Insider-Diary Romina: Sozialarbeit in der Kindertagesstätte

Sonnenuntergang am Strand

Romina beginnt nach ihrem Sprachkurs mit der Sozialarbeit in einer Kindertagesstätte. Dort erlebt sie ihre aufregende, erste Woche im Projekt. Du möchtest dich nun auch sozial engagieren und dein Spanisch aufbessern? Dann bewirb dich jetzt bei unseren Freiwilligenarbeit-Programmen in Costa Rica.

Beginn der Sozialarbeit in der Kindertagesstätte

Nachdem ich die Semana Santa in Manuel Antonio und Jacó verbracht habe, habe ich angefangen, in einer Kindertagesstätte zu arbeiten. Ich arbeite immer 4 Tage die Woche 4 Stunden und habe somit immer noch sehr viel Freizeit. Die Kinder, um die ich mich kümmern muss, sind zwischen 6 Monaten und 4 Jahren alt und ich muss sagen, die Arbeit ist zwar anstrengend, aber macht sehr viel Spaß! Zu meinen Aufgaben zählt mit den Kindern zu spielen, malen, tanzen und einfach allgemein auf sie aufzupassen. Des Weiteren helfe ich beim Frühstück und Mittagessen und lege die Kinder danach schlafen.Strand mit Palmen

Andere Länder- andere Sitten

Ehrlich gesagt war ich an meinem ersten Arbeitstag etwas überrascht von der Umgehensweise mit den Kindern. Die Erzieherinnen in der Kindertagessstätte sind sehr herzlich und liebevoll gegenüber den Kleinen, allerdings verläuft das Mittagessen eher stressig. Jedes Kind bekommt eine Schale, meistens gefüllt mit Reis, vorgesetzt und muss diese dann essen. Falls ein Kind jedoch nicht schnell genug isst oder einfach keinen Hunger hat, wird es ihm von den Erzieherinnen in den Mund gedrückt. Klar, geht dann auch Einiges der Speisen daneben, sodass der Boden, sowie die Kleidung der Kinder mit Nahrungsmittel übersät wird. Danach müssen die Kinder so schnell es geht schlafen gelegt werden. Auch hier war ich von der Handhabung ziemlich überrascht. Zunächst wird sehr laut Schlafmusik abgespielt (ich glaube nicht, dass ich bei dieser Lautstärke schlafen könnte) und dann legen die Erzieherinnen die Kinder zwischen ihre Beine, um sie in den Schlaf zu streicheln. Während dessen unterhalten sie sich jedoch lautstark untereinander, sodass meiner Meinung nach eher Unruhe als beruhigende Schlafatmosphäre aufkommt. Aber gut, andere Länder – andere Sitten.Flagge Costa Ricas am Strand

Die Arbeit mit den Kindern

Alles in Allem ist die Arbeit aber trotzdem wirklich schön, da die Kinder total aufgeschlossen und herzlich sind und es einfach nur süß ist, wenn sie einen auf Spanisch vollbrabbeln 😊. Am Ende des Tages geht man dann zwar müde und wahrscheinlich mit einem dauerhaften Ohrwurm von den Kinderliedern nach Hause, gleichzeitig fühlt man sich aber auch glücklich und erfüllt und freut sich darauf, am nächsten Tag wieder in strahlende Kinderaugen zu sehen. Ich persönlich finde, dass durch die Arbeit nochmals der allgemeine Unterschied zwischen der deutschen und der costa-ricanischen Kultur ersichtlich wird. Und auch wenn ich manchmal in den ersten Momenten vielleicht etwas überrascht war, war es trotzdem interessant, dass alles so mitzuerleben – dafür geht man ja schließlich ins Ausland…
So, das wars erst einmal von mir. Ich hoffe, ihr konntet eine kleine Vorstellung von der Sozialarbeit mit Kindern bekommen.
Also bis dann,
Eure Romina 🙂


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