Insider-Diary Melanie: Unvergessliche Erlebnisse am Safari-Saturday

Gruppe auf Safari in Sri Lanka vor See

Unsere Insiderin Melanie engagiert sich in Sri Lanka für Kinder und Meeresschildkröten. Was sie dort auf einer Safari erlebt hat, erfahrt ihr im Bericht. Du möchtest nun auch Freiwilligenarbeit im Ausland leisten? Dann schau doch auf unserer Website vorbei!


Auf zum Safari-Saturday

Zusammen mit neun weiteren Freiwilligen und unserem Betreuer Falik bin ich an einem Samstag in den Udawalawa National Park gefahren, der circa drei Stunden nördlich von Galle liegt. Um fünf Uhr morgens starteten wir mit dem Van von unserer Villa aus und kamen um halb neun beim Nationalpark an. Unsere Truppe füllte zwei Safari-Jeeps, mit denen wir zwei Stunden lang durch die atemberaubende Naturlandschaft fuhren. Schon die Fahrt an sich war ein riesiges Abenteuer für uns. Die Straßen waren mit riesigen Löchern versehen, wodurch wir in dem Jeep – trotz guter Federung – herum hüpften wie Gummibären.zwei Elefanten auf Straße in sri lanka

Elefanten ganz nah

Gelegentlich hielt der Fahrer an und zeigte uns verstecke Vögel, Chamäleons, Echsen und seltene Pflanzen, die wir beim Vorbeifahren ohne seine Hilfe nie entdeckt hätten. Einen etwas längeren Halt machten wir, als eine Elefantenfamilie unseren Weg querte und sich nur wenige Meter neben unserem Van versammelte. Man hatte nicht das Gefühl, als würden sie sich von den gelegentlich vorbeifahrenden Jeeps gestört fühlen und hatten auch keine Angst vor uns Menschen. Es war definitiv eines der unvergesslichsten Erlebnisse, die Dickhäuter in ihrem natürlichen Habitat zu beobachten. Das Fahrzeug durften wir zusammen mit unserem Guide verlassen als wir an einem See hielten. Dort haben wir verschiedene Fische und Vögel sowie einen etwa 60cm langen Leguan entdeckt, der durch das Schilf am Wasser schlich.

Affen aus nächster Nähe

Der riesige Baum, der direkt am Ufer stand, sah nicht nur optisch beeindruckend aus, sondern diente auch als Versteck für mehrere dutzende Affen. Der Safari-Guide erlaubte uns, die Affen mit Keksen zu füttern, wodurch wir die Tiere aus nächster Nähe bewundern konnten. Einen kurzen Schock hatte ich, als einer der Affen wütend wurde, auf mich zu rannte und mich ansprang. Zum Glück bin ich mit dem Schrecken davongekommen. Im Nachhinein konnte ich darüber lachen.affe sitzt auf boden

Ein toller Tagesausflug

Anschließend führen wir etwas abseits von dem Nationalpark zu einer Stelle, an der die Elefanten erfahrungsgemäß nahe an den Rand des Nationalparks herankommen. Dort konnten wir die Tiere mit frischem Obst, das wir zuvor an einem Obststand gekauft hatten, füttern. Es hatte ein bisschen den Anschein als wären sie hinter einem Zaun gefangen aber unser Guide erklärte uns, dass dieser nur zum Schutz vor der viel befahrenen Straße dient. Ansonsten können sich die Tiere frei bewegen. Danach ging es für uns noch zu einem kleinen Essensstand am Straßenrand, wo wir mit lokalen Spezialitäten verwöhnt wurden. Definitiv ein empfehlenswerter Tagesausflug!


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