Insider-Diary Sabrina: Vorfreude auf die Känguru-Farm

Kaenguru in Australien

Heute erzählt dir unsere Insiderin Sabrina von ihren Erfahrungen mit süßen Kängurus auf einer Farm und von ihrem Ausflug in die Metropole Brisbane. Arbeite auch du während deines Work-and-Travel-Aufenthalts auf einer Farm in Australien und kümmere dich um die Farm-Tiere.


Die Zeit vergeht wie im Flug

Schon wieder ist eine Woche vergangen. Die Zeit fliegt und es passiert so viel, dass man das Gefühl hat, schon eine halbe Ewigkeit nicht mehr zu Hause gewesen zu sein.

Mein letzter Bericht hat sich hauptsächlich um australische Farmarbeit und meine persönlichen Erfahrungen gedreht. Ich freue mich, euch nun zu erzählen, wie es für mich in der nächsten Woche weiterging. Doch zuerst muss ich euch noch von meinem Wochenende berichten. Ich habe es besonders genossen, da es meine ersten freien Tage neben der Arbeit auf der Farm waren.

Ausflug nach Brisbane

Da die Farm in Caboolture liegt, sind wir an unserem freien Tag nach Brisbane gefahren. Das dauert ungefähr eine Stunde. Die South Bank in Brisbane ist sehr sehenswert. Besonders die Flusspromenade dort ist wunderschön. Dort gibt es einen Park, der echtes Dschungel-Feeling hervorruft und in dem auch die ein oder andere Vogelart zu entdecken ist. Außerdem gibt es eine Beach-Area mit Wasserspielplatz, die nochmal ein echtes Urlaubserlebnis mitten in der Großstadt verspricht. Besonders nett ist dieses Viertel auch durch die vielen Restaurants und netten kleinen Cafés, die wirklich für jeden etwas zu bieten haben.

Das Farmleben geht weiter

Wieder angekommen auf der Farm und somit im Arbeitsleben, nutzte ich die Zeit nochmal, um ein paar Jobbewerbungen zu verschicken. Zählen konnte ich die bereits verschickten nicht mehr. Die Antworten, welche ich jedoch bekommen habe, konnte ich an einer Hand abzählen. Da durfte man sich bloß nicht deprimieren lassen. Also galt: einfach dranbleiben und weiter fleißig Bewerbungen schreiben.

Noch drei Tage Farm

Weitere drei Arbeitstage auf der Farm lagen vor mir und langsam schwand die Kraft und Motivation. Doch ich konnte mich freuen und wieder aufatmen, denn ich hatte eine Jobzusage bekommen! Das war nicht nur irgendeine, sondern eine meiner Favoriten: Ein Freiwilligenjob auf einer Känguru-Auffangstation. Dort werde ich ebenfalls für Kost und Logis arbeiten. Die Vorfreude war noch groß. Ich hoffte, dass meine Zweifel, ob die Farm nicht auch vielleicht ein Fehlgriff in Sachen Unterkunft und Essen seien könnte, sich nicht bewahrheiten würde.

Ein neues Abenteuer

Außerdem wurde mein Arbeitseifer nochmal angeregt, da ich dem Aufbruch nach Agnes Water, wo sich die Kängurufarm befindet, entgegenfieberte. Dann ging es endlich wieder los in ein neues Abenteuer. Erst ging es mit dem Zug nach Bundaberg und von dort aus mit dem Bus nach Agnes Water. Ein ganzer Tag verging durch’s Reisen. Es blieb also genug Zeit sich Gedanken über das Vergangene und das Bevorstehende zu machen.

Die Känguru-Farm

Die Zweifel und die Aufregung nahmen immer mehr zu, als wir endlich mit dem Auto auf das Gelände der neuen Farm abbogen. Die Kängurufarm gehört zu einem Campingplatz, denn Kängurus aufzuziehen kostet sehr viel Geld. Der Campingplatz dient somit als Einnahmequelle, um diese Aufzuchtstation überhaupt betreiben zu können.

Kaengurus in AustralienErster Eindruck

Wir waren hin und weg, als die ersten Kängurus im Kegel der Scheinwerfer auftauchten und als wir das große Haupthaus erblicken. Wir hatten Glück und trafen zur Fütterung ein und konnten somit in Ruhe die kleinen „Joeys“ bewundern. Ich fühlte mich sofort willkommen. Mein Wohlbehagen nahm noch mehr zu, als ich in das geräumige Haupthaus eintrat und einen Blick in unser eigenes Zimmer mit eigenem Bad warf.

Hotelstandard

Die nächsten Tage wurde mir noch bewusster, wie unterschiedlich es bei der Jobsuche laufen kann. Ich verweile jetzt hier auf einer Kängurufarm, mit eigenem Zimmer und Bad (Hotelstandard) und werde mit gesundem selbst gekochtem Essen überschüttet. Meistens habe ich vormittags schon einen Großteil an Arbeit erledigt. Ich kann mit ziemlicher Sicherheit sagen, dass die Welten zwischen den verschiedenen Jobangeboten hier sehr weit auseinanderliegen und man sich nicht mit allem zufriedengeben sollte.

Ich fühle mich wohl

Hier fühle ich mich von Tag zu Tag wohler und möchte diesen Ort am liebsten gar nicht mehr verlassen. Die Arbeit hier genieße ich und freue mich morgens beim Aufstehen auf den Tag. Ich wünsche mir nicht mehr, so schnell wie möglich wegzukommen und genauso sollte es doch sein, oder?

Bis bald,
Sabrina


Arbeite auch du während deines Work-and-Travel-Aufenthalts auf einer Farm in Australien und kümmere dich um die Farm-Tiere.