Insider-Diary Sabrina: Surfcamp in Australien

Ein Strand in Australien

Für unsere Insiderin Sabrina geht eine schöne und spannende Zeit im Surfcamp in Australien zuende. Sie geht mit vielen neuen Erinnerungen und Erfahrungen zurück nach Sydney. Du möchtest mehr über Work and Travel in Australien erfahren? Dann warte nicht länger und lass deinen Traum Wirklichkeit werden!


Hallo ihr Weltenbummler,

Vor fast zwei Wochen bin ich in mein Australien-Abenteuer gestartet und schon über eine Woche tatsächlich hier in Down Under. Auf der einen Seite vergeht die Zeit hier wie im Flug, weil jeder Tag neue Pläne und Überraschungen bereit hält (schließlich ist man in Australien und möchte keinen Tag unnötig verstreichen lassen). Auf der anderen Seite kommt es mir bereits wie eine Ewigkeit vor, dass ich meinen Rucksack gepackt habe und mein Zuhause für ein halbes Jahr verlassen habe.

Ein buntes Surfcamp

Meine erste komplette Woche in Australien startete mit dem Aufbruch in das Surfcamp, in dem ich einen Surfkurs von Montag bis Freitag gebucht habe.Wir sind nach Gerroa, Gerringong gefahren, das ist ungefähr zwei Stunden entfernt von Sydney.

Schon auf der Busfahrt wurden wir begrüßt, die Vorfreude auf eine entspannte, spaßige Woche ist mit der entspannten und ruhigen Art der Surf-Instructor gewachsen. Das Surfcamp ist niedlich und genau so, wie man sich ein Surfcamp vorstellt. Bunte Blockhütten stehen um eine Terrasse mit Stühlen und Tischen herum, an denen nicht nur gegessen wird, sondern auch genug Platz ist um Karten zu spielen. Man kann sich auch einfach nur unterhalten oder abends zusammen Fotos anzuschauen.

Um spektakuläre Bilder von euch beim Surfen müsst ihr euch keine Gedanken machen. Die Instructor sorgen für genug tolles Bildmaterial, welches ihr später einfach auf der Facebook Seite runterladen könnt.

Das Surfen selbst ist für jeden das Richtige, der erst einmal eine Woche lang das richtige Down Under Feeling erleben möchte und sich nicht um Essen oder eine Unterkunft sorgen möchte. Man kann viele neue Kontakte knüpfen und viel Spaß mit anderen Leuten haben.

Mein Tagesablauf

Pro Tag steht zweimal Surfen auf dem Programm. Das Surfcamp ist also nichts für Leute, die gerne einfach nur am Strand in der Sonne liegen wollen (spätestens wenn ihr das Surfcamp verlasst werdet ihr jeden einzelnen Muskel spüren).

Es gibt einen festen Tagesablauf, feste Uhrzeiten zum Surfen und Essen, an die man sich halten sollte. Trotzdem hat man viel Freizeit, die man nutzen kann wie man möchte. Das Surfen selbst findet am Seven Mile Beach statt. Ein Traum aus menschenleeren 7 Milen, blauem Meer und unglaublich feinem Goldsand.

Das Surfen

Surfen macht sehr viel Spaß. Die Surflehrer setzen den Fokus darauf, dass ihr Spaß am Surfen habt. Also ist es auch in Ordnung mal im Camp zu bleiben, wenn man zu kaputt ist oder früher aus dem Wasser gehen möchte (auch wenn die Motivation nicht so hoch ist, sobald ihr im Wasser seid und die ersten Wellen euch ins Gesicht spritzen, ist bei mir die Erschöpfung schon vergessen. Also probiert es trotzdem! Es wird sich lohnen).

Wer den Surfkurs im Frühling bucht, der muss sich allerdings auf etwas kühleres Wasser einstellen und evtl. nicht die optimalen Surfbedingungen.

Meine Tipps für dich

  1. Wer doch mal seine Familie oder Freunde zu Hause kontaktieren möchte, der muss wahrscheinlich zwangsläufig zu einem etwa 10 min vom Camp entfernten Pub laufen. Dort habt ihr Empfang und das Beste: dort gibt es sogar freies Internet 🙂
  2. Im Surfcamp selbst gibt es Toiletten und Duschen, aber gerade nach dem Surfen empfehle ich euch, die Duschen auf dem Campingplatz zu benutzen. Die sind sauberer und werden auch wesentlich wärmer. Gerade nach zwei Stunden im Wasser und anschließendem Laufen zum Camp ist man doch schon mal sehr durchgefroren und sehnt sich nach einer heißen Dusche.
  3. Das Surfcamp ist außerdem sehr gut organisiert was das Essen betrifft. Es gibt keinerlei Probleme für Vegetarier, Veganer oder Leute, die sich glutenfrei oder laktosefrei ernähren. Das Essen wird immer frisch zubereitet und wird so serviert, dass sich jeder das nehmen kann, was ihm schmeckt. Es gibt immer reichlich Salat zu jeder Mahlzeit und mittags und abends auch etwas Warmes. Das Essen ist einfach und nicht sehr abwechslungsreich, schmeckt aber immer fantastisch 🙂

Ich hatte eine unglaublich tolle Woche im Surfcamp und vermisse es jetzt schon. Ich habe viele tolle Leute kennengelernt und kann von mir behaupten, dass ich nun die Grundlagen des Surfens beherrsche. Danke Surfcamp Australia für so viel Spaß!

Back in Sydney

Wieder angekommen in Sydney kommt man so langsam wieder auf dem Boden der Tatsachen an. Keine funktionierende Bankkarte, die Unterkunft nur noch für zwei Nächte und noch nichts für das Abendessen. Der Urlaub ist vorbei…

Also Einchecken in das Hostel, auf zur Bank und anschließend Einkaufen. Den ganzen Freitagabend habe ich damit verbracht Jobbewerbungen zu verschicken, insgesamt 6 Stück. Um halb zwei nachts fielen mir dann die Augen zu.

Am nächsten Morgen habe ich mit Freude festgestellt, dass sich die Mühe gelohnt hat, eine Antwort von einer Farm in der Nähe von Brisbane. Ein sofortiger Start ist möglich, da habe ich nicht lange überlegt. Eine weitere Email und einen Anruf später war klar: ich habe meinen ersten Job!

Keine Unterkunftsprobleme mehr

Ein wirklich unbeschreibliches Gefühl, als hätte man jetzt allen endlich bewiesen, dass man selbstständig und alleine an sein Ziel kommt. Schnell wurde noch der Zug gebucht und endlich konnte man sich entspannen, weil die nächsten Wochen sicher geplant waren. Ich muss nicht nach einem neuen Hostel in Sydney schauen, sondern kann mich auf ein neues Abenteuer in Brisbane freuen und währenddessen auch noch meine auserwählte Route entlang reisen.

Außerdem würde ich mir dort keine Sorgen über Unterkunft und Essen machen müssen. So konnte ich heute entspannt meine Reise nach Brisbane antreten, nachdem ich ein Festival am Bondi Beach besucht habe. Der Bondi Beach ist auch auf jeden Fall einen Besuch wert. Besonders beeindruckend ist dort die „Street Art“ und die vielen Kunstwerke.Festival am Bondi BeachFür mich geht es jetzt von dem aufregenden, überrannten Sydney in das wärmere und verschlafene Brisbane.

Bis bald,
Sabrina


Du möchtest mehr über Work and Travel in Australien erfahren? Dann warte nicht länger und lass deinen Traum Wirklichkeit werden!