Kiwi-Abenteuer-Paket in Auckland

Julia steht auf einem Berg. Unter ihr liegt Auckland

Insider Julia hat das Kiwi-Abenteuer-Paket in Neuseeland gemacht und berichtet von ihren ersten Tagen in Auckland!

Hallo zusammen!
Eine Woche bin ich jetzt schon in Neuseeland und ich kann sagen, hier im Sommer lässt es sich definitiv aushalten! Bin auf jeden Fall froh, dem grau-nassen Deutschland entkommen zu sein. 🙂
Der Flug ging problemlos und dank einigen Stunden Schlaf auch echt schnell vorüber und Jetlag war für mich bisher gar kein Thema (zum Glück). Da ich das Kiwi-Abenteuer-Paket von Praktikawelten gebucht hatte, wartete eine Woche Programm in Auckland auf mich. Am ersten Tag hatte ich Zeit, mich einzugewöhnen, meine ersten Einkäufe und Stadterkundungen zu erledigen. Am nächsten Tag ging‘s ins Büro des Partnerbüros, wo ein super freundliches Team jeden herzlich willkommen heißt. In einer ca. dreistündigen „Orientation“ bekamen wir Tipps rund ums Leben, Arbeiten und Reisen in Neuseeland sowie Hilfestellung bei der Eröffnung des neuseeländischen Kontos und Beantragung einer Steuernummer. Im Büro gibt es übrigens Free WIFI (natürlich ein Pluspunkt 🙂 ) und alle Infos über Busse, Ausflüge, etc., man muss nur fragen!

Am zweiten Tag ging es in ca. zwei Stunden durch die City mit Führer – vom Aotea Square über den wunderschönen Albert Park bis hin zum Hafen mit interessanten geschichtlichen Informationen. Unsere Gruppe bestand aus einer übersichtlichen Zahl von sieben Personen.

Julia auf Mt. Eden mit Ausblick auf AucklandTag 3 durften wir uns selbst gestalten – wir hatten ein Ticket für den Skytower, mussten es jedoch nicht an diesem Tag einlösen. Zwei Mädels und ich entschieden uns stattdessen, einen Ausflug zum Mt. Eden – dem höchsten Vulkan Aucklands – zu machen und hatten dort einen 360° Blick auf Auckland und die Umgebung. Wir gingen dann noch weiter zu One Tree Hill, einem weiteren Vulkankegel und nach dem Anstieg gönnten wir uns eine riesige Kugel Eis. 🙂 Übrigens darf man die Sonne hier wirklich nicht unterschätzen – jede Stelle, die man nicht eincremt, wird sofort verbrannt und somit rot! Aber, bis auf eine Stelle am Scheitel, habe ich es bisher erfolgreich geschafft, mich mit 50+ zu schützen. 🙂

Beleuchtete Lampenfiguren im ParkIn einem Park – Auckland Domain – fand momentan ein „Lampern Festival“ statt und am Abend besuchten wir dieses, um ein Feuerwerk (Chinese New Years Eve!) zu betrachten. Dieses und die ganzen Laternen und beleuchteten Figuren waren wirklich sehr sehenswert, wenn man den ganzen Kitsch der Chinesen (z.B. blinkende Haarreifen oder Lichtschwerter) ignorierte.

Am vierten Tag ging es in der Früh mit der Fähre auf die zwanzig Minuten entfernte Vulkaninsel „Rangitoto“. Er ist mit seinen 600 Jahren der jüngste der insgesamt 50 Vulkane in Auckland; sein Name bedeutet „bleeding skies“. Ein gut einstündiger Fußmarsch führt zur Spitze des Vulkans und hätte ich nicht gewusst, dass ich wirklich einen Krater vor mir hatte, hätte ich nicht geglaubt – so grün bewachsen war dieser! Auch hier oben gab es einen super schönen Ausblick – diesmal auch auf das Meer und die umliegenden Inseln. Um halb drei mussten wir die letzte Fähre zurück in die Stadt nehmen – sonst hätten wir hier übernachten müssen! 😀

Blick auf Piha Beach und Lion Rock (ein wie ein Löwenkopf geformter Fels)„Let’s go to the beach, beach…“ war das Motto des nächsten Tages. Ein Busfahrer, der dem Klischee eines typischen Surfers entsprach (braun gebrannt, sportliche Figur, kinnlange Haare) fuhr uns über die Karekare Falls (ein Wasserfall) zum Piha Beach, und dabei hörten wir chillige Reggae Music. 🙂 Piha ist Neuseelands beliebtester Surfstrand und schwarzer Sand in meinen Schuhen erinnert mich auch jetzt noch an den Besuch dort. Die Wellen dort waren wortwörtlich mitreißend und umwerfend, weshalb man auch nur in einem beschränkten Radius Schwimmen durfte. Die Zeit war leider auf 2,5 Stunden beschränkt und wir mussten dann schon wieder zurück fahren, aber zum Baden und kurz Ausruhen hat’s auf jeden Fall gereicht.

Hell erleuchtet Stadt vom Skytower aus betrachtet in der NachtAm Abend ging ich dann auf den Skytower. Da ich die Stadt ja schon tagsüber gesehen hatte, war es auf jeden Fall eine super Entscheidung, mir die Stadt von oben nachts anzuschauen. Der Blick war wirklich beeindruckend, vor allem, weil der volle Mond das Wasser schön beleuchtete und der Hafen und die Häuser alle hell leuchteten. Man konnte sich kaum satt sehen!

Am letzten Tag des Kiwi-Pakets ging’s (wieder mit der Fähre) auf Waiheke Island, die zweitgrößte Insel im „Hauraki Gulf“, 40 Minuten östlich von Auckland entfernt.

Mit dem Bus machten wir eine kleine Tour und erfuhren viele interessante Dinge über Waiheke, wie zum Beispiel, dass gut 8.000 Menschen (viele Pendler) auf dieser Insel leben und das Regenwasser auf ihren Dächern auffangen, welches zu Trinkwasser verarbeitet wird. Ein Haus auf der Insel ist hier echt nicht günstig – aber wenn man dafür direkt am Strand leben kann und das Geld hat – warum nicht? 😀 Anschließend hatten wir Freizeit und durften selbst entscheiden, was wir mit dem restlichen Tag auf der Insel anfangen wollten. Wir entschieden uns, gemütlich am Strand zu liegen, im Meer zu schwimmen (das komplette Gegenteil vom wilden Meer am Piha Beach), auszuruhen und Karten zu spielen. War eine super Atmosphäre dort! 🙂

Grüne Landschaft und das Meer im HintergrundUnd so war die erste Woche auch schon rum. Im Hostel traf ich immer wieder Leute, die schon länger unterwegs gewesen waren und sie konnten mir einige Tipps geben. Austausch ist also echt wichtig hier! Meine Essensansprüche musste ich auf ein ziemlich niedriges Level schrauben, und so gab‘s für mich jeden Abend eine gute Portion „Brown Rice“ (der braucht 25 Minuten zum Kochen!) mit Gemüse. Hmmmmm…. 😀 Ab sofort werde ich auf Nudeln umsteigen! 🙂 Auch das leckere Brot von daheim bleibt hier leider aus – stattdessen gibt’s Müsli oder Toast. 😀

Es ist nicht so, dass man hier nichts anderes als Toast und Reis bekommt, aber wenn man nur für sich alleine kocht und das Essen auch noch mit sich schleppen muss, wenn man weiter reist, ist es besser, sich zu beschränken. Außerdem sind Lebensmittel auch nicht ganz günstig, aber ich werde schon dahinter kommen, wie man am besten einkauft und vor allem Angebote ausnutzt!

Das war‘s von mir erstmal, weitere Berichte werden folgen! Freue mich auf Feedback von denen, die mich kennen. 🙂

Cheers, Julia

Work and Travel in Neuseeland