Insider-Diary Sabrina: Süße Känguru-Babys

Strand in Australien

Das australische Farmleben stellt viele Herausforderungen da. In ihrem Bericht erzählt dir Insiderin Sabrina von süßen Känguru-Babys auf einer Farm. Entdecke genauso wie Sabrina das einzigartige Leben auf einer Farm während deines Work-and-Travel-Aufenthalts in Australien.


Frühzeitig abgereist?

Schon ist es eine Woche her, dass ich euch von der Kängurufarm in Agnes Water vorgeschwärmt habe. Seitdem hat sich viel verändert, ich habe die Farm früher als gedacht verlassen. Dafür gab es verschiedene Gründe. Zu Beginn möchte ich aber erst einiges über die Arbeit dort erzählen.

Tägliche Aufgaben

Die hauptsächliche Arbeit drehte sich rund um die Kängurus. Morgens begann der Tag mit der Fütterung. Es war ein wirklich einmaliges Erlebnis ein Känguru mit der Flasche zu füttern. Wer schonmal andere Tierbabys gefüttert hat weiß, dass man möglichst darauf achten muss, dass der Hals gestreckt bleibt und die Kleinen keine Luft schlucken. Viel Erfahrung hatte ich darin bereits auf meiner ersten Farm gesammelt.

Baby-Känguru-Fütterung

Ein Känguru zu füttern ist dagegen sehr viel entspannter. Kängurus saugen individuell an ihrem Fläschchen, weil sie auch im Beutel in den verschiedensten Positionen trinken. Man muss nicht darauf achten, dass sie keine Luft schlucken. Im Gegenteil, man sollte sie sogar weiter an der Flasche saugen lassen, weil es zu der vollständigen Entwicklung dazu gehört. Während man die Kängurus fütterte, konnte man mit ihnen reden und sie streicheln. Öfters legten sie auch ihre Pfoten auf dein Bein oder leckten deine Hand ab.

Morgendliche Routine

Kängurubabys lieben es nämlich zu kuscheln! Das spürte man auch während man die Köttel aufsammelte. Neben kleineren Gartenarbeiten und dem Säubern vom Campingplatz und dem Haus war das die Hauptarbeit auf der Farm. Oft habe ich morgens schon in einer gewissen Routine die Köttel aufgesammelt und mich erschrocken, weil mich etwas am Bein berührte. Meistens war es eines der kleinen Kängurubabys, welches mein Bein umarmt hat und mich während der morgendlichen Arbeit verfolgt hat.Kaenguru umarmt Bein in Australien

Nähe zu den Tieren

Mir hat die Nähe zu den Tieren sehr gefallen, die Kängurus stehen an erster Stelle und man kann sehr gut eine Beziehung zu ihnen aufbauen. Außerdem habe ich viel über Kängurus gelernt. Sie sind auch sehr charakterstarke Tiere und eines der kleinen Kängurus habe ich sehr liebgewonnen.

Es wurde sehr gute Arbeit geleistet, denn die Besitzer richteten ihr ganzes Leben nach den Bedürfnissen der Kängurus aus. Der Campingplatz dient dazu etwas Geld für die Aufzucht der Kängurus beizusteuern. Die Aufzuchtstation wurde nicht finanziell unterstützt, sondern lebte nur von Spenden und den Einnahmen durch den Campingplatz.

Unausgesprochene Erwartungen

Wie ich schon erwähnt habe, haben wir die Farm jedoch früher als gedacht verlassen. Das lag unter anderem daran, dass die Besitzer zwar sehr viel geboten haben wie ich bereits geschrieben habe. Jedoch äußerten sie leider nicht konkrete Erwartungen zu Arbeitsleistungen, auch wenn man nachfragte. Es gibt aber unausgesprochene Erwartungen. Wenn diese enttäuscht wurden, war leider ein konstruktives Gespräch nicht mehr möglich.

Eine wundervolle Erinnerung

Wir sind, wie wir erfahren haben nicht die ersten, die diese Erwartungen enttäuscht haben. Das scheint sich hier häufig zu wiederholen. Wir haben den Eindruck, dass für Agnes Water jemand ersehnt wird, der dauerhaft bleibt und umsichtig erkennt, woran es nottut. Diese Retter konnten wir leider nicht sein. Trotzdem wird mir die Arbeit mit den Kängurus als ein unglaublich wundervolles Erlebnis in Erinnerung bleiben.

Die Reise geht weiter

Wir haben uns letztendlich von den Kängurus verabschiedet und uns auf die Reise nach Cairns gemacht. Nach einer langen Busfahrt sind wir schließlich in Airlie Beach, einem kleinen wunderschönen Traumstrand mit anliegendem Stadtviertel und Kleinstadtflair angekommen. Obwohl wir dort nur den Morgen verbracht haben, habe ich mich etwas in diesen Ort verliebt und plane auf jeden Fall, dort nochmal einen Zwischenstopp auf meiner Rückreise zu machen.

Das sonnige und warme Cairns

Für uns ging es dann nochmal knapp 10 Stunden weiter mit dem Bus in das sonnige und warme Cairns. Es hat mir sofort gefallen, denn es herrschte eine entspannte Atmosphäre. Trotzdem gab es viel zu sehen und jeden Tag entdeckte man etwas Neues. Sehr empfehlenswert ist die „Esplanade“ in Cairns, sowohl tagsüber, als auch abends.
Die Promenade ist gesäumt von Palmen und abends verwandeln sich die Straßen in Lichterparadies. Überall gibt es interessante Restaurants, Bars und moderne Cafés, Saftbars und Eiscafés.

Livebands und eine schöne Atmosphäre

Eine besonders schöne Atmosphäre herrscht hier am frühen Abend, oft spielen dann Livebands und es duftet nach dem berühmten „Barbie“ (Barbecue, hier gibt es überall freie Grillplätze, die man kostenlos benutzen darf).

Weitere Insidertipps für Cairns folgen auf jeden Fall in meinen nächsten Berichten, also seid gespannt.

Bis bald,
Sabrina


Entdecke genauso wie Sabrina das einzigartige Leben auf einer Farm während deines Work-and-Travel-Aufenthalts in Australien.