Vulkans in der Nähe von Quito ist die Rede und Protesten gegen die Regierung und den Präsidenten. Aber alles erscheint mir so fern und der Gedanke, dass ich in wenigen Tagen schon mittendrin stecken könnte, erscheint mir doch schon sehr unwirklich. Auch wenn ich langsam nervös werde, was meine Reise betrifft, so überwiegt doch die Freude darauf, dieses neue Land und die Menschen dort kennenzulernen und auch ein Teil davon zu werden.

Die nächsten Tage werde ich nun meinen Koffer noch in Ruhe packen, mich von meinen Freunden verabschieden und mindestens dreimal checken, ob ich alle wichtigen Dokumente da habe, bis mich meine Familie schließlich am Sonntag nach Frankfurt fährt, von wo aus ich dann auf in Abenteuer Ecuador starten kann!

Freiwilligenarbeit „Humanmedizin“ in Ecuador