Insider-Diary Theresa: Die Story der London-Bridge

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Theresa machte eine Tour zur Great Ocean Road. Ihr Tourguide erzählt ihr dabei spannende Geschichten rund um die London-Bridge. Erfahre hier ihre Story. Erlebe auch dein Abenteuer deines Lebens und informiere dich ausführlich zu unseren Work& Travel-Programmen!


Die Great Ocean Road und Schokolade

Gleich von Beginn an hat uns Adam (unser Guide) mit interessanten Infos rund um Melbourne, die Great Ocean Road und Victoria allgemein versorgt. Dadurch war die Fahrt recht kurzweilig und plötzlich waren wir auch schon am ersten Stop angekommen, der „Great Ocean Road Chocolaterie & Ice Creamery“. Hier konnte man kostenlos Schokolade probieren. Natürlich war die so lecker, dass ich auch etwas kaufen musste :D.

Der Road entlang

Einige Kilometer weiter kamen wir auch schon am Beginn der Great Ocean Road an. Erst einmal wurden die üblichen Fotos geschossen und dann der Strand erkundet. Leider war es aber von Touristen ziemlich überrannt. Naja, was kann man an einem so bekannten Ort auch anderes erwarten? Endlich AUF der Great Ocean Road ging es dann lange an einer wunderschönen Küstenkulisse entlang. Da das Wetter an diesem Tag nicht das Beste war (es hat zu diesem Zeitpunkt mal wieder geregnet), war das Meer etwas aufgewühlt und dadurch sah das Ganze noch beeindruckender aus.beginn-der-great-ocean-road

Papageien und Koalas

Der nächste Halt fand in Kennett River statt. Dieser Ort ist bekannt dafür, dass man wilde Koalas beobachten kann. Wir haben auch gleich zu Beginn zwei entdeckt, aber leider haben sie (wie die meiste Zeit) geschlafen, sodass wir kein wirklich gutes Foto hinbekommen haben. Viel interessanter waren dann schnell die zutraulichen Papageien, die dort herumflogen. Man konnte in einem Geschäft nebenan Futter kaufen und sie damit anlocken. Unser Glück war, dass andere Touristen noch Kerne übrig hatten und sie freundlicherweise uns überlassen haben. Innerhalb kürzester Zeit saßen die bunten Tiere dann auf unseren Armen und haben es sich gut gehen lassen.felsewaende-am-meer-im-abendlicht

Die Story der London-Bridge

Der nächste Stop war dann die London Bridge. Jedenfalls war das mal eine Brücke, bis im Jahre 1990 ein Teil davon eingestürzt ist. Was damals passierte, hat unser Tourguide ausführlich erklärt:

„Ein junger Mann und seine Cousine sind die London-Bridge hinausgewandert und ihnen ist aufgefallen, dass sich kleine Steinbrocken gelöst haben und ins Wasser gefallen sind. Aber bei Felsen, die schon Jahrhunderte lang stehen, denkt ja niemand, dass sie einstürzen könnten, was? Als sie dann ganz draußen waren, gab es plötzlich einen großen Crash und der Teil, der das Ende der Brücke mit dem Festland verband, stürzte ins Wasser. Zum Glück ist den Beiden nichts passiert. Und sie mussten auch nicht lange warten, bis andere Touristen kamen und sie dort stehen sahen. Diese alarmierten natürlich sofort die Polizei in einem kleinen Dorf, nur ein paar Kilometer entfernt. Ich kann verstehen, dass der Polizist die Aussage „Die London-Bridge ist eingestürzt und 2 Menschen sind auf einem Felsen im Wasser gefangen“ zuerst für einen Witz hielt. Pflichtbewusst hat er aber trotzdem nachgesehen und siehe da – es stimmte. Der Zufall wollte, dass der nächste Rettungshubschrauber gerade einen anderen Einsatz bei einem Autounfall hatte, was – verständlicherweise – wichtiger war. Der schlaue Polizist hatte dann die Idee, die Fernsehsender in Melbourne anzurufen und ihnen eine Exklusivstory zu versprechen, wenn sie mit ihrem Hubschrauber kommen und die Leute retten würden. Ich kann mich leider nicht mehr erinnern, welcher Kanal dann letztendlich gekommen ist, aber der Plan hat auf jeden Fall geklappt!“

Auch wenn es jetzt keine „Bridge“ mehr ist, sondern nur ein Felsen mit Loch, ist es immer noch beeindruckend!great-ocean-road-felsen

Loch Ard Gorge

Nach wenigen Kilometern erreichten wir den Loch Ard Gorge, welcher wunderschön ist. Der Strand, umringt von meterhohen Felsen mit kleinen Höhlen und dann noch das tolle Licht der tiefstehenden Sonne… Wirklich atemberaubend! Wenn man hier steht, fühlt man sich so klein und unwichtig gegenüber den Naturgewalten! Das ist definitiv mein Lieblingsort an der Great Ocean Road ♥.

Die Sunset Tour

Ich hätte hier gerne noch viel mehr Zeit verbracht, aber wir mussten bald weiter, um den Sonnenuntergang an den 12 Aposteln nicht zu verpassen. Dies war ja der ganze Sinn der gebuchten „Sunset Tour“. Hier waren dann richtig viele Touristen, aber mit ein bisschen drängeln haben wir trotzdem noch einen Top-Platz bekommen. Obwohl es den ganzen Tag über immer wieder genieselt oder auch heftiger geregnet hat, hat es zum richtigen Zeitpunkt aufgeklart und wir konnten einen tollen Sonnenuntergang erleben! Das nächste Mal würde ich aber eine Jacke mitnehmen. Im T-Shirt bei Wind und ohne Sonne war es dann doch etwas frisch.twelve-apostels-im-abendlicht

Mein Fazit

Es war echt ein toller Ausflug, bei dem wir viel gesehen und erlebt haben und der sein Geld definitiv wert war! Das Einzige was ich schade fand, war, dass wir an den einzelnen Orten nicht wirklich viel Zeit hatten. Aber das ist nicht die Schuld der Anbieter, das liegt einfach daran, dass es ein ganz schönes Stück zu fahren ist und wir halt alles an einem Tag gemacht haben. Ich kann jedem nur empfehlen, die Great Ocean Road zu machen. Aber macht es in 2 oder gar 3 Tagen, dann könnt ihr entspannt so viel Zeit an den einzelnen Orten verbringen wie ihr wollt und eventuell sogar die Grampians mitnehmen.twelve-apostels-und-orangener-himmel


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