Insider-Diary Theresa: Vom Hostel geht’s endlich ins Volunteer-Haus

Maedchen am Strand in Australien, Hostel

Für Insiderin Theresa geht es raus aus dem Hostel und hin zu ihrem Projekt. Welche Erfahrungen sie mit der Flora Australiens macht, erfährst du im Bericht. Helfe auch dabei, unsere Umwelt zu schützen und werde Teil eines unserer Umweltschutzprojekte in Australien.


Einführungsveranstaltung im Office

Letzten Freitag musste ich morgens erst mal durch halb Sydney fahren, um zum Office der Partnergesellschaft von Praktikawelten zu kommen. Der öffentliche Verkehr hier ist wirklich schrecklich. Im Bus steht nirgends, wo der Bus als nächstes halten wird. Das heißt ich sitze immer da und verfolge über Google Maps wo wir gerade sind und wann ich raus muss. Das ist echt nervig.

Im Office gab es dann eine kleine Einführung und anschließend hat man uns zum Bahnhof gebracht, welcher direkt gegenüber von meinem Hostel liegt. Welch‘ Ironie! Von dort aus sind wir mit dem Zug nach Newcastle gefahren.

Goodbye Hostel

Schon auf dem Weg dorthin gab es total viel zusehen. Die Landschaft war extrem unterschiedlich. Es haben sich regelmäßig Flüsse, Seen, Wälder, Wiesen und Felder abgewechselt. Hier habe ich schon mal eine Ahnung davon bekommen, wie viel die Natur Australiens zu bieten hat!

Zusammen mit einem Japaner, den ich in Sydney kennengelernt habe, lernte ich nach der Ankunft im Volunteer erst einmal die anderen Teilnehmer des Projekts kennen. Diese wohnten schon länger dort. Ich fühlte mich sofort richtig wohl und ziemlich gut aufgehoben. Das Leben dort ist so viel angenehmer, als im Hostel. Ich teile mir zwar trotzdem mit anderen das Zimmer, aber es ist einfach alles viel ruhiger. Man kennt einander auch viel besser als im Hostel in Sydney.

Sydney vs. Newcastle

Das Wetter ist auch viel besser als in Sydney. Es ist viel sonniger, viel weniger windig und das obwohl die zwei Städte eigentlich gar nicht so weit auseinander liegen. Allgemein gefällt es mir hier 1000x besser als in Sydney. Dort ist alles so groß, so hektisch, so dreckig und laut, einfach eine Großstadt pur. In Newcastle kommt es mir fast so vor, als würden wir in irgendeinem Dorf auf dem Land leben. Am Montag-morgen hat dann leider die Arbeit begonnen und es war vorbei mit dem Chillen…

Pflanzen beim Wachsen helfen

Ich muss sagen, die ersten zwei Tage war ich sehr enttäuscht. Wir sind eigentlich nur im Wald herumgekrochen, haben irgendwelche Pflanzen gesucht, Wurzeln aufgeritzt und dort Gift (Glyphosat) daraufgegeben, um sie abzutöten. Dies sollte helfen, den ein-heimischen Pflanzen mehr Platz zum Wachsen zu geben. Allerdings war es extrem langweilig. Ich sehe auch nicht so ganz den Sinn, die Pflanzen mit Glyphosat abzutöten, welches dafür dann aber uns Menschen schadet. Wir haben uns zwar mit dem Teamleader darüber unterhalten und er meinte, das sei nicht allzu giftig, aber viele Studien beweisen doch das Gegenteil.

Unser Trip nach Port Macquarie

Mittwoch begann dann unser Trip nach Port Macquarie, wo wir in einem Schulgarten arbeiteten. Auf dem Hinweg hat unsere Teamleaderin Elise mehrmals gestoppt, uns wunderschöne Plätze gezeigt und außerdem das Blackbutt Reserve mit uns besucht.

Die Schönheit Australiens

Nach Ankunft waren wir dann auch sofort wieder am Strand und konnten dort den Mondaufgang beobachten. Es war wirklich unbeschreiblich schön dort. Um dem Ganzen die Krone aufzusetzen, haben wir sogar noch einen Delfin ganz in unserer Nähe beobachten können.Strand in Australien, Hostel

Fernsehdreh

Da am Donnerstag gutes Wetter war, hat die Arbeit im Schulgarten richtig Spaß gemacht. Das Beste daran aber war, dass im Laufe des Vormittags ein Fernsehreporter vorbeikam und einen kurzen Bericht über uns gedreht hat. Das wusste im Voraus keiner, nicht mal unsere Teamleaderin. So kamen wir abends sogar in den Lokal-nachrichten.

Hier der Link, falls ihr den Bericht ansehen wollt:

Kurzer Clip vom Videodreh

Leider musste ich mich dann heute von meinen drei Mädels der letzten Woche verabschieden. Dabei hatte ich sie echt lieb gewonnen. Aber daran werde ich mich als Backpacker wohl gewöhnen müssen.Vier Maedchen in Australien, Hostel


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