Insider-Diary Sarah: Die einzigartigen Thermalquellen von Rotorua

Rotorua Thermalquelle

Insiderin Sarah besucht einen der Drehorte von Herr der Ringe in der Nähe von Rotorua. Welche Naturschauspiele sie noch erlebt hat, erfährst du im Bericht. Erlebe genauso wie Sarah die atemberaubende Kulisse von Herr der Ringe im grünen Neuseeland.


Rotorua – ein See und er stinkt

Leider kann ich nicht sehr viel zu meinem Ausflug nach Rotorua sagen. Das Museum war geschlossen und so blieb nichts anderes übrig, als die Stadt und den See zu erkunden. Rotorua ist eine schöne Stadt und erinnert in vielerlei Hinsicht an euro-päische Städte. Die Innenstadt ist groß und einladend gestaltet. Auch der See war wunderschön und man konnte viele verschiedene Vogelarten beobachten. Einziges Problem: Es stank. Die Schwefelgase, die aufgrund der geothermischen Aktivitäten rund um Rotorua aus dem Boden aufstiegen, sorgten dafür, dass die Stadt nach faulen Eiern stank. Somit ließ sich die Schönheit der Stadt und des Sees nur schwer würdigen, denn der Gestank war unmöglich zu ignorieren.

Back on the Road

Unser eigentliches Ziel war allerdings Taupo, wo wir uns mit Freunden trafen und gemeinsam den Tongariro Crossing (es geht endlich nach Mordor!!) bestreiten wollten. Rotorua sollte nur ein kurzer Zwischenstopp für eine Nacht sein und das war es auch. Geplant war, so schnell wie möglich Taupo zu erreichen, die Stadt dort ein wenig zu erkunden und vor allem den großen See endlich zu sehen.

Pläne werden überbewertet

Durch Schilder am Straßenrand, die Sehenswürdigkeiten ankündigten, wurden jedoch Pläne schnell über den Haufen geworfen. Aus diesem Grund kam es zu unserem Besuch im „Wai-o-tapu thermal wonderland“. So richtig vorstellen konnten wir uns darunter zunächst nichts. Wir waren einfach nur neugierig. Das Wunderland entpuppte sich als regelrechte Attraktion und bot eine Vielzahl von Eindrücken, wie zum Beispiel Reisegruppen aus aller Herren Länder.

Ein Pool aus Champagner, das Haus des Teufels und eine Künstlerpalette

Die Namen der geothermischen Besonderheiten waren sehr kreativ und überraschend passend. Das Haus des Teufels war eine karge Ebene voller Krater in verschiedenen Farben aus denen Dämpfe emporstiegen. Die Künstlerpalette war ein See, der aufgrund der verschiedenen Mineralien mehrere Färbungen aufwies – eben wie die Palette eines Künstlers. Der Champagner Pool war mein persönliches Highlight. Er war, was ich immer im Kopf hatte, wenn ich an Rotorua gedacht habe. Türkises Wasser, ein roter Rand und Dampf, der vom Wasser aufsteigt. Alles in allem war es ein wirklich schönes und überraschend informatives Wunderland. Allerdings gab es auch hier einige Nach-teile. Der Schwefelgestank war allgegenwärtig und die vielen Touristen machten es schwer, den Park wirklich zu genießen.Rotorua Thermalquelle

Endlich Berge!

Endlich in Taupo angekommen sah ich das erste Mal Berge in Neuseeland. Der Lake Taupo lag wie ein Spiegel da und am anderen Ende erhoben sich schneebedeckte Berge. Die Landschaft unterschied sich deutlich von allem, was wir bisher gesehen hatten. Während ich die Berge betrachtete, stieg meine Vorfreude auf den Tongariro Crossing. Ein wenig dachte ich an Frodo und Sam, wie sie das erste Mal den Schicksals-berg erblickten und sahen, wie lang und beschwerlich der Weg zur Zerstörung des einen Ringes werden würde. Nun, einen Ring musste ich natürlich nicht zerstören. Allerdings würde der Wanderweg an eben jenem Punkt vorbeiführen. Endlich den Schicksalsberg mit eigenen Augen sehen – ein weiterer Traum geht bald in Erfüllung.


Erlebe genauso wie Sarah die atemberaubende Kulisse von Herr der Ringe im grünen Neuseeland.