Insider-Diary Sarah: Pures Abenteuerfeeling in Neuseeland!

Maedchen streichelt Schwein, Abenteuerfeeling

Bei einer Wanderung durch einen alten Eisenbahntunnel und einer unerwarteten Begegnung mit Schweinen kommt bei Insiderin Sarah Abenteuerfeeling auf. Die endlosen und unglaublich schönen Berglandschaften von Neuseeland warten nur darauf, von dir entdeckt zu werden. Also warte nicht mehr länger!


Der Weg zurück

Es war Zeit, die Coromandel Halbinsel wieder zu verlassen und uns wieder dem Abenteuerfeeling hinzugeben. Unser Freund musste zurück zu seiner Reisepartnerin, denn sie brauchte das Auto um Hobbiton zu besuchen. Wir hingegen wollten noch eine Weile bleiben und so machte er sich auf den Weg in den Süden, während wir nach Norden führen. Dort übernachteten wir auf einem kleinen Campingplatz, der uns von einem in Hobbiton getroffenen Amerikaner empfohlen wurde.

Die paradiesischste Kiesfläche der Welt

Der Campingplatz besteht tatsächlich nur aus einer Kiesfläche, die allerdings durch den unglaublich freundlichen Besitzer zu einem wunderbaren Ort wird. Wir haben leider nur eine einzige Nacht bei Earl verbracht, aber es fühlte sich länger an. Zunächst landeten wir nur, dank ihm, am New Chums Beach und auf dem danebenliegenden Hügel. Abends nahm er uns und andere Backpacker noch mit in eine Karaoke-Bar. Er überredete uns beinahe dazu, ebenfalls das Mikrofon in die Hand zu nehmen. Am nächsten Morgen hieß es dann Abschied nehmen. Zu gehen fiel mir selten so schwer. Earl ist ein herzensguter Mensch und obwohl er uns nicht kannte, behandelte er uns wie alte Freunde. Er erzählte uns noch von einigen Dingen, die wir tun konnten, nein mussten.Meer in Neuseeland, Abenteuerfeeling

Bitte Lächeln!

Zum Schluss hieß es noch ein Abschiedsfoto inklusive der beiden Hunde zu schießen, eben jene noch einmal ausgiebig zu knuddeln und sich von Earl noch selbstgezüchtete Grapefruits in die Hand drücken zu lassen.

Schwein gehabt

Die Straße, die Earl uns empfohlen hatte, war schwer zu finden. Wir erinnerten uns gerade daran, dass er uns irgendetwas von Schweinen erzählt hatte. Wir fragten uns, wo zum Geier wir denn jetzt lang mussten, als am Straßenrand ein großes gelbes Schild auftauchte: Pigs Crossing. Die darauffolgende halbe Stunde war unglaublich surreal und lustig. An beiden Seiten der Straße und auf der Straße liefen Schweine und Hühner umher, schnüffelten an Autos, kratzten sich an diesen und ließen sich von verzückten Backpackern streicheln. Auf der einen Seite befanden sich außerdem jede Menge Autowracks, zwischen denen kleine Ferkel umherliefen.

Unerwartete Erlebnisse sind immer noch am Schönsten

Was es mit diesem Ort auf sich hatte, ist mir immer noch schleierhaft. Trotzdem hatte sich der Ausflug irgendwie gelohnt, auch wenn wir im Grunde genommen nur eine Gravel Road entlang gefahren sind, um Schweine zu streicheln. Das ganze Drumherum machte diese Erfahrung einfach einzigartig und tierisch witzig. Ich kann jetzt mit Stolz von mir behaupten, ein Schwein auf einem Autofriedhof gestreichelt zu haben. Wer kann das schon von sich sagen?

Abenteuerfeeling pur!

Zu guter Letzt wurde Karangahake ein Besuch abgestattet. Dort konnten wir durch einen alten Eisenbahntunnel laufen und noch mehr über die Goldgewinnung in der Region lernen. Der Weg führte über Hängebrücken, an Felsklippen und an einem großen Fluss vorbei.


Die endlosen und unglaublich schönen Berglandschaften von Neuseeland warten nur darauf, von dir entdeckt zu werden. Also warte nicht mehr länger!