Stipendiatin Sofie: Das Arbeiten auf einer australischen Farm

verschiedene farmingbereiche

Bei ihrem Work-and-Travel-Abenteuer hat Sofie Arbeit auf einer Farm in Down Under gefunden. Was sie dort erlebt und wie ihre Arbeit aussieht, erfahrt ihr hier. Du möchtest nun auch losreisen und dein Abenteuer in Down Under starten? Dann informiere dich jetzt über unsere Programme in Australien.

Arbeit für Unterkunft auf einer Farm

Die frohe Botschaft mal gleich zu Beginn: Das mit dem Arbeiten hat jetzt endlich auch mal geklappt! Wir beide (also Chiara und ich) hatten eine entspannte Woche auf einer kleinen netten Farm in Bruxton, ein und halb Stunden von Sydney entfernt. Wir haben das über eine Website gefunden. Zwei deutsche Mädchen, die wir in Melbourne kennen gelernt haben, haben uns diese empfohlen. Die Website bietet nur „work for accommondation“ an, meistens bezogen auf die Arbeit auf einer Farm. Es hat sich sehr gelohnt. Denn work for accommondation bedeutet übersetzt (wie sich das viele schon denken): Arbeiten für eine Unterkunft. Wir haben eine total tolle Unterkunft gehabt, ein eigenes Bunkhouse mit Küche, Bad & Waschmaschine und Fernseher. blick ins zweibettzimmer

Das Arbeiten auf der Farm

Wir haben etwas Geld für eine Woche Essen bekommen und mussten im Gegenzug die Tiere auf der Farm füttern. Danach bekamen wir pro Tag jeweils ein paar Dinge, die wir im Garten erledigen sollten. Und wenn man mal überlegt, wie viel Geld man ansonsten für Hostel und Essen liegen lässt, war das gut und das Leben auf der Farm (jedenfalls auf dieser hier) kommt einem verglichen zu den Hostels wie der reinste Luxus vor. Entgegen unserer Erwartungen war die Arbeit auf der Farm nicht zu anstrengend. Das Tiere- Füttern in der Früh hat Spaß gemacht und man hat sich schnell mit den Tieren angefreundet. Wir mussten beispielsweise Enten, Schweine und sogenannte Chucks (uns wurde erklärt das Chicken eine amerikanische Bezeichnung ist und Chucks die australische) füttern und deren Wasser wechseln. huhn im gehege

Die Arbeit im Garten

Und auch im Garten mussten wir hauptsächlich nur Unkraut zupfen, sowie Laub zusammenfegen. Die wenige und die körperlich nicht zu anstrengende Arbeit könnte aber auch an der aktuellen Jahreszeit liegen (im Moment haben wir in Australien gerade Herbst… trotzdem beachtliche 20 bis 30 °C). Im Durchschnitt mussten wir pro Tag 5 Stunden arbeiten, das kommt aber auf den Host drauf an und was ihr mit diesem verhandelt. Den Rest des Tages hatten wir frei und somit Zeit die Gegend zu erkunden. Unsere Host-Eltern haben uns hierfür einen großen Van zur Verfügung gestellt. van mit offenen tueren

Unsere Freizeit

Stellt euch mal mich fahrend darin vor! Ich habe mich verdammt cool gefühlt, haha.
Chiara und ich haben leider nicht sonderlich viel City-Sightseeing gemacht, sondern die freie Zeit eher dafür genutzt, um unser Auslandsleben in den Griff zu bekommen. Wir haben unsere Reise geplant und uns nach späteren Jobmöglichkeiten und Unterkünften gekümmert. Das war wirklich nötig. Das Einzige was wir uns also angeschaut haben, waren die Meermaid Ponds in Tahmoor und die nahegelegene Stadt Wollongton an sich.drei gaense im gehege

Mein Fazit

Alles in allem war das eine ideale erste Work-Erfahrung. Wir hatten unglaublich sympathische und lustige Host-Eltern, die uns rundum mit Insider-Tipps was das Reisen anbelangt versorgt haben. Beide sind etwa 70 Jahre alt und sind daher schon relativ weise, da sie schon viel erlebt haben. Und dieses Wissen haben die beiden an uns weitergegeben. Sie haben uns richtig viel über Farming beigebracht, aber auch über alltägliche Dinge, die man besser wissen sollte. Natürlich ist eure Arbeitserfahrung abhängig davon, auf welcher Farm ihr landet und von welchen Leuten und somit Aufgaben ihr umgeben seid, aber traut es euch doch einfach mal. Vielleicht gewinnt ihr dann wie wir australische Großeltern dazu. Es ist einfach interessant neue Geschichten kennen zu lernen, welche Story hinter einem einzelnen Haus oder hier in diesem Fall hinter einer Farm steckt. Und dafür seid ihr ja da. Um Geschichten und Erinnerungen zu erfahren und letztendlich zu sammeln. Und bedenkt auch, egal wie schön oder schlimm es ist: ihr könnt jederzeit weiterziehen!
Also traut euch! Ich bin gespannt auf eure Berichte.

Eure Sofie
PS: Ich ziehe nun weiter in den Au-Pair Lifestyle, denn ich möchte Kultur, australische Erziehung und vor allem die Sprache kennen lernen. Wünscht mir Glück!


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