Stipendiatin Sofie: Das Surfcamp im Herbst

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Unsere Stipendiatin Sofie besucht im Herbst das Surfcamp. Neben hohen Wellen und eisigem Wind lernt Sofie das Surfen in einer kleinen Gruppe. Ihr habt auch Lust das Surfcamp zu besuchen? Dann bucht das Surfcamp einfach bei eurem Work& Travel-Paket dazu!


Meine Erfahrungen an der Ostküste

Erstmal sorry für die lange Pause! Mein Freund hat mich besucht und zusammen sind wir die Ostküste hochgereist, ich hatte nicht einmal Zeit Bilder zu sortieren oder Ähnliches. Also nehmt mir das bitte nicht krumm. Ich werde euch jetzt nach und nach von meinen Erfahrungen über die Ostküste berichten.

Das Surfcamp im Herbst

Einer meiner ersten Erfahrungen war das Surfcamp (das man glaub ich auch über Praktikawelten im Voraus buchen kann). Ende Mai bin ich für einen 5-Tageskurs zusammen mit nur sieben anderen Teilnehmern runter an den Seven-Miles Beach von Kiama gefahren. Normalerweise hat das Camp eigentlich immer so 30 bis 40 Teilnehmer. In der Hochsaison waren es sogar 90 bis 100 Teilnehmer. Warum genau wir jetzt also so wenig waren (sogar das Staff war eine größere Anzahl an Menschen), kann ich leider nicht so ganz sagen. Ich schätze mal saisonbedingt und eine Meeeeenge Glück. Naja good for us, wir hatten viiiiiel Platz, genug richtig gutes Essen ohne lange Schlangen (und keiner vor einem, der dann das letzte Schnitzel klaut), ein familiäres Gefühl innerhalb der Gruppe, Garantie auf Fotos und das Allerbeste: der Surflehrer konnte sich genug Zeit für uns alle nehmen. Was sich bestimmt positiv auf unseren Lernfortschritt ausgewirkt hat.maedchen-geht-mit-surfbrett-an-den-strand

Der Tagesablauf im Surfcamp

Ein Tagesablauf im Surfcamp ist grob genommen in drei Phasen aufgeteilt. Zwischen Frühstück und Mittagessen gibt es eine Surfeinheit. Und zwischen Mittagessen und Abendessen eine weitere. Nach dem Abendessen gibt es meist Abendprogramm: sei es Movie-Night, ein Besuch der örtlichen Bar oder einfach nur Spiele-Abend.

In der Saison Herbst geht’s stürmisch zu

Wenn ihr es also, wie ich nicht ganz so voll mögt, geht doch lieber im Herbst oder Winter hin. Der einzige Nachteil ist dabei das Wetter. Es war freeeeezing cold. Wir hatten Regen, Wind und Kälte. Ohne den beschützenden Wetsuit, wäre ich vermutlich gestorben. Eiskalt erfroren auf meinem Surfboard. Das Wetter ist halt ein gewisses Risiko. An unserem letzten Tag konnten wir auch gar nicht surfen gehen, da die Wellen zu hoch und der Wind zu stark waren. Unser netter Surflehrer hat glücklicherweise eine Alternative geplant und ist mit uns zu beiden Kiama Blowholes gefahren, aber klar das kann schon doof werden, wenn man eigentlich zum Surfen hergekommen ist.gruppe-von-jugendlichen-im-surfcamp

Das Gefühl des Surfens

Aber was macht man nicht alles für das unglaublich schöne und berauschende Gefühl auf einer Welle zu stehen und ihren Schwung mitzunehmen. Da nimmt man dann sogar auch den Beinahe-durch-den-Wetsuit-gerade-noch-so-verhinderten-Kältetod in den Kauf. Ihr dürft mich jetzt offiziell DEN Surfprofi nennen. Ich habe erfolgreich fünf Tage Wind & (schlechtes) Wetter- Surfen geschafft. Ok, just joking: in Byron Bay habe ich gar keine Welle bekommen (zu meiner Verteidigung, die waren überdemsional riesig & ich habe immer nur die Waschmaschine machen können). Soviel zum Surfcamp. Die abschließenden Worte gelten heute der Surfcamp-Gemeinde (egal ob staff oder ehemalige Teilnehmer): Chakaaaaaa, meine Lieben.


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